Politics | Klosterstadel

„Keine Vereinbarung auf höchster Ebene“

Als Reaktion auf den am 15.4. veröffentlichten Artikel hat uns Franz Tutzer, Obmann des Kulturheimes Gries, eine Richtigstellung zukommen lassen.
Fienile kulturheim gries
Foto: (Foto: salto.bz)
Sie schreiben (Scambio tra fienile e Kulturheim), dass am 11. April ein Treffen zwischen den Spitzen der Provinz, der Gemeinde, der Kurie und des Kulturheims stattgefunden habe, um „die Quadratur des Kreises“ für den Klosterstadel zu lösen. Es stimmt, dass am 11. April ein Treffen stattgefunden hat. Auf Anregung der Direktorin der Musikschule Bozen, Gretl Pohl, hat sich eine Gruppe des Vorstands des Kulturheims und Direktorin Gretl Pohl mit Landesrat Philipp Achammer und Vizebürgermeister Luis Walcher getroffen, vor allem, um die zukünftige Zusammenarbeit zwischen Kulturheim und Musikschule zu besprechen und mögliche Unterbringungsmöglichkeiten für die verschiedenen Musikkurse auszuloten.
In diesem Zusammenhang wurde auch über die zukünftige Verwendung des Stadels gesprochen, für den bei erfolgter Unterschutzstellung sicher eine sinnvolle, auch für Gries sinnvolle Nutzung anzudenken ist. Die Vertreter des Kulturheims und die Direktorin der Musikschule haben in der besagten Sitzung den Landesrat Achammer und Vizebürgermeister Walcher ersucht, die bereits seit Jahren bestehende Raumnot des Kulturheims, die Raumbedürfnisse der Musikschule sowie weitere in den vergangenen Jahre aufgetretene Bedürfnisse des Stadtviertels Gries (z. B. Jugendtreff, unterirdische Parkplätze u. a.) in einer Zusammenschau zu analysieren und diesbezüglich auch eine eventuelle Einbeziehung des Klosterstadels nicht außer Acht zu lassen.
Also keine Vereinbarung auf „höchster Ebene“, wie Ihr Artikel anführt. Eine solche wäre ja auch nicht möglich, da weder Vertreter des DIUK noch des Klosters zur Sitzung eingeladen waren. Ob in Zukunft das Thema Klosterstadel auch für die Kulturheim-Genossenschaft spruchreif wird, ist momentan noch eine große Frage. Was das Kulturheim unbedingt in nächster Zukunft braucht, ist ein Erweiterung, um den Anforderungen der verschiedenen Nutzer auch weiter entsprechen zu können. Wie diese Erweiterung aussieht, gilt es zu klären. Dazu suchen wir das Gespräch mit den verschiedenen Akteuren in dem Areal zwischen Klosterstadel, Kulturheim und derzeitiger Musikschule: mit dem Land, der Gemeinde Bozen, dem Kloster Muri Gries, der Musikschule.
 
Mit freundlichen Grüßen
Kulturheim Gries Gen.m.b.H. Franz Tutzer, Obmann
Bozen, 16. April 2022