Elezione su misura

Legge elettorale
Urzì vuole staccare l'Oltradige dal collegio di Bolzano-Bassa Atesina per garantire l'elezione di un italiano al Senato. "Serve l'ok di Vienna", avverte Kompatscher. Cosa dicono il senatore Spagnolli e il predecessore Palermo.

Mentre a Roma la maggioranza litiga sulla reintroduzione delle preferenze, in Alto Adige la riforma elettorale che approda oggi in aula alla Camera – con voto previsto entro venerdì, prima del passaggio al Senato – riapre la discussione ultra-decennale sul collegio senatoriale uninominale Bolzano-Bassa Atesina. Ad aprirla è il deputato e presidente regionale di Fratelli d’Italia Alessandro Urzì, con un emendamento depositato un paio di settimane fa e anticipato ieri dal quotidiano Alto Adige: ridisegnare i confini del collegio uninominale del capoluogo, staccando sei comuni a maggioranza di lingua tedesca per farne un collegio nettamente predominato dall’elettorato italiano. Alla SVP Urzì chiede dunque “un segnale”, dopo la blindatura della rappresentanza di lingua tedesca nella riforma elettorale, che garantisce alla Volkspartei l’elezione di un terzo deputato sul listino proporzionale. In altre parole, Fratelli d’Italia ora presente il conto chiedendo qualcosa in cambio: un seggio “sicuro” per il centrodestra.

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Kommentare

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Profil für Benutzer Martin Daniel
Martin Daniel Di., 14.07.2026 - 12:05

Gerrymendering im besten Stil der US-Republikaner! So tief ist die italienische Rechte gefallen und mit ihr auch ihre Maske:
- Sich das neue Wahlgesetz auf den Leib schneidern, um mit 42,01% der Stimmen 55% der Sitze zu erhalten und sich damit nicht nur eine stabile Regierungsmehrheit, sondern auch die Möglichkeit der Verfassungsänderung und der Wahl des Staatspräsidenten ohne Notwendigkeit eines lagerübergreifenden Konsenses zu verschaffen.
- Durch die Pflicht, vor der Wahl den eigenen Premierkandidaten zu benennen, die das neue Wahlrecht ebenfalls einführen will, nicht nur das oppositionelle Lager spalten (perfide, aber legitim), sondern Italiens Regierungsform faktisch und ohne Verfassungsänderung von einer parlamentarischen zu einer ministerpräsidentiellen Republik umbauen.
- Die Wahlkreise neu ziehen, um in Südtirol die Wahl eines italienischsprachigen Kandidaten der Rechtskoalition auf Dauer zu sichern.
- Der kürzlich vom Volk abgeschmetterte Versuch, die Staatsanwälte aus der in ihrer Neutralität abgesicherten Richterschaft zu lösen.
Es scheint dieser Regierungsmehrheit und insbesondere der Regierungschefin in erster Linie darum zu gehen, die eigene Macht in der zeitlichen Dimension zu sichern und den Staat so umzubauen, dass diese Macht deutlich umfangreicher ausfällt, um den eigenen Entscheidungen tiefgreifendere Wirkung zu geben und das Land nachhaltend in eine andere Richtung zu lenken.
-> Wie steht die Südtiroler Volkspartei zu diesem Gesamtpaket? Ist die Absicherung ihres Kammersitzes in der Region (durch Absenkung der Minderheitenklasusel auf 15%) alles, was sie dazu zu sagen hat?

Di., 14.07.2026 - 12:05 Permalink