Autobahn gesperrt!
-
Jetzt ist es also eingetreten, was viele Anwohner sich gewünscht und viele Durchfahrende gefürchtet haben: Die A13, die Brennerautobahn zwischen Innsbruck und dem Brenner, darf am 30. Mai 2026 für eine Demonstration gegen den überbordenden Autoverkehr komplett gesperrt werden!
Die Bezirkshauptmannschaft Innsbruck, unter der Leitung von Bezirkshauptfrau Dr. Kathrin Eberle, hat dazu die Genehmigung ausgestellt!
Und wenige Stunden nach diesem Entscheid heult die sogenannte “Wirtschaft” schon auf! “So etwas können nur die Linken und Grünen machen, die von der Wirtschaft nichts verstehen!” tönt es aus den Foren. Dabei ist Dr. Eberle die Tochter vom ehemaligen Landeshauptmannstellvertreter Ferdinand Eberle, der auch der ÖVP angehört hat! Sie ist also nicht unbedingt im linksgrünversifften Klima sozialisiert worden!
Es stellen sich in diesem Zusammenhang aber unangenehme Fragen:
- Wo war die Wirtschaft in den letzten 2 – 3 Jahrzehnten, als es um den Ausbau der Bahn über den Brenner ging?
- Wo war die Wirtschaft, als es um die Vereinfachungen in der Bahnbürokratie ging, Stichworte Lokführerschein, technische Angleichungen etc.?
- Wo war die Wirtschaft, als die Anrainer der Brennerstrecke berechtigte Forderungen nach dem Erhalt einer minimalen Lebensqualität stellten?
- Wo war die Wirtschaft, als es darum ging, den Warentransport verstärkt auf die Bahn zu bringen, vor allem die nicht verderblichen Waren?
- Wo war die Wirtschaft, als es darum ging, die Kostenwahrheit auf der Straße einzuführen, die Preise für Autobahn und Sprit zu erhöhen, um damit unsinnige Fahrten zu reduzieren?
- Wo war die Wirtschaft, als es darum ging, den Umwegverkehr der LKWs endlich zu beenden und sie durch die Schweiz zu schicken, statt über den viel zu billigen Brenner?
- Wo war die Wirtschaft, als es darum ging, für unsere Gäste günstige und bequeme Zugverbindungen zwischen Deutschland, Österreich und Italien einzuführen?
- Wo war der Aufschrei der Wirtschaft, als beschlossen wurde, den Railjet von Bozen nach Wien einzustellen?
- Wo war die Wirtschaft, als es darum ging, die Bahnhöfe zwischen Brenner und Salurn benutzerfreundlicher zu machen?
- Wo war die Wirtschaft, als es darum ging, die Bahnstrecke Bozen – Meran endlich zuverlässiger zu machen?
Die Wipptaler Bevölkerung zeigt uns, dass es nur mehr durch absolute Notwehrmaßnahmen möglich ist, auf das große Problem des unerträglichen Autoverkehrs entlang der Brennerachse aufmerksam zu machen! Und sie weiß in großen Teilen die Nordtiroler Landesregierung, bzw. in diesem Falle die Bezirkshauptmannschaft,hinter sich!
Das ist in Südtirol anders: Hier agieren Landesregierung und Wirtschaft, vertreten durch die Handelskammerspitze, fast nur im Sinne des LKW-Verkehrs! Die Maßnahmen zum Schutz der Anwohner beschränken sich auf Schallschutzwände entlang der Autobahn und die Umleitung der Autobahngelder in den BBT. Dieser wiederum entsteht in irgendeiner Zukunft und wird maximal den in den letzten 20 Jahren erfolgten Zuwachs an LKWs aufnehmen, nicht aber den Autoverkehr an sich groß mindern!
Die SVP regiert in Bozen mit jenen Parteien, die in Brüssel gegen die verkehrsbeschränkenden Maßnahmen Österreichs klagen, und in Rom sieht sie tatenlos zu, wie die Autobahnmaut auf der A22 immer noch bei 20 Cent/LKW-km liegt, statt wie in Nordtirol bei bis zu 80 Cent!
Insofern bin ich froh, dass die Wipptaler Menschen diese Aktion am 30. Mai starten, auch wenn ich selbst Produzent von Waren bin, die zum Endverbraucher transportiert werden müssen! Aber wir müssen endlich zu einer Reduzierung des Autoverkehrs kommen; und dafür helfen manchmal nur solche radikalen Aktionen! Bravo Nordtirol!
Bravo, Sigmund Kripp! ...wie…
Bravo, Sigmund Kripp!
...wie wir an Nordtirol sehen, brauchts,- neben einer umfassend bedachten Bezirkshauptfrau, eine starke Bürgerkraft....
Südtirol scheint nach wie vor, einzelnen Macht - und Vorteilbeziehern ausgeliefert zu sein...und die Reaktion zu vieler SüdtirolBürgerInnen darauf ist immer noch ein Wegschauen oder Schulterzucken...aus Resignation oder Wurschtigkeit? ...dies freut natürlich die Verursacher und Profiteure, so können sie munter gleich weiter machen....
wobei man anmerken muss,…
wobei man anmerken muss, dass die Bezirkshauptfrau hier nichts politisch entschieden hat. die Bezirkshauptmannschaft prüft das nur und entscheidet nur, ob alles formrichtig ist.
es ist auch in nordtirol nicht so, dass die övp aufseiten „der Bürger“ steht, denn der övp wirtschaftsbund ist klar, eindeutig und dezidiert gegen sämtliche transitbeschränkungen und die övp folgt dem vollständig. der unfähige lh mattle redet (brüllt) nur schön daher, aber er hat weder ahnung noch gewicht. entscheiden tun andere.
In risposta a wobei man anmerken muss,… di Reisekrebschen
Die angeblich so mutige…
Die angeblich so mutige Bezirkshauptfrau hat das Ansuchen für eine Demonstration auf der Autobahn mehrmals abgelehnt. Das Verwaltungsgericht hat einem Rekurs gegen diese Ablehnung stattgegeben, und so ist der Bezirkshauptfrau nichts anderes übrig geblieben als die Demonstration zu genehmigen. Die Polemik gegen den tüchtigen LH Mattle ist übrigens vollkommen unangebracht.
In risposta a Die angeblich so mutige… di Hartmuth Staffler
Danke für die Präzisierung!
Danke für die Präzisierung!
In risposta a Danke für die Präzisierung! di Sigmund Kripp
+1
+1
In risposta a Danke für die Präzisierung! di Sigmund Kripp
...wenns so war, dann wars…
...wenns so war, dann wars wohl wunschdenken von mir: eine bezirksobfrau mit rückgrat, mut, eigen- und gemeinwohlsinn..
schade...
Ich teile nicht jede Nuance…
Ich teile nicht jede Nuance des Beitrages von Sigmund Kripp, aber prinzipiell spricht er mir aus der Seele. Ich finde es bemerkenwert, dass selbst das größerste Gewerbegebiet im südlichen Wipptal keinen Gleisanschluss mehr hat, im nördlichen Wipptal kleinere Betriebe in Matrei und Steinach sehr wohl.
Es ist dem Druck der N-Tiroler:innen zu verdanken, dass es Transitbeschränkungen und das Thema so prominent auf der Agenda steht.
Die staatliche Zugehörigkeit zu Italien erweist sich auch in diesem Fall als Nachteil für *alle Südtiroler:innen*, unabhängig davon wie sie reden, welche Hautfarbe sie haben, wen und wie sie lieben.
In risposta a Ich teile nicht jede Nuance… di WerPram
„es ist dem Druck der N…
„es ist dem Druck der N-Tiroler:innen zu verdanken, dass es Transitbeschränkungen und das Thema so prominent auf der Agenda steht.“ - genau genommen haben wir die Transitbeschränkungen, die auch wirklich vor dem eugh halten, den grünen zu verdanken. die Transitbeschränkungen der övp hatten immer sollbruchstellen eingebaut, weil die (korrupte?) övp die tiroler Frächter dezidiert bevorzugte. die wurden vom eugh dann aufgehoben und wir Steuerzahler mussten strafe zahlen
In risposta a Ich teile nicht jede Nuance… di WerPram
Die Assoziation …
Die Assoziation „Transitbeschränkungen“ und „Los von Rom“, ist ziemlich haarsträubend.
In risposta a Die Assoziation … di Manfred Klotz
Na ja, ich denke schon, dass…
Na ja, ich denke schon, dass ein eigener Staat Südtirol ähnliche verkehrsbeschränkende Maßnahmen setzen könnte, wie Österreich!
Es könnten die Mauttarife selbst bestimmt werden und auch auf 80 Cent/LKW-km erhöht werden. Es könnten Abfahrverbote eingeführt werden, Nachtfahrverbote etc..
Alles Dinge, die in Italien, das von der LKW-Lobby dominiert wird, nicht möglich sind!
In risposta a Na ja, ich denke schon, dass… di Sigmund Kripp
Und wenn der unabhängige…
Und wenn der unabhängige Staat Südtirol autoritär von einer Wirtschaftslobby regiert wird? Und zwar völlig ohne Rücksicht auf die Lebensqualität der Anwohner entlang der Autobahn?
In risposta a Und wenn der unabhängige… di Evelin Grenier
Da haben wir ja jetzt schon!…
Da haben wir ja jetzt schon!
Die ganze Problematik Brennerautobahn hängt ja ausschließlich an Italien! Das beweisen die jahrzehntelangen - bisher vergeblichen - Bemühungen der Südtiroler um die Hoheit über die A22!
Insofern erwarte ich mir von einem unabhängigen Staat Südtirol schon Verbesserungen im Sinne der AnwohnerInnen!
In risposta a Da haben wir ja jetzt schon!… di Sigmund Kripp
Das Aostatal hat die…
Das Aostatal hat die teuerste Autobahn in Italien. Und ist kein unabhängiger Staat.
In risposta a Na ja, ich denke schon, dass… di Sigmund Kripp
Lieber Sigmund, ich fürchte…
Lieber Sigmund, ich fürchte du bist etwas zu romantisch, was den „Umweltgedanken“ der Südtiroler anbelangt. Der ist immer nur so gut, wie er keine Opfer einfordert. IEs ist ja nicht nur die Lkw-Lobby, die sich in diesem Zusammenhang prominent in Stellung bringt, sondern die Wirtschaft allgemein. Und die übt in Südtirol nicht minder Druck aus.
Abgesehen von der Tatsache, dass Südtirol nur so lange Verkehrsbeschränkungen und vergleichbare Maßnahmen einführen und aufrechterhalten könnte, so lange man nicht Teil der EU ist (Österreich wird ja auch immer wieder zurückgepfiffen) und das müsste schon das Ziel Südtirols als eigenständiger Staat sein. Andernfalls müsste sich Südtirol weniger über den Verkehr Gedanken machen, als vielmehr um das Überleben.
Danke Sigmund, unterschreibe…
Danke Sigmund,
unterschreibe ich alles. RAI Südtirol lässt heute Verkehrslobbyisten sprechen, LR Alfreider hat ein Problem damit, dass es zu einem Verkehrskollaps (wegen einer Demo) kommt - aber prinzipiell offensichtlich kein Problem damit, wenn es zu einem Verkehrskollaps (wegen zuviel und fehlgeleitetem Verkehr) kommt.
Die „Sicherheit“ (der Autofahrer?) ist ihm wichtig, die „Sicherheit“ (Gesundheit) der Anwohner ist halb so wild.
Die (Transport) Wirtschaft ist dort, wo es um Aufhebung von Nachtfahrverboten und Einführung einer dritten Spur immer schnell dabei. Mehr, weiter, schneller, öfters.
Dort wo es um Umwegverkehrbegrenzung, Kostenwahrheit, Investitionen in Nachhaltigeren Verkehrsmitteln geht: Schweigen im Walde.
Ein Trauerspiel - oder zumindest Versteckspiel - südlich des Brenners.
Nördlich: klare und mutige Ansagen. Siehe Landeshauptmann Mattle, der die „Steuerung“ des überbordenen Verkehrs und die Gesundheit der Südtiroler mit Transitpolitik zu verteidigen sucht, siehe die Bezirkshauptfrau Eberle, die sich nicht hinter Sicherheitsscheinargumenten versteckt und eine Demo genehmigt, siehe die Bürgermeister des Wipptals nördlich des Brenners, siehe Organisationen der Zivilgesellschaft wie das vor 32 (!) Jahren gegründete Transitforum unter Fritz Gurgiser, der unermüdlich auf das schlichtweg „hingenommene“ Wachstum der Blechlawine hinweist.
Südlich des Brenners: politisch und zivilgesellschaftlicher Gähn.
In risposta a Danke Sigmund, unterschreibe… di Christoph Moar
ganz so „kämpferisch“ sind…
ganz so „kämpferisch“ sind wir im norden auch nicht. vor allem nicht die övp. Mattle ist schwach und redet (brüllt) nur, aber in der Sache wird er vom övp-wirtschaftsbund gesteuert, der alle Transitbeschränkungen aufheben will. die övp würde das auch sofort tun, wenn sie nicht mit rot (bzw vorher mit grün) regieren würde. die eberle hat nichts entschieden (kann sie als Bezirks Obfrau nicht, das ist eine reine Verwaltungsposition). Das Transit Forum ist eine eigene Geschichte, das war ein teil der övp, der heute so nicht mehr existiert. in den Transitgemeinden sind die blauen salvinifreunde stark, gries am brenner ist eine der freiheitlichsten gemeinden tirols (und österreichs)
btw die grünen werden in südtirol kaum gewählt, obwohl sie genau dieses thema auf der agenda hätten (rote gibts da offenbar sowieso nicht). dann darf man sich über die alfreiders und ähnliche svp lobbyisten nicht wundern und dann darf man sich auch nicht wundern, wenn beim Verkehr nix in die richtige Richtung geht, wenn immer nur schwarzblaubraune gewählt werden.
In risposta a ganz so „kämpferisch“ sind… di Reisekrebschen
Danke für die Analyse…
Danke für die Analyse nördlich des Brenners, sehr interessant! Dass Eberle nix entschieden hat ist mir übrigens absolut bewusst - ich schrieb auch: sie hat sich aber „immerhin“ nicht hinter vermeintlichen Sicherheitsbedenken versteckt und damit auch nix „verhindert“ oder „blockiert“. Das rechne ich ihr durchaus an. Ginge es nach Alfreider und ASFINAG, hätte sie - mit Begründung Sicherheit der Verkehrsteilnehmer - die Demo nicht genehmigen sollen.
Rote gibts in Südtirol nicht, wenn man einen kleinen roten Fleck in der Sammelpartei außer Acht lässt - und dass die Grünen außerhalb der größeren Städte nicht nennenswert gewählt werden, dafür die Sammelpartei halt schon noch robust im Sattel sitzt - nun, das ist eine chronische Situation. Ich wundere mich tatsächlich nicht über den Stillstand in der strategischen Verkehrspolitik und der „relativen“ kommunikativen Macht der Lobbyisten vs. der „Machtlosigkeit“ der geplagten Bevölkerung. Und freu mich, wenn die Nordtiroler Gesellschaft da halt ein paar mehr Akzente setzen kann als wir hier.
Auch zum Transitforum / ÖVP Teil, danke für den Einblick! Ich wollte nur aufzeigen: es ist 32 Jahre her, dass Gurgiser seine ersten Demos (man stelle sich vor: mit Picknick und Spielen auf der Fahrbahn der Brennerautobahn!) organisiert hat. Damals - ich erinnere mich genau, weil mich das Thema als Student absolut interessiert hat - waren wir unter 1 mio LKW Fahrten über den Brenner. Das „Schreckgespenst“ waren die 1 Mio. Fahrten.
2025?
Wenn mich die Erinnerung nicht trügt, waren es 2,4 mio.
Wer die „Gewinner“ und „Verlierer“ entlange der A22 Achse sind, dürfte jeder klar herauslesen können.
In risposta a Danke für die Analyse… di Christoph Moar
Vielen Dank für die…
Vielen Dank für die fundierten Einordnungen.
Anzumerken wäre noch, dass die Eisenbahn in Europa weder politisch noch wirtschaftlich ausreichend Lobby hat. Dies liegt zum größten Teil immer noch an den zu unterschiedlichen Betriebssystemen und den damit einhergehenden nationalen klein klein aber auch an der schwerfälligen und viel zu zeitraubenden Infrastrukturplanung und Realisierung. Jedes Straßenprojekt ist um vielfaches einfacher und schneller zu realisieren.
In risposta a Vielen Dank für die… di Stefan S
Das ist ein Problem, auf das…
Das ist ein Problem, auf das wir alle erst recht spät gestoßen sind! Nur die ewigen Wartezeiten am Brenner hätten einen alarmieren müssen! Jetzt, wo die Transportbranche selber bemerkt, dass die chronisch verstopfte A22/A13 auch Verluste bringt, meldet sie sich zu Wort und verspricht, jetzt aber wirklich für eine europäische Angleichung der technischen und verwaltungsmäßigen Standards im Eisenbahnwesen zu kämpfen! Ungefähr 30 Jahre zu spät gehen wir an diese systemischen Fehler dran!
In risposta a Danke für die Analyse… di Christoph Moar
danke für die Antwort. ich…
danke für die Antwort. ich kann mich an das Picknick samt skaten auf der Autobahn noch gut erinnern. Unglaublich wie lange das schon her ist.
Schweigen im Unterland……
Schweigen im Unterland… Schweigen im Eisacktal…. Schweigen im Wipptal… zu hören ist nur noch das Klingeln der Kassen…
Gut, dass so die SVP…
Gut, dass so die SVP Untätigkeit zu tage kommt. Das Männertriumvirat der SVP, angeführt vom LH und dem Strassenbeton Alfreider und dem Bauwahnbeton Brunner.
In risposta a Gut, dass so die SVP… di Michael Kerschbaumer
Gar so untätig sind sie…
Gar so untätig sind sie nicht. Der Alfreider ist gleich nach Rom gerannt um sich dort Hilfe zu holen wie man gegen die verkehrsgeplagten Brüder in Nordtirol vorgehen könnte. Das muss man sich einmal vorstellen.
Anstatt Solidarität versucht man ihnen mit der tätigen Hilfe Roms in den Rücken zu fallen.
Bravo, Sigmund!
Bravo, Sigmund!
Bin dabei bei der demo. War…
Bin dabei bei der demo. War auch vor 20 jahren mal bei einer demo am brenner. Höchste zeit dass wieder blockiert wird, bei 2.5 mio an lkw fahrten, sprich 5 lkws pro minute oder 1 lkw alle 12 sekunden
Danke für das Verständnis…
Danke für das Verständnis aus Südtirol - habe schon geglaubt nur wir im Norden sehen ein Problem, welches überall sonst gar keines ist 😉
Unsere Politiker baumeln an…
Unsere Politiker baumeln an den Marionetten-Fäden der WIRTSCHAFT, die ihren Kropf nie voll-kriegen kann!
Die Bevölkerung entlang der TRANSIT-ROUTE, die den Lärm zu etragen -, die Luft aus der Sauerstoff verbrannt ist zu atmen - + den Reifen- sowie den Brems-Abrieb zu schlucken -m u s s-, ist unseren VOLKs-(ver)„TRETERN total -w u r s c h t-!!!“
Es ist schon augenscheinlich…
Es ist schon augenscheinlich, dass LH Kompatscher und LR Alfreider bzw. die gesamte SVP(?) schlussendlich die Interessen der Wirtschaftsverbände über jenen der Bevölkerung insgesamt stellen und auch auf die Solidarität mit den Nordtirolern pfeifen (zumindest diplomatischer agieren wäre gefragt gewesen). Und das wegen ein paar Stunden Blockade, traurig traurig..#EveryDayForFuture
Ich verstehe zwar nicht…
Ich verstehe zwar nicht allzu viel von Verkehrspolitik, aber mein einfacher Haus(frauen)verstand würde als erstes denken: die Dieselstinker und -kracher sollten als sofort umsetzbare Maßnahme deutlich mehr Autobahngebühren zahlen müssen. Diese Mehreinnahmen der Autobahngebühren müssen zweckgebunden werden für die Querfinanzierung von umweltfreundlichen und leiseren E-LKW’s. Falls mir auch hier ein grober Denkfehler unterlaufen ist, bitte ich mir zu sagen, was dagegen spricht.
In risposta a Ich verstehe zwar nicht… di Luckygirl
Ist in Italien ein…
Ist in Italien ein unmögliches Anliegen!
Italiens Wirtschaftspolitik basiert auf dem „trasporto su gomma“!
Ohne gravierende Änderung an der Zusammensetzung des Parlaments wird nichts in diese Richtung passieren.
Die jetzige Regierung ist jedenfalls zu 100% pro LKW!
In risposta a Ist in Italien ein… di Sigmund Kripp
Ja, das ist schon klar, ich…
Ja, das ist schon klar, ich dachte mir halt, wenn es schon LKW’S sein müssen, dann wäre mein Vorschlag mit der (Mit)finanzierung der E-LKW’s über eine höhere Maut der Diesel LKW’S zumindest eine möglichst gleich umsetzbare Maßnahme für eine rasche Entlastung der Anrainer und gleichzeitig der Garantie für die Bürger mit der nötigen Warenversorgung. Ich denke angesichts der horrenden Treibstoffpreise wäre das ein zusätzlicher Anreiz für die Frächter, ihren Fuhrpark schneller auf E-Warentransport umzustellen. Es ist schon klar, dass die Versorgung mit Waren der Bürger gewährleistet werden muss. Daher sehe ich diese meine Idee vielleicht als schnell wirksame Medizin um die akuten Symptome zu bekämpfen, ums mal salopp auszudrücken und als gangbaren Kompromiss. Die langfristige Lösung der Probleme, also das Anpacken an der Wurzel, sprich die Verlagerung auf die Schiene ist dabei das nächste Ziel, das konsequent verfolgt werden muss. Schade dass nun das Projekt BBT ins Stocken gerät, weil nicht mehr alle Länder mitziehen. Vielleicht kann da die EU was machen?
In risposta a Ja, das ist schon klar, ich… di Luckygirl
Ob ein E-LKW im Stau steht…
Ob ein E-LKW im Stau steht oder ein Dieselstinker, hat auf den Stau kaum verbessernden Einfluss. Es stehen ja trotzdem alle still!
Nein, die Waren und auch die Menschen müssen auf die Schiene!
Aber dafür muss diese raus aus dem 20. Jahrhundert und rein ins 21.! Frau Palla hat das in der Landtagsrunde gut beschrieben!
Und M. Lanz hat richtig gesagt: Es braucht aber den politischen W i l l e n ! Und der schein südlich des Brenners begrenzt zu sein.
Begrenzt im Laderaum eines LKWs......
In risposta a Ob ein E-LKW im Stau steht… di Sigmund Kripp
Der Wille der Bevölkerung…
Der Wille der Bevölkerung wäre schon da, denke ich... Nur was tun inzwischen, im Stau stecken UND Abgase schlucken UND Lärm aushalten, oder VORERST „nur“ Stau und weniger Abgase und Lärm, mit E-LKW’S als Übergangslösung, die so zumindest die Nachtruhe jetzt bereits erträglicher machen würden. Klar, jeder versteht, dass es nicht DIE ultimative Lösung ist, es wäre halt vorerst nur das „kleinere Übel“, aber jede Person, die JETZT hier bereits entlang der Brennerachse wohnt, wäre froh um eine VORÜBERGEHENDE schnelle Lösung bei gleichzeitigem vollem Einsatz für die Verlagerung des Warenverkehrs von der Straße auf die Schiene. Aber wie Sie bereits erkannt haben, ist das zweitere sehr viel schwieriger umzusetzen. Daher kommen auch die Protestaktionen, weil die Anrainer das nicht mehr ertragen... Frau Palla als Südtirolerin ist hier eine Hoffnungsträgerin, und könnte einiges bewirken, wenn man sie lässt. Sie ist sehr mutig, energisch und traut sich was.
In risposta a Der Wille der Bevölkerung… di Luckygirl
„Frau Palla als Südtirolerin…
„Frau Palla als Südtirolerin ist hier eine Hoffnungsträgerin, und könnte einiges bewirken,“
Sorry, wenn ich Euch da die Hoffnung nehmen muss. Frau Palla wird sich genau wie Ihre Vorgänger am politischen Spielball Bahn in D die Zähne ausbeißen. Insbesondere mit der aktuellen Regierung. 🙄
Selbst unter der Ampel war da nichts zu machen.
In risposta a „Frau Palla als Südtirolerin… di Stefan S
Mal sehen, vielleicht hat…
Mal sehen, vielleicht hat sie ein paar unkonventionelle Methoden im Köcher...
Bravo Nordtirol! Da gibt es…
Bravo Nordtirol!
Da gibt es wenig hinzuzufügen. Es geht ums Mitdemonstrieren. Ich bin dabei.
Also kurzfristig: -…
Also kurzfristig:
- überflüssigen Konsum+Schnickschnack vermeiden (kann jeder machen)
- Diesel-LKW’s höhere Mautgebühren
E-LKW’s geringe Mautgebühren
Ladestationen für E-LKW’S einrichten, um so den Verkehr tagsüber etwas zu entschärfen, auch wenn E-verkehr auch Tücken hat
- Attraktive Zugverbindungen für Touristen nach Italien
- Bettenstopp einhalten. Die Schmerzgrenze ist ganz einfach schon erreicht/überschritten. Zusätzlicher Tourismus bringt natürlich auch zusätzlichen Warenverkehr mit sich
Gleichzeitig: hartnäckig dranbleiben bei der Verlagerung des Waren- (und Personen-)verkehrs von der Straße auf die Schiene.