Und es geht doch

Migrantenfamilien
Sterzing nimmt die erste von 94 Migrantenfamilien auf. Ist die Hürde eine Wohnung zu finden erst einmal genommen, funktionieren die Integrationsdienste.

In vielen Südtiroler Gemeinden sucht man nach Lösungen, um Wohnungen für 94 Migrantenfamilien zu finden. 94 Familien sollen auf 94 Gemeinden verteilt werden. Jede Gemeinde muss dafür eine Wohnung bereitstellen. Derzeit sind diese nämlich in Bozner Hotels untergebracht. Ziel ist es, wie Soziallandesrätin Rosmarie Pamer erklärt, einen Dienst für langfristige und dezentrale Integration auf bestehenden Integrationsinfrastrukturen aufzubauen. Dieser soll in Zusammenarbeit zwischen Gemeinden und Bezirksgemeinschaften umgesetzt werden, finanziert von der Provinz. 

In vielen Gemeinden ist man dem Projekt gegenüber aber skeptisch. Die Hauptargumente lauten: Mangelnder Wohnraum und die Sorge, mit den organisatorischen Aufwänden des Projekts vom Land alleine gelassen zu werden. 

Seit 7. April müssen jetzt „nur“ noch 93 Familien untergebracht werden, den Sterzing hat Fakten geschaffen. Die erste Familie ist vom Bozner Hotel in die Gemeinde umgezogen. Eine Mutter mit ihrem Kind lebt nun in einer Gemeindewohnung. Der Sterzinger Bürgermeister Peter Volgger und die Integrationsstadträtin Chiara Martorelli ziehen nach drei Wochen bereits ein erstes Fazit. Glück hatbe bei der Wohnungssuche eine Rolle gespielt, erklären Volgger und Martorelli einhellig.  Der Integrationsprozess verlaufe bis zum jetzigen Zeitpunkt gut. 

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Kommentare

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Salto User
franz Do., 30.04.2026 - 06:54

Dieser Kommentar wurde gelöscht. Verstoß gegen unsere Netiquette. Verunglimpfung/ üble Nachrede.
SALTO Community Management

Do., 30.04.2026 - 06:54 Permalink
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Salto User
Josef Fulterer So., 03.05.2026 - 06:27

... in einer Gemeinde „nicht eine Wohnung für Migranten“ zu finden ...???
... aber Arbeitslätze in Küchen, für die Reinigung + am Bau ...!!! ... in rauen Mengen ...

So., 03.05.2026 - 06:27 Permalink
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Profil für Benutzer Hartmuth Staffler
Hartmuth Staffler So., 03.05.2026 - 21:42

Es freut mit wirklich, dass die Wohnungsmieten in Sterzing so familienfreundlich sind, dass eine Frau, die als Raumpflegerin arbeitet, sich eine Mietwohnung leisten kann. Das ist nicht überall so. Ich wünsche der Frau jedenfalls alles Gute.

So., 03.05.2026 - 21:42 Permalink
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Salto User
opa1950 Mo., 04.05.2026 - 07:46

Frage an Mair.Was passiert wenn 2000 Mieter den Sozialen Mietzins des WOBi nicht bezahlen? Wie viele von diesen 2000 Mietern sind Einheimische und wie viele sind Ausländer welche sowieso schon kaum oder fast keine Miete bezahlen. Mair und Tossolini reden viel wenn Der Tag lange ist aber leider fehlt es an Fakten.Hier fehlen die Kontrollen.Aber das alles ist diesen Damen egal. Wichtig ist für sie nur die viel zu hohen Gehälter. Der Rest geht ja sowieso, aber das sind wir in Südtirol ja gewöhnt,auf Kosten der Steuerzahler.

Mo., 04.05.2026 - 07:46 Permalink