Glifosato, la Corte Suprema salva Bayer
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Abbonati ora a S+La Corte Suprema degli Stati Uniti ha stabilito oggi, con sette voti a due, che le norme federali USA sui pesticidi prevalgono sul diritto dei singoli stati. Secondo l’agenzia Reuters si tratta di una importate vittoria legale per la Bayer, visto che impedirà il proseguimento di migliaia di cause intentate al colosso chimico per mancata etichettatura cancerogena del RoundUp, un diserbante contente glifosato.
Il caso Durnell, esaminato oggi dalla Corte, poneva una questione di diritto federale di fondo: la normativa federale sui pesticidi — che affida all’EPA (Environmental Protection Agency, Agenzia per la protezione dell’ambiente) la valutazione della sicurezza del glifosato e non ha imposto l’obbligo di avvertire i consumatori dei presunti rischi cancerogeni — preclude le cause intentate sulla base dei diritti dei singoli stati?
La Corte ha dato una risposta positiva, ribaltando una sentenza del Missouri che nel 2023 aveva assegnato 1,25 milioni di dollari a John Durnell. Durnell attribuiva il suo linfoma non-Hodgkin all’esposizione al RoundUp. Bayer aveva portato il caso alla Corte Suprema per ottenere una sentenza di principio; la decisione di oggi garantisce al gigante della chimica uno scudo legale federale tra sé e i prossimi malati di cancro.
Come ricostruito da SALTO ad aprile, dal 2018 la Bayer ha versato circa dieci miliardi di dollari in accordi precedenti, e a febbraio aveva siglato un nuovo accordo collettivo da 7,25 miliardi spalmati su ventuno anni per chiudere le decine di migliaia di cause pendenti.
La Bayer, riporta Der Spiegel, ha detto che “la sentenza dovrebbe portare alla dismissione delle cause in corso e impedire future azioni, nella misura in cui si basano su presunti avvertimenti mancanti.” Al tempo stesso, secondo il settimanale, il gruppo punta ancora all’approvazione definitiva del maxi-accordo collettivo annunciato a febbraio.
Genug geschmiert im TRUMP…
Genug geschmiert im TRUMP-REICH ... ...???
La Corte Suprema degli USA è…
La Corte Suprema degli USA è in larga parte il braccio allungato di Trump, una banda di corrotti. I casi di Clarence Thomas e Samuel Alito che hanno accettato denaro e favori da die milliardari ad es. sono ormai di pubblico dominio.
ein interessanter Artikel…
ein interessanter Artikel zum Thema: https://www.zeit.de/wirtschaft/2026-06/bayer-ag-glyphosat-streit-suprem…
In risposta a ein interessanter Artikel… di Peter Gasser
Ja besonders dieses „Ob…
Ja besonders dieses
„Ob Glyphosat krebserregend ist oder nicht, stand in dem Verfahren vor dem Supreme Court gar nicht zur Debatte. Für die erkrankten Kläger ist das alles bitter. Aber es gibt zumindest einen kleinen Trost für sie: Schon im Februar hat Bayer sich mit mehreren Klägeranwälten auf einen Vergleich verständigt, der den Konzern umgerechnet bis zu 6,4 Milliarden Euro in den kommenden Jahren kosten kann. Das ist angesichts des Urteils wohl mehr Geld, als die Betroffenen jetzt noch vor Gericht hätten erstreiten können.“
In risposta a Ja besonders dieses „Ob… di Stefan S
Glyphosat ist in derselben…
Glyphosat ist in derselben Kategorie wie rotes Fleisch und Nachtschichtarbeit.
Sonne liegen, rauchen oder Alkohol trinken sind wesentlich krebserregender und entsprechend gefährlicher eingestuft als Glyphosat. Ich denke es ist wichtig darauf hinzuweisen, denn vor Glyphosat-Kontakt haben viele Bürger teilweise irrationale Angst, während die Risiken die mit Bier oder Aperol Spritz verbunden sind systematisch bagatellisiert werden. Auch Holzstaub (ein Geruch von dem viele glauben er sei gesund) ist krebserregender als Glyphosat.
Ich sehe bei Glyphosat eher ökologische Probleme. Während Glyphosat sich selbst im Boden rasch abbaut (HWZ etwa 20-30 Tage), sind die Metaboliten davon im Boden sehr lange nachweisbar und beeinflussen Ökosysteme über lange Zeit negativ. Daher bin ich auch nicht für ein Verbot von Glyphosat, sondern für eine rationale, dosierte, gezielte Verwendung.
In risposta a Glyphosat ist in derselben… di Oliver Hopfgartner
Glyphosat führt auch in…
Glyphosat führt auch in geringer Konzentration bei schwangeren Frauen zu einer deutlichen Verkürzung der Schwangerschaftszeit, also zu Frühgeburten. In hoher Konzentration ist Glyphosat erwiesener Maßen krebserregend. Diese hohe Konzentration erreichen zwar nur Menschen, die beruflich mit dem Stoff zu tun haben, aber beruhigend ist das nicht. Außerdem reagieren Süßwasserfische, vor allem Forellen, sehr empfindlich auf Glyphosat.
In risposta a Glyphosat führt auch in… di Hartmuth Staffler
Ja, die Fische (denen auch…
Ja, die Fische (denen auch die Antibabypille schadet, die deshalb doch nicht verboten wird):" Glyphosat aus Waschmitteln: Wasserenthärter sind schuld: Mithilfe weiterer Studien im Labor gelang dem Tübinger Forschungsteam der Nachweis: Das Glyphosat aus Waschmitteln entsteht tatsächlich in der Kanalisation und im Filterprozess in Klärwerken und gelangt so in Flüsse und Seen. Ausgangsstoff ist ein bestimmtes Phosphonat in Waschmitteln, das als Wasserenthärter gegen Kalkbildung genutzt wird: Diethylentriaminpenta(methylenphosphonsäure), kurz DTPMP.
Im Klärprozess reagiert das DTPMP mit Mangan, einem weitverbreiteten Element, das praktisch in allen natürlichen Gewässern vorkommt. Das Mangan wirkt wie ein chemischer Katalysator und sorgt dafür, dass DTPMP zu Glyphosat und weiteren Abbauprodukten zersetzt wird" (https://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/schaedliche-waschmittel-wassere…)
In risposta a Ja, die Fische (denen auch… di Peter Gasser
Whataboutismus hilft hier…
Whataboutismus hilft hier wenig, Fakt ist, das Zeug ist giftig und Bayer hat für die Geschädigten noch etliche Milliarden eingeplant.
In risposta a Whataboutismus hilft hier… di Stefan S
Die umfassende Betrachtung…
Die umfassende Betrachtung einer Problematik und die Einordnung sind kein Whataboutismus - das ist „Fakt“.
„Fakt ist auch“, wie Sie schreiben, dass „das Zeug“ in Sachen „krebsgefährlich“ gleich eingeordnet ist wie rotes Fleisch, Nachtarbeit, Alkohol, heißer Kaffee und anderes - also alles verbieten?
(Zur Vollständigkeit in Sachen „Geschädigte“: das gilt für die USA, die ein gänzlich anderes Justizsystem hat als Europa).
In risposta a Die umfassende Betrachtung… di Peter Gasser
Die Kontroversen um Roundup…
Die Kontroversen um Roundup sind hinlänglich bekannt und Bayer ist bereit hohe Milliardensummen für Vergleiche zu bezahlen. Sie könnten sich ja als Gutachter empfehlen 😉
In risposta a Die Kontroversen um Roundup… di Stefan S
Sie unterschlagen natürlich,…
Sie unterschlagen natürlich, dass dies nicht in der EU, sondern den USA geschieht, die ein ganz anderes, und viel auf Laiengerichten beruhendes Justizsystem haben. Ist dort wohl so, damit Anwaltskanzleien massiv daran verdienen können.
In risposta a Sie unterschlagen natürlich,… di Peter Gasser
Wieso sollte ich das…
Wieso sollte ich das unterschlagen, ist doch im verlinkten Artikel explezit genannt.
Wesentlicher Punkt, anders wie im Artikel genannt, ist aber nicht die Besetzung der Gerichte (auch in D haben wir erst und zweitintanzlich Laiengerichte), sondern die Gewichtung der Produkthaftung. Welche in der USA teilweise übertrieben bzw. stark wirtschaftlich getrieben ist und in D bspw. viel zu wenig, z.B. Entschädigung, bewertet wird. Ein weiterer wesentlicher Punkt ist die Bestellung bzw. Zulassung von Gutachtern aber dies sprengt das Thema hier und jetzt.
In risposta a Glyphosat ist in derselben… di Oliver Hopfgartner
Bei rotem Fleisch und…
Bei rotem Fleisch und Glyphosat ist es aber auch so, dass die Menge das Gift macht, um Paracelsus zu bemühen. In einer stark landwirtschaftlich geprägten Gegend, ist das Risiko häufig in Kontakt mit dem Herbizid zu kommen natürlich größer.
In risposta a Bei rotem Fleisch und… di Manfred Klotz
Es stimmt, die Dosis macht…
Es stimmt, die Dosis macht das Gift:
Alkohol ist als nachweislich krebserregend eingestuft, also schon ab 1 Tropfen erhöht sich das Krebsrisiko.
Bei Glyphosat ist diese Wirkung nicht belegt.
Viele Menschen trinken (!) Alkohol, teilweise in Dosierungen, dass sogar schon Vergiftungserscheinungen auftreten.
Selbst wenn ich in den Tagen nach Glyphosat-Ausbringung den Boden ablecke, werde ich von Glyphosat keine Vergiftungserscheinungen bekommen.
Leider ist es so, dass viele Menschen die Risiken von „alltäglichen“ Dingen unter - und Risiken von Dingen die sie nicht kennen überschätzen.
Ich spreche vom Krebsrisiko.
Die ökologischen Aspekte bewerte ich separat und da bin ich auch sehr kritisch was Glyphosat angeht.
In risposta a Es stimmt, die Dosis macht… di Oliver Hopfgartner
Eine Studie an Ratten…
Eine Studie an Ratten scheint die krebserregende Wirkung zu bestätigen.
Carcinogenic effects of long-term exposure from prenatal life to glyphosate and glyphosate-based herbicides in Sprague–Dawley rats (Panzacchi et al., 2025)
https://link.springer.com/article/10.1186/s12940-025-01187-2
In risposta a Eine Studie an Ratten… di Manfred Klotz
Genau solche Tier-Studien…
Genau solche Tier-Studien sind auch der Grund dafür, dass Glyphosat die IARC Klassifikation 2A. Für diese Substanzen gibt es meist bei Menschen keine eindeutigen Nachweise bzw. erst in höheren Dosierungen.
Stoffe aus der Gruppe 1 erhöhen das Krebsrisiko nachweislich auch beim Menschen und oft sogar in niedriger Dosierung. allerdings im Gegensatz dazu auch bei niedrigen Dosierungen nachweislich. Alkohol, Rauchen oder auch Asbest gehören in diese Kategorie. Wie bereits oben gesagt: Nicht wenige Zeitgenossen trinken Alkohol in Mengen, sodass sie sogar an unmittelbaren Vergiftungserscheinungen leiden. Wie oft wird hingegen Glyphosat pro Jahr gesprüht und in welchen Mengen? Ein halbes Gramm pro Quadratmeter? Zweimal pro Jahr? Bei einer Halbwertszeit von zwei bis drei Wochen? Daher muss ich mich als Mensch schon sehr systematisch in die Nähe von Glyphosat begeben, um relevante Mengen aufzunehmen. Daher ist mir dieser Hinweis wichtig. Menschen schätzen Risiken oft falsch ein: Eine Klasse 1 Substanz wie Alkohol wird von den Leuten bagatellisiert, während bei einer Klasse 2A Substanz wie Glyphosat oft genau diese Leute nach Verboten schreien. Das finde ich nicht verhältnismäßig, ich verbiete schließlich auch niemanden sein Bier - obwohl alkoholische Getränke wohl weit weniger gesellschaftlichen Nutzen als Glyphosat haben.
Trotzdem machen Grenzwerte sowie technische und organisatorische Schutzmaßnahmen durchaus Sinn, um die Exposition möglichst gering zu halten.
In risposta a Genau solche Tier-Studien… di Oliver Hopfgartner
Mein Bier is ned deppat!…
Mein Bier is ned deppat!
https://youtu.be/zmM4whoTbGc?is=qYkAfyZccIwHMyKz
Glyphosat in Kombination mit…
Glyphosat in Kombination mit wieviel anderen unbedenklichen Substanzen ...
Bei den angeblich…
Bei den angeblich unbedenklichen Substanzen kommt es immer auf die Menge an, die vom menschlichen Körper (... der sehr unterschiedlich auf die einzelnen Substanzen reagiert) gerade noch verarbeitet werden können, ohne die Gesundheit zu beeinträchtigen ...!
Neues von der Pestizide…
Neues von der Pestizide Front
https://www.ff-bz.com/politik-wirtschaft/wirtschaft/2026-27/kleinere-hi…
https://www.tagesschau.de/investigativ/br-recherche/pestizid-fluazinam-…