Auf dem Sonnenberger Panoramaweg
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Auf den Bergen liegt noch Schnee, aber die talnahen, südexponierten Hänge des Vinschger Sonnenberges überzieht schon das erste Grün. Eine gute Zeit, den Sonnenberger Panoramaweg von Rabland nach Naturns zu begehen. Die besondere Landschaft des Vinschgaues sowie gute Einkehrmöglichkeiten erwarten uns.
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Infos in Kürze
Einfache Streckenwanderung
Schwierigkeit: Mittel, kurzes, holpriges Steilstück beim Aufstieg vom Gasthof Happichl bis zum Einstieg in den Panoramaweg, immer wieder kurze, aber problemlose An- und Abstiege.
Startpunkt: Rabland, an der Vinschgauer Staatsstraße, an der Verkehrsampel.
Strecke/Hinweg: 6,5 km
Gehzeit: 2:20 h
Aufstieg: 240 hm
Anfahrt: Mit Bus Linie 261 von Meran bis Rabland, ebenso für die Rückfahrt ab Naturns bis Meran
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Zum Wegverlauf
Im Dörfchen Rabland gehen wir an der ampelgeregelten Kreuzung der Vinschgauer Staatsstraße zwischen dem Hotel-Restaurant Hanswirt und dem Jakobuskirchlein der Markierung Nr. 26 über die Geroldstraße auf den Sonnenberg zu, durch Obstanlagen und Weinberge kommen wir am Restaurant Happichl vorbei. Hinter dem Haus beginnt der steile, holprige Waldsteig, wir gewinnen rasch an Höhe, schöne Ausblicke über das untere Vinschgau öffnen sich. Nach knapp 150 Höhenmetern Aufstieg biegen wir an einer Kreuzung links, westwärts ab. Nun geht es in einer langen Hangquerung, teils auf Treppen, durch felsdurchsetzten Buschwald, immer etwas auf und ab, mit eindrucksvollem Panorama zu den schneebedeckten Ausläufern der Ortlergruppe auf Naturns zu.
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Kurz vor Naturns durchqueren wir Wiesen und Obstanlagen. Für die Einkehr müssen wir dann noch kurz etwas aufsteigen, nach der Einkehr geht es über Güterwege nach Naturns hinab, das in Sichtweite unter uns im Tal liegt. Unser Weg führt uns dabei am kleinen, von außen unscheinbaren Prokulus Kirchlein vorbei und endet im Ortszentrum, an der Vinschgauer Staatsstraße, an der Bushaltestelle.
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Das Prokuluskirchlein
Die Fresken von St. Prokulus zählen zu den wertvollsten und auch ältesten Kunstschätzen Mitteleuropas, sie reichen möglicherweise bis ins 8. Jahrhundert zurück. Das Bekannteste ist wohl „Der Schaukler“ an der Südwand: Es wird so gedeutet: Der hl. Prokulus war im 4. Jahrhundert einer der ersten Bischöfe von Verona, er musste im Zuge der Christenverfolgungen aus der Stadt fliehen. Die Darstellung in der Kirche zeigt die Flucht des alten Bischofs, der von Getreuen über die Stadtmauer abgeseilt wird.
Einmalig an der Westwand sind die Fresken mit den Rindern. Im 14. und 15. Jh. diente die Kirche als Grablege der Annenberger Grafen, die in der nahen Burg Dornsberg residierten. Bei einer Führung werden verborgene und unterhaltsame Details erklärt.
Auf kulturell Interessierte wartet auch das sehenswerte, gegenüberliegende, unterirdisch angelegte Prokulus-Museum.
St. Prokulus Kirche & Museum, Sankt Prokulus-Str. 1a, 39025 Naturns, Tel. +39 0473 673 139. St. Prokulus Kirche und Museum. Öffnungszeiten: Jeden Di, Do + So: 10.00 – 12.30 / 14.30 – 17.30 Uhr
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Einkehrtipp
Wiedenplatzerkeller
Beliebtes Ausflugslokal. Vor dem Ende des Wegs in Naturns geht es zum Wiedenplatzerkeller noch kurz bergauf, aber es lohnt sich! Gastgarten, verwinkelte, gemütliche Stuben, feine Südtiroler Küche, Grillteller, Fleischspieße, Nudelgerichte und Salate, Kuchen erwarten uns. St.-Prokulus-Str. 59, Naturns, Tel. 0473 673280, www.restaurant-naturns.com Di. Ruhetag.
Gasthof Falkenstein
Traditionsreiches Ausflugsgasthaus, in schöner Panoramaposition, erhöht über Naturns in Weinbergen gelegen und von der Besitzerfamilie Pratzner geführt. Traditionelle Südtiroler Spezialitäten (etwa Saure Suppe, Milzschnittensuppe). Nur auf Bestellung wird auch eine mächtige, saftige, zarte, Kalbsstelze vom Rohr, eine Spezialität des Hauses, aufgetischt. Marillenknödel als Nachspeise. Die Weine kommen vom benachbarten Weingut Falkenstein. Schlossweg 15, Naturns, Tel. 0473 667321, www.gasthof-falkenstein.com. Geöffnet 1. März - 22. Dez. Mo Ruhetag
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