Wolf bei Enneberg entnommen

Landesforstkorps
Nach mehreren Wolfsrissen auf der Alm Fojedöra in Enneberg hat das Landesforstkorps am Sonntagmorgen einen Wolf entnommen.

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Ein Wolf riss auf der Alm Fojedöra in der Gemeinde Enneberg jüngst mehrere Nutztiere. Das Landesforstkorps hat den Wolf nun am Sonntagmorgen geschossen. Grundlage dafür war eine Verfügung von Landeshauptmann Arno Kompatscher, die bereits am 2. Juli unterzeichnet wurde.

Nach Angaben des Landes wurden in den vergangenen Wochen mehrere Schafe und Ziegen gerissen. Der Abschuss sei also damit gerechtfertigt, dass es zu weiteren erheblichen Schäden an den Nutztierbeständen kommt.

Kommentare

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evikeifl So., 05.07.2026 - 14:10

Wieso „entnommen“? Der wurde doch geschossen oder? Beim Reh sagt man ja auch geschossen. Warum beim Wolf nicht? Ist das Jägerlatein oder einfach Beschönigung?

So., 05.07.2026 - 14:10 Permalink
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Profil für Benutzer Sigmund Kripp
Sigmund Kripp So., 05.07.2026 - 18:11

Antwort auf von evikeifl

Die SüdtirolerInnen sind alle sehr zart besaitet.
Und deswegen muss die Realität rosasüß verpackt werden!
Daher gilt der EUPHEMISMUS (Wiki):
Ein Euphemismus ist ein rhetorisches Stilmittel zur Beschönigung oder Verschleierung. Unangenehme, anstößige oder tabuisierte Begriffe werden durch harmlosere, positivere oder neutrale Formulierungen ersetzt, um die Härte der Aussage abzumildern oder Dinge aufzuwerten.

So., 05.07.2026 - 18:11 Permalink
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Thomas Strobl Mo., 06.07.2026 - 22:46

Antwort auf von Peter Gasser

Das macht die Formulierung weder besser noch zutreffender. Was ein Anlass für eine Neuauflage meines Preisausschreibens vom letzten Sommer ist: Der- oder aber diejenige, welche*r die zwingendsten Argumente vorlegen kann, die unsere die Schöpfung so beklatschenswert krönende Spezies dazu befugen, in die Rechtsansprüche und Interessen sämtlicher anderen Tiergattungen hineinzumanagen, wird mit einem Gutschein für eine 10€-Coppa in der weltweit besten Eisdiele von ganz Schlanders (Ortler, what else?) bepreist. „Weil wir es können“ ist stringent formuliert, wird von der Jury aber auch heuer nicht als Argument anerkannt. Einsendeschluss: Hochunserfrauentag, 15. August 2026

Mo., 06.07.2026 - 22:46 Permalink
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Milo Tschurtsch Di., 07.07.2026 - 14:57

Antwort auf von Thomas Strobl

Ich weiß nicht wieso Sie immer wieder mit denselben Dingen kommen.
Der Mensch ist nicht die beklagenswert krönende Spezies der Schöpfung sondern reiht sich ein in die anderen Arten die sich genauso gegenseitig in die Rechtsansprüche und Interessen „hineinmanagen“ .
Der Mensch ist ebenso gefangen im stetig ablaufenden Zyklus des Lebens wie die anderen auch und ist konfrontiert mit Naturgewalten die mächtig sichtbar aber auch subtil wirken und deren Wirkweise und wechselseitiges „Management“ bei Weitem noch nicht bekannt ist.
Also ist schon die Grundannahme des „Preisausschreibens“ falsch.

Di., 07.07.2026 - 14:57 Permalink
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Milo Tschurtsch Di., 07.07.2026 - 21:00

Antwort auf von Peter Gasser

Sie können sich gern erheitern über die seit den Diktaturen noch nie dagewesenen Einschränkungen der Grund- und vor allem der Menschenrechte, evidenzlos!! veranlasst die vor allem die Schwächsten Sterbenden, Alten, Kinder, Jugendlichen, jungen Erwachsene.....schwer getroffen haben und vor allem von bestimmten Leuten die sonst immer die Moralkeile schwingen hier aber den Eingriffen des Staates zugearbeitet haben, ermöglichst wurden.
Wir haben nur die Grund-und Menschenrechte und die gilt es gegen ALLE Widerstände zu verteidigen, denn die Menschenwürde (Verzweckung von Menschen ist nicht gestattet ) ist UNANTASTBAR.
Dies ist ungeheuerlich und ungesühnt, deshalb immer wieder zu erwähnen, denn wie gesagt alles was wir haben sind die Grund-und Menschenrechte die (aus der schlimmen Erfahrung der Diktaturen heraus) als Abwehrrechte gegen den übergriffigen Staat konzipiert wurden.
Wahrlich eine Erheiterung.

Di., 07.07.2026 - 21:00 Permalink
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Peter Gasser Do., 09.07.2026 - 09:12

Antwort auf von Milo Tschurtsch

Zitat: „Sie können sich gern erheitern über die seit den Diktaturen noch nie dagewesenen Einschränkungen der Grund- und vor allem der Menschenrechte...“:

ein klares Beispiel, wie Sie mit Informationen umgehen, manipulieren und fakes erzeugen und verbreiten.
Worüber habe ich mich erheitert (ich zitiere): „ Zitat: “Ich weiß nicht wieso Sie immer wieder mit denselben Dingen kommen":
worin man sich selbst bis zum Exzess befleißigt (Stichwort: Coronapandemie), das ‚muss‘ man doch auch beim Gesprächspartner akzeptieren, meine ich. Dank' sehr der Erheiterung".

Ich habe mich darüber erheitert, dass der, der immer wieder dasselbe schreibt, gerade dieses hier dem anderen vorwirft.
Und was machen Sie daraus?
Einen (von Ihnen) erfundenen, falschen Vorwurf. Ein Fake.

Do., 09.07.2026 - 09:12 Permalink
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Milo Tschurtsch Do., 09.07.2026 - 13:33

Antwort auf von Peter Gasser

Nein es geht um ganz verschiedene Dinge.
Das was ich Herrn Strobl vorwerfe ist dass er immer mit derselben falschen Grundannahme kommt ( Mensch als Krone der Schöpfung) auf der er die Diskussion aufbaut.
Ich hingegen wiederhole immer etwas was nicht auf falschen Annahmen aufbaut, sondern wegen der Ungeheuerlichkeit und Ungesühntheit wiederholt werden MUSS, damit dem Anliegen ( Aufarbeitung des Unrechts bzw. Einsicht in die Unantastbarkeit gewisser Grundlagen auf die unsere Gesellschaft aufbaut) das gebührende Gehör verschafft wird.
Denn fertig hat das Thema noch lange nicht.

Do., 09.07.2026 - 13:33 Permalink
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Milo Tschurtsch Di., 07.07.2026 - 14:31

Antwort auf von Manfred Klotz

Jeder Wolf ist a priori ein Schadwolf . Hat er nicht dieses Schaf gerissen, dann hätte er eben zukünftig ein anderes gerissen.
Der Wolf hat Lebensräume genug, da muss es nicht AUCH NOCH der dicht besiedelte Alpenraum sein.
Der Wolf war seit der Besiedlung nie Teil des Ökosystems, er wurde immer sofort entfernt und in andere Lebensräume verdrängt, weil sich die freie Schafhaltung im Hochgebirge nicht mit der Anwesenheit des Wolfs verträgt. Koexistenz gibt es keine. Einer muss weichen (wie in vielen Almen bereits sichtbar). Wie es halt in der Natur auch häufig vorkommt, wenn sich zwei Arten im selben Lebensraum nicht vertragen.

Di., 07.07.2026 - 14:31 Permalink
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Manfred Klotz Mi., 08.07.2026 - 11:18

Antwort auf von Milo Tschurtsch

Das ist jetzt nicht Ihr Ernst, oder? Sie übertreiben es ja häufig mit Ihren Behauptungen, aber hier ist es schon arg mit Ihnen durchgegangen.
Sie verwechseln „a priori“ mit „potentiell“. So fängt es schon an. Und mit „Der Wolf war seit der Besiedelung nie Teil des Ökosystems“ geht es weiter.

Mi., 08.07.2026 - 11:18 Permalink
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Milo Tschurtsch Mi., 08.07.2026 - 13:33

Antwort auf von Manfred Klotz

Laut Duden bedeutet „a priori“, dass etwas von vornherein festgelegt ist, ohne dass es einer empirischen Überprüfung bedarf .
Kann auch „grundsätzlich“ bedeuten.
Und dass ein Wolf grundsätzlich ein Beutegreifer ist, ist sicher und dass er deshalb mit großer Wahrscheinlichkeit in seinem Leben Schafe oder andere Nutztiere reißt, kann als sicher angenommen werden.
Weshalb es bei der normalen Bejagung nicht auf ein bestimmtes Exemplar ankommt, sondern auf die Anzahl der vorhandenen bzw. übriggebliebenen.
Und der Wolf mag Teil des Ökosystems sein dort wo er seit geraumer Zeit einen Lebensraum hat, hier ist er jedoch nie wirklich heimisch gewesen, weil wie gesagt, jedes Exemplar sofort gefangen, geschossen oder vertrieben wurde, um das Überleben der Weidetiere in den weit verstreuten Hochtälern abzusichern.

Mi., 08.07.2026 - 13:33 Permalink
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Profil für Benutzer Hartmuth Staffler
Hartmuth Staffler Di., 07.07.2026 - 07:30

Unsere Vorfahren haben den Wolf - die Zeitungen haben noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts nur von „Bauernfeind“ geschrieben - aus der Wildbahn entnommen, indem sie ihm eine Grube gegraben haben. Es ist um ihre Existenz gegangen. Solche Wolfsgruben sind in verschiedenen Gegenden unseres Landes noch erhalten.

Di., 07.07.2026 - 07:30 Permalink