Politics | Landtagswahlen 2023

Wer kann Regierungsarbeit?

Diese Frage stellt die Südtiroler Hochschüler*innenschaft acht Spitzenkandidat*innen verschiedener Parteien nächste Woche. Die Top-Themen sind Wohnen und Brain-Drain.
Südtiroler Landtag
Foto: Seehauserfoto
Am kommenden Dienstag, den 6. Juni 2023, veranstaltet die Südtiroler Hochschüler*innenschaft (sh.asus) eine Podiumsdiskussion mit acht Spitzenkandidat*innen verschiedener Parteien für die Landtagswahlen am 22. Oktober diesen Jahres. Mit dem Titel „Studium in Südtirol 2028“ richtet die Veranstaltung den thematischen Schwerpunkt auf eine Vielzahl an studentischen Themen und deren Zukunft.
Die Diskussion findet um 19 Uhr im Kolpinghaus in Bozen statt. Die angesprochenen Themen reichen von Wohnen, zu Brain-Drain bis hin zum Ärzt*innen- und Pflegemangel. Auf dem Podium stehen werden die folgenden Personen: Bildungslandesrat Philipp Achammer (SVP), Landtagsabgeordneter Paul Köllensperger (Team K), Landtagsabgeordneter Sven Knoll (Süd-Tiroler Freiheit), Vizeparteiobmann Otto Mahlknecht (Die Freiheitlichen), Landtagsabgeordneter Sandro Repetto (PD), Landtagsabgeordneter Marco Galateo (Fratelli D’Italia), Co-Spitzendkandidatin Sabine Giunta (Die Grünen) sowie eine Vertretung der Lega Südtirol.
 
 
Bereits in der Vergangenheit hat die sh.asus ähnliche Podiumsdiskussionen vor den Landtagswahlen organisiert. Auch in diesem Jahr soll sie Aufschluss über die Programme der verschiedenen Parteien geben und die Perspektiven für die nächsten fünf Jahre, gerade für junge Menschen in Südtirol, aufzeigen. „Nicht nur für Studierende ist eines der brennenden Themen die Leistbarkeit des Lebens in Südtirol, das hängt mit dem Wohnen, den Löhnen und den generellen Teuerungen zusammen. Das hören wir immer wieder im Gespräch mit jungen Menschen“, erklärt die Vorsitzende der sh.asus, Ariane Benedikter.
„Die zweite große Thematik für junge Menschen ist der Klimawandel und die Veränderungen, die damit einhergehen“, so die Vorsitzende der sh.asus. Dabei würde die globale Erderwärmung bereits jetzt Krisen verschärfen, was zu einem Dominoeffekt führen kann. „Die Klimakrise, von der man immer spricht, beschäftigt die jungen Menschen, weil sich unser Leben auf der Erde durch diese drastisch verändern wird und wir noch länger leben werden als andere Generationen.“ Welche Maßnahmen die Politik setzen kann, um jungen Menschen eine lebenswerte Zukunft in Südtirol zu ermöglichen sowie Forschung und Innovation zu fördern, soll die Podiumsdiskussion zeigen.
Außerdem appelliert Benedikter an junge Menschen, sich bei verschiedenen Medien über die Parteiprogramme zur anstehenden Landtagswahl zu informieren. „Nur wer sich verschiedene Standpunkte anhört, kann sich eine reflektierte Meinung bilden. Es ist wichtig, sich im politischen Prozess für die eigenen Interessen einzusetzen – die Landtagswahl ist eine ausgezeichnete Möglichkeit dafür.“ Darüber hinaus gebe es in Südtirol neben der sh.asus viele weitere politisch tätige Organisationen und Bewegungen wie Fridays For Future, die sich für die Belange von jungen Menschen einsetzen und denen man sich anschließen könne.
 
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Josef Fulterer Fri, 06/02/2023 - 06:44

Trotz der Warnungen E R N S T-zunehmender Wissenschaftler seit 50 Jahren, haben sich die an den Marionetten-Fäden zappelnden-a/re-gierenden Politker vom NEO-LIBERALEM Wirtschafts-System mit dem Diktat von IMMER MEHR und ALLES NOCH SCHNELLER steuern lassen.
Dabei wurde in dieser Zeit, in einem Jahr soviel FOSSILE-ENERGIE verfeuert, mit mehr als fraglichen Verkehr und noch übler in der Luftfahrt STEUER-frei vergeudet, wie in 1.000.000 Jahre vorher durch das Absinken biologischer Reste im Meer entstanden sind.
Wir hinterlassen den nach-rückenden Generationen nicht nur d i e von der FOSSILEN-ENERGIE geplünderte Erde, sondern auch eine Welt in der weite Ländereien nicht mehr LANDWIRTSCHAFTLICH-NUTZBAR sein werden und sich deshalb AUCH KAUM MEHR für die BEWOHNUNG eignen.

Fri, 06/02/2023 - 06:44 Permalink