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Jetzt S+ abonnieren!Die Athesia AG kann im Talschluss von Schnals zwei Hotelprojekte mit insgesamt 320 Betten umsetzen. Das hat heute Vormittag die Gemeindekommission für Raum und Landschaft entschieden. „Jetzt fehlt nur noch das positive Gutachten des Funktionsbereichs Tourismus auf Landesebene, dann steht der Baugenehmigung nichts mehr im Weg“, erklärt der Schnalser Bürgermeister Peter Grüner.
Der Gefahrenzonenplan wurde erst nach Ausweisung der Tourismuszone erstellt.
Geplant sind die Erweiterung und Sanierung des Sporthotels Kurzras mit derzeit 84 Betten und ein Neubau mit 70 Apartments neben dem Hotel Zirm. Nach Abschluss der Bauarbeiten soll jedes Hotel über rund 160 Gästebetten verfügen. Das neue Aparthotel im Vier-Sterne-Bereich soll auf einer unbebauten Fläche in einer bereits ausgewiesenen Tourismuszone realisiert werden. Allerdings musste der Investor die Baufläche wegen Lawinengefahr in den Süden verschieben, da der Gefahrenzonenplan erst nach Ausweisung der Tourismuszone erstellt worden ist.
„Die Bauprojekte in diesem Ausmaß sind zu begrüßen. Die Gletscherbahn AG ist mit Abstand der wichtigste Wirtschaftsmotor. Um das Skigebiet in die schwarzen Zahlen zu bringen, braucht es zusätzliche Betten in der Nähe. Das zeigen alle Studien, die wir durchgeführt haben“, erklärt Grüner. Der Bürgermeister leitet im Skigebiet der Gletscherbahn AG den Verwaltungsbereich.
Touristische Entwicklung in Kurzras
Die Athesia AG hatte Anfang des Jahres noch öffentlich mitgeteilt, in Kurzras einen Hotelkomplex mit 600 Betten errichten zu wollen. Für die genehmigte Tourismuszone lagen der Gemeinde allerdings noch keine konkreten Baupläne vor. Dank der Ausnahmeregelung für strukturschwache Gemeinden, zu denen Schnals zählt, kann die Athesia AG nun bei der Gemeinde um eine fünfjährige Verlängerung für die Genehmigungsfrist ansuchen.
In der Zwischenzeit will die größte Verlagsgruppe Südtirols ihre kleineren Projekte voranbringen und das 1984 fertiggestellte Sporthotel von Leo Gurschler sanieren und ausbauen. Der Bauer und Pionier aus Kurzras ließ auch die Liftanlagen hinauf zum Gletschergebiet in den 60er und 70er Jahren errichten. Als er Konkurs ging, wurde das Sporthotel an die Hoteliersfamilie Spögler verkauft. Diese verpachtete es an die italienische Hotelkette Blue Hotels und vor zwei Jahren ging es dann in den Besitz der Athesia AG über.
Die Umweltverbände haben bereits ihre Einwände gegen den Ausbau vorgebracht, darunter der Südtiroler Heimatpflegeverband (HPV) und der Dachverband für Natur- und Umweltschutz. HPV-Vorsitzende Claudia Plaikner bezeichnete das Vorhaben gegenüber der Rai als „anachronistisch“ und damit aus der Zeit gefallen.
Kommentare
„Um das Skigebiet in die…
„Um das Skigebiet in die schwarzen Zahlen zu bringen, braucht es zusätzliche Betten in der Nähe.“
... interessante Strategie ..., Quersubventionierung.
Antwort auf „Um das Skigebiet in die… von Josef Ruffa
Und oben schmilzt für die…
Und oben schmilzt für die Skifahrer das Gletschereis weg und trotzdem wird unten gebaut was das Zeugs hält!!
Ein eigenes…
Ein eigenes Nachhaltigkeitslabel für die Athesiagruppe oder den Landeshauptmann?
https://salto.bz/de/article/26032026/suedtirols-campingplaetze-werden-g…
Diese Genehmigung für die…
Diese Genehmigung für die ATHESISLOBBY,schlägt dem Naturfass den Boden aus! EINE FERTIGE SCHANDE!!! ZUM K O T Z E N !!!
Habe als Jugendlicher den…
Habe als Jugendlicher den Gletscher nach allen Richtungen durchwandert, ja, da war es noch ein Gletscher, man ging bis nach Fendt über Eis. Später war ich Mitarbeiter bei.der Pohl - Gruppe. Dass der Gletscher keine „Zukunft“ hat, das wurde bereits damals immer wieder auch von Erwin Strlcker thematisiert. Wenn Athesia immer noch daran glaubt, so ist das mit dem normalen Hausverstand nicht zu verstehen. Der Klimawandel macht auch vor Athesia nicht halt!
Antwort auf Habe als Jugendlicher den… von kurt duschek
Im Gegenteil kurt duschek,…
Im Gegenteil kurt duschek, Athesa rechnet mit dem Klimawandel und will ein gutes Geschäft mit ihm machen!
Beispiel Schnals:
- Mehr Schneesicherheit im Winter, gegenüber tieferliegenden Regionen
- Klimatische Zuflucht im Sommer. Viele Gäste suchen Abkühlung vor den Hitzewellen in den Städten. Bergregionen werden dadurch zu neuen touristischen Hauptsaisonzielen.
- ist Ganzjahrestourismus.
Wer die externalisierten Kosten dieses Alpentourismus trägt, verschweigen die Macher.
- Weil die Zeche derzeit zu einem Großteil von der Allgemeinheit und der Natur bezahlt wird!
Dass Athesia ein gutes…
Dass Athesia ein gutes Geschäft machen will, das bestreitet niemand! Dass die Berge und unsere Umwelt immer mehr unter den Hotelstrukturen und dem ausuferndem Toirismus leiden, das wird immer offensichlicher. Alles immer weiter erschließen und ausbauen, denn das Grschäft muß boomen.
„Wer hat, dem wird gegeben“…
„Wer hat, dem wird gegeben“. Leider macht der Neokapitalismus auch vor Südtirol nicht halt. Die Politik scheint kein Gegenmittel zu haben (oder will es nicht haben?). Das Ganze hat „halt a Gschmäckle“. Ob das der Partei hilft, wieder auf über 60 % zu kommen?
https://www.zeit.de…
https://www.zeit.de/feuilleton/2026-06/emma-stremplat-klimaschutz-recht…
Die VER-GEWALTIGUNG von…
Die VER-GEWALTIGUNG von Kurzras geht weiter ...! ...?
Jenes was im Talschluss vom…
Jenes was im Talschluss vom Schnalstal touristisch erbaut wurde ist leider sehr lieblos. Eigentlich kann es nur besser werden. Die Athesia halte ich jetzt nicht für geeignet dieses Gebiet nachhaltig besser zu erschließen. Es bedarf mehr Qualität als Quantität und die immer noch vorhandenen natürlichen kulturellen Tradition sollte viel mehr in den Vordergrund gestellt werden. Ich verbinde dieses Tal historisch mit den Schwabenkindern oder dem Alpenwestern „Das finstere Tal“
Wenn i schon lai es Wort …
Wenn i schon lai es Wort „neue Hotelbauten“ hear, werd mir schlecht
Gut dass es den Bettenstop…
Gut dass es den Bettenstop gibt
Ich frag mich bloß ob die…
Ich frag mich bloß ob die noch Mitarbeiter finden, nicht zuletzt ist in ein 4 S -Hotel in Naturns in tiefrote Zahlen.....
Dazu fällt mir die Szene aus…
Dazu fällt mir die Szene aus dem Film „Das finstere Tal“ ein, der ja dort gedreht wurde, in der der Protagonist die geldgierige Frau, die seine Eltern verraten hatte, aus Rache zwingen wollte, Goldmünzen zu „fressen“.
Manche Leute bekommen halt nie genug, und so wie es aussieht, haben die Ebners die Gemeinde (und nicht nur) voll im Griff ...