Nicht neu, aber immer noch ungerecht
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Jetzt S+ abonnierenWie, so fragt Jana Ludwig in ihrem Film, kann man den Gender Pay Gap überwinden? „Die größte Hürde ist die kulturelle Hürde“, antwortet Südtirols Gleichstellungsrätin Brigitte Hofer in Jana Ludwigs Film auf diese Frage.
Damit meint sie, dass Paare zu wenig darüber diskutieren, wie sie die Betreuung von Kindern und pflegebedürftigen Angehörigen fair untereinander aufteilen können.
Liegt die Hauptlast weiterhin bei den Frauen, bedeute das: Teilzeit, weniger Karrierechancen und im Alter weniger Rente. Kurz: soziale Unsicherheit. Alles nicht neu, aber immer noch ungerecht.
Ein weiterer Schwerpunkt der Kurz-Doku sind die geschlechterneutralen Formulierungen in Stellenanzeigen. „Im Mittelpunkt“, so Gleichstellungsrätin Hofer, „soll stehen, was ein Mensch kann“ und nicht welches Geschlecht er habe. Alle sollten sich von Stellenanzeigen angesprochen fühlen, Männer, Frauen und nicht-binäre Personen - also Menschen, die sich weder als Mann noch als Frau identifizieren.
Unterlasse man die Geschlechterneutralität, nehme man in Kauf, Menschen aufgrund ihres Geschlechts aus einem Bewerbungsverfahren auszuschließen.
Auch das ist übrigens nicht neu, aber immer noch ungerecht.
CLAUS 2026
Mut und Zivilcourage sind die ganz großen Themen beim Claus-Gatterer-Jugendpreis - kurz CLAUS, der jedes Jahr im Juni an besondere journalistische Arbeiten von Jugendlichen verliehen wird.
Zwölf Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Oberschulklassen der Landesberufsschulen und Landesfachschulen haben neun Arbeiten beim CLAUS 2026 eingereicht.
SALTO stellt in dieser Woche alle Arbeiten vor.
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