Aufgeweichter Bettenstopp: Fast die Hälfte von Südtirols Gemeinden soll selbst über die Frist für Tourismuszonen entscheiden. Ob sie das alle freut, ist noch unklar.
Die Landesregierung hat die Ausnahmen zum Bettenstopp genehmigt. Fast die Hälfte aller Südtiroler Gemeinden gelten damit als strukturschwache Gebiete.13
Athesia plant als Hauptaktionär der Schnalstaler Gletscherbahn einen Hotelkomplex neben einem Moor: Die Gemeinde begrüßt das Projekt, die Umweltverbände sind alarmiert.11
Termin bei Landeshauptmann Kompatscher bekamen die Heimatpfleger und Naturschützer nicht, die zehntausend Unterschriften für den Bettenstopp haben sie trotzdem abgegeben.2
Arnold Schuler sieht den Bettenstopp in trockenen Tüchern. Vorausgesetzt strukturschwache und abwanderungsgefährdete Gemeinden bleiben die einzigen Ausnahmen.4
Grüne Co-Chefin Elide Mussner fordert, Weiler als Wohnraum für Familien zu erhalten, anstatt dort Hotels zu bauen. Bürgermeister Felix Nagler verteidigt das Bauprojekt.9
Il Parteiausschuss della SVP conferma la scadenza del 21 settembre. Solo i comuni fragili o a rischio spopolamento (definiti dalla Giunta) potranno chiedere una deroga.5
Ob Bettenstopp, Übertourismus, Nachhaltigkeit oder Klimaplan. Südtirol löst seine Probleme gerne nur halbherzig. Darüber sollte aber geredet werden. Oder doch nicht?3
Die Fristverlängerung beim Bettenstopp soll in der SVP-Leitung diskutiert werden: Das will Ex-Landesrat Arnold Schuler und fordert damit Amtsträger Luis Walcher heraus. 22
Tetto ai letti nel settore turistico, Walcher (SVP) spinge per una proroga di cinque anni, ma Schuler e i Verdi frenano. Il totale dei letti in Sudtirolo a quota 267mila. 4
Kastelruth genehmigt trotz Bettenstopp ein Hotelprojekt der Abinea GmbH: Das Gebiet „Salegg“ in Seis würde sonst im nächsten Jahr den Status als Tourismuszone verlieren.9
Die Grünen und der Heimatpflegeverband kritisieren die Verordnung für 296 Vorschussbetten. Für Bürgermeisterin Katharina Zeller ist die Diskussion fehlgeleitet.2
Wissenschaftler Thomas Benedikter, Mobilitätsplaner Michael Andergassen und der Völser Bürgermeister Othmar Stampfer diskutieren über Lösungen für den Passverkehr.