Gute Zeiten, schlechte Zeiten
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Jetzt S+ abonnierenMaximilian Huber ist ein junger Mann. Nach einem Motorradunfall musste ihm ein Unterschenlkel amputiert werden. Oberschülerin Julia Nitz wollte wissen, wie man das verarbeitet. Hubers Antwort: „Ich war einfach glücklich, dass ich überlebt habe und die Chance bekommen habe, ein zweites Leben zu starten“.
Ganz ähnlich sieht das Ruth Niederkofler, die ihre Alkoholsucht erfolgreich bekämpft hat. „Wenn man etwas wirklich will, dann kann man das auch schaffen“, sagt sie rückblickend.
Skirennläufer Manfred Mölgg resümiert für sich persönlich in der Kurz-Doku: „Die schlechten Zeiten haben mir geholfen, mental stark zu werden“.
In Julia Nitz' Film kommen aber nicht nur betroffene zu Wort. Psychologe Anton Huber erklärt in diesem Beitrag des „Claus-Gatterer-Jugendpreises“ wie das Gehirn auf Stress und Sorgen reagiert und wie es in den „Überlebensmodus“ schaltet, die im Bruchteil von Sekunden zu Entscheidungen führen, die unser ganzes Leben prägen können.
CLAUS 2026
Mut und Zivilcourage sind die ganz großen Themen beim Claus-Gatterer-Jugendpreis - kurz CLAUS-, der jedes Jahr im Juni an besondere journalistische Arbeiten von Jugendlichen verliehen wird.
Zwölf Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Oberschulklassen der Landesberufsschulen und Landesfachschulen, haben neun Arbeiten beim CLAUS 2026 einegericht.
SALTO stellt in dieser Woche alle Arbeiten vor.
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