Lokalpolizei über Notruf 112 erreichen

Landtag
Sicherheitslandesrätin Ulli Mair arbeitet bereits an der Aufwertung der neuen Lokalpolizei: Den Vorschlag der Grünen nimmt sie dabei gewissermaßen über die Hintertür auf.

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Sicherheitslandesrätin Ulli Mair (Freiheitliche) winkt ab. Der Beschlussantrag der Grünen Landtagsabgeordneten Madeleine Rohrer zum kürzlich verabschiedeten Polizeigesetz im Landtag sei nun schlicht „überflüssig“ geworden. 

Die Oppositionspolitikerin hat vorgeschlagen, dass über die Notrufnummer 112 künftig auch die Lokalpolizei erreichbar werden soll. Diese Forderung war bereits bei der Debatte zum Polizeigesetz Thema im Landtag. Mair begrüßt die Idee, allerdings hätten die Grünen entschieden, „die Arbeiten zu boykottieren“. Das Landesgesetz war am 11. Juni mit 20 Ja-Stimmen genehmigt worden – Abgeordnete der Opposition wie die Grünen stimmten trotz Anwesenheit nicht mit. 

Integration der Lokalpolizei

Mair erklärt: „Damals hätten wir den Antrag auch angenommen, da wir grundsätzlich der Auffassung sind, dass die Einbeziehung der Ortspolizei in die einheitliche Landesnotrufzentrale sinnvoll ist.“ Über die Landesnotrufzentrale werden die zuständigen Einsatzkräfte alarmiert und über den Ort des Notfalls informiert – ob Brand, Verkehrsunfall oder Einbruch. Um auch die Lokalpolizei über die Zentrale zu verständigen, sei es laut der Sicherheitslandesrätin aber noch zu früh. 

„Es müssen einige Voraussetzungen gegeben sein, beispielsweise eine gesicherte und kontinuierliche Erreichbarkeit aufgrund einer entsprechenden Planung und eine klare Definition der Einsatzbereiche“, so Mair. Derzeit arbeite ihr Ressort an den Kriterien für die Durchführungsverordnung, um die Landespolizei schrittweise als Einsatzkräfte der Landesnotrufzentrale zu integrieren. 

Kommentare

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Salto User
opa1950 Mi., 08.07.2026 - 17:39

Die Ortspolizei wird nie vom Italienischen Staat eine solche Vollmacht bekommen wie sie sich die Schützin Mair Wünscht. Siamo in Italia . Und hier gelten im noch Gesetze des Italienischen Staates. Mair sollte sich besser um das WOBi kümmern, denn da geht ja alles drunter und drüber.

Mi., 08.07.2026 - 17:39 Permalink
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Profil für Benutzer Hartmuth Staffler
Hartmuth Staffler Mi., 08.07.2026 - 21:15

Antwort auf von opa1950

Die Notwendigkeit, im Saustall WOBI aufzuräumen, ändert nichts an der Tatsache, dass man unsere Ortspolizei aufwerten sollte. Jeder Schritt in diese Richtung ist wertvoll. Der Begriff Saustall ist in Bezug auf das WOBI vielleicht sogar unpassend und eine Beleidigung für die im Prinzip sehr reinlichen Schweine. In Brixen gibt es ein WOBI-Haus, in dem sich seit Monaten Zigarettenstummel auf einer Holztreppe anhäufen. Das ist eklig und extrem gefährlich, aber das WOBI interessiert das nicht. Wichtig ist nur, dass die Mieter die Kosten für die Reinigung zahlen, die nie erfolgt.

Mi., 08.07.2026 - 21:15 Permalink
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Salto User
opa1950 Do., 09.07.2026 - 05:37

Antwort auf von Hartmuth Staffler

Geehrter Herr Staffler. Ich kann ihre Aussagen nur bestätigen.Das WOBi kassiert überall ab wo nur möglich. wir bezahlen jedes Monat Acconto Zahlung für die Kondominium Spesen. Im Juni des nächsten Jahres kommt die definitive Abrechnung. Aber dann der große Clou. Das zuviel eingezahlte Geld wird nicht zurück bezahlt. Der Abrechnung liegt ein Schreiben bei das das zuviel eingezahlte Geld erst mit der Oktober Miete verrechnet wird. Also kassiert das WOBi die wenigen Zinsen für 10 Monate lang,und verfügt über das Geld der Mieter welche es sicher manchmal sehr nötig hätten. Bei Ca. 11.000 Mietern geht die nicht pünktlich verrechnete Summe in die Höhe von einigen 100.000 Euro. Man muss nur wissen wie man zu Geld kommt.

Do., 09.07.2026 - 05:37 Permalink