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Merano non è un maso chiuso

Se la Svp e le Civiche non vogliono permettere a Rösch e la sua squadra di governare la città si assumano la responsabilità di farla commissariare.
Merano
Foto: Othmar Seehauser

C’era una volta un partito serio che si chiamava Suedtiroler Volkspartei, che ha avuto dirigenti ed esponenti politici di valore. La sua credibilità si è però appannata nel tempo, un po’ come è successo a molti altri partiti.

A Merano, in particolare, ha perso smalto tanto che se nel 2015 il suo candidato sindaco aveva perso il ballottaggio, stavolta al secondo turno non ci è nemmeno arrivato. Ma la gloriosa corazzata SVP aveva siglato un patto con due raggruppamenti italiani per scalzare in ogni caso l’usurpatore Paul Rösch.

Gli elettori e le elettrici hanno però sparigliato le carte ed allora cosa si sono inventati gli sconfitti? Hanno deciso di imporre al rieletto Rösch un esecutivo in cui fosse minoranza, pena il commissariamento del Comune. E per farsi minoranza il sindaco deve rinunciare alla propria squadra, in particolare all’assessora all’ambiente, mobilità ed urbanistica che è stata la più votata in assoluto dai meranesi.

Ed il sindaco in minoranza non potrà così continuare quelle politiche che la sua squadra aveva iniziato nella scorsa legislatura e che i cittadini e le cittadine hanno approvato rinnovando la fiducia alle sue donne ed ai suoi uomini.

Merano non è più una Contea da secoli e la SVP ed i suoi vassalli non sono Mainardo II che decide delle sorti della città. E non è nemmeno un maso chiuso in cui sono gli uomini a dettare legge

Vi è in questo disperato accanimento dei perdenti un tratto medioevale. Merano però non è più una Contea da secoli e la SVP ed i suoi vassalli non sono Mainardo II che decide delle sorti della città. E non è nemmeno un maso chiuso in cui sono gli uomini a dettare legge.

Se SVP- Alleanza per Merano- La Civica per Merano non vogliono accettare il fatto che le cittadine ed i cittadini meranesi hanno preferito il sindaco Rösch e la sua squadra (5 donne e 5 uomini) ai soli uomini dei loro gruppi e non vogliono permettergli di governare la città, si assumano la responsabilità di far commissariare la città. I cittadini e le cittadine sapranno giudicare nelle urne chi voleva il bene della città e chi solo il proprio tornaconto.

 

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Aris Deflorian Sat, 10/24/2020 - 16:10

Purtroppo la vittoria di Paul Rösch non è stata cosi schiacciante come lui si aspettasse e non lo mette nella situazione di poter dettare legge come avrebbe voluto fare. Se non si sente in grado di assumersi la responsabilità delle trattative e della formazione della maggioranza accettando le proposte fateli dai rappresentanti di due terzi della città la colpa di un commissariamento è soltanto e unicamente sua. Oltre a questo Paul Rösch non si è mai veramente mostrato interessato a un colloquio costruttivo; e qui mi chiedo se gli stia veramente cosi a cuore il bene della sua città...Ora deve smettere di autocommiserarsi, fare la vittima e cercare di dare in ogni modo la colpa a terzi.

Sat, 10/24/2020 - 16:10 Permalink
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Markus Steiner Ender Sat, 10/24/2020 - 18:24

In reply to by Aris Deflorian

Solo per metterlo in chiaro una volta per tutte: Dallo stralcio del verbale ufficiale dell’ufficio centrale elettorale, così depositato in Comune e in Regione risulta la seguente graduatoria:
1. Rösch/Grüne 3.919 voti: 8 seggi pieni e 183 resti;
2. SVP 3.635 voti: 7 seggi pieni e 366 resti, che portano all’assegnazione dell’ottavo seggio.
3. Alleanza per Merano 2.240 voti: 4 seggi pieni e 372 resti, che portano all’assegnazione di un 5. seggio;
….
5. Civica per Merano 1.612 voti: 3 seggi pieni e 211 resti
La graduatoria dei candidati a sindaco, dalla quale si desume anche la consistenza numerica dei collegamenti elettorali:
Rösch Paul: 4.784 voti
Dal Medico Dario: 3.862 voti
Stampfl Richard: 3.642 voti

Sat, 10/24/2020 - 18:24 Permalink
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Markus Steiner Ender Sat, 10/24/2020 - 18:35

In reply to by Aris Deflorian

Lieber Aris. "Oltre a questo Paul Rösch non si è mai veramente mostrato interessato a un colloquio costruttivo;". Das sieht für mich etwas anderes aus. Dass er eine Regierung in einer Koalition mit SVP und Civiche nicht einfach annimmt ist doch verständlich. Da wäre er und seine Liste in der Minderheit und jene, die weniger Stimmen bekommen haben in der Mehrheit. Dies würde kein gewählter Bürgermeister akzeptieren. Vor allen weil die Unterstützenden Listen fehlen, mit ihnen hat Paul Rösch und seine Liste 10 Sitze im Gemeinderat. Der oft wiederholte Ausdruck "3 Blöcke zu 8" ist auch deshalb komplett falsch. Alle anderen Vorschläge kamen von Paul Rösch und wurden von Svp und den Civiche abgelehnt. Wer ist nun nicht konstruktiv, frage ich mich.

Sat, 10/24/2020 - 18:35 Permalink
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Franz Kripp Sat, 10/24/2020 - 17:10

Es wird immer davon gesprochen, dass Rösch an das Wohl der Stadt denken solle. Ich denke, die SVP sollte ebenso an das Wohl der Stadt denken und den Weg frei machen für eine Koalition Rösch/Grüne mit den Parteien rund um Dario Dal Medico , in dem sie die italienischen Parteien aus ihrem Klammergriff entlässt. Aus der noblen Rolle der Opposition heraus könnte die SVP der Stadt Meran dienen, wenn es ihr wirklich um die Stadt und um das Verhindern einer kommissarischen Verwaltung geht.

Sat, 10/24/2020 - 17:10 Permalink
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S. Schwarz Sat, 10/24/2020 - 17:45

In reply to by Franz Kripp

Herr Kripp: Die SVP hat sich oft bereit gezeigt, zum Wohle der Stadt in die Opposition zu gehen und dies steht in mehreren Medien. Sie können es jederzeit nachlesen. Wenn dann die Bürgerlisten sich nicht bereit erklären mit Rösch ohne SVP eine Koalition zu bilden, dann muss Rösch sich fragen warum!

Sat, 10/24/2020 - 17:45 Permalink
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kurt duschek Sat, 10/24/2020 - 17:51

In reply to by S. Schwarz

....die Antwort ist ganz einfach: es gibt eine Vereinbarung SVP mit liste Civiche, dass man nur gemeinsam in die Regierung geht ! NB: und dies nur unter der Bedingung, dass Rösch im Ausschuss in die Minderheit gebracht wird! So einfach ist die Antwort!

Sat, 10/24/2020 - 17:51 Permalink
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Bernd Schuster Sat, 10/24/2020 - 18:18

In reply to by kurt duschek

Kurt, Sie haben sich selbst von Rösch losgesagt. So überzeugt können sie von ihm ja doch nicht gewesen sein. Sie sind eben ein Aufwiegler der nie konstruktiv gearbeitet hat. Das hat der Wähler auch gesehen und ihnen gut 30 Stimmen gegeben, bei 30.000 Wahlberechtigten. Ach ja, der Köllensperger war daran ja schuld

Sat, 10/24/2020 - 18:18 Permalink
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△rtim post Sat, 10/24/2020 - 17:56

Mit der Zeichnung solcher machtpolitischen Unterstellungen und parteipolitischen Rhetorik punktet man vielleicht bei in der eigenen Klientel und beim Wahlkampf, aber wohl weniger bei Partnern in Koalitionsverhandlungen. Oder hat man die SVP davon schon ausgeschlossen?
Die Bürgerlisten sind eigenständig und lassen sich bestimmt in den "Klammergriff der SVP" nehmen. Die Bürgerlisten, Alleanza per Merano und La Civica, scheinen einfach doch um einiges klüger zu sein, als Rösch und Kury vermutet haben. Ohne SVP würden die zwei Bürgerlisten in einer Koalition aus 20 Ratsmitgliedern mit ihren jeweils nur 5 bzw. 3 Stimmen der politischen Mitte wohl eher als Teppichvorleger anstatt als gleichwertige Partner landen. All ihre Partner, die SVP, die Lega, die Dal Medico beim 2. Wahlgang unterstützt hat und sogar die Mehrheit des Gemeindeparlaments ausmachen, wären ja in der Opposition, während sich keine einzige Linkspartei dort befände.
Ob und wie es mit der Verhandlungsführung eines BM Röschs, die von Anfang an mehr was von einer Fortführung des Wahlkampfes hat, noch zu einer Einigung kommen kann, wissen wohl nur Rösch und Kury.
Die taktisch angelegten Punktegewinne während der Verhandlungen aus dem Bruch der Schweigevereinbarung über den Verhandlungsverlauf (
https://www.salto.bz/de/comment/83516#comment-83516)
oder das Ultimatum mit Deadline (https://www.salto.bz/de/comment/83486#comment-83486) ?, (die seltsamerweise durch die hingenommen wurden) hatten wohl schon bereits einen anderen Zweck. Er nennt sich Sicherung der Deutungshoheit im Wahlkampf.
Ein einfacher Leser und Wähler hat es in Meran in diesen Tagen nicht einfach, es gilt alles kritisch zu hinterfragen. Zumindest einmal.

Sat, 10/24/2020 - 17:56 Permalink
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Martin Daniel Sat, 10/24/2020 - 19:03

Ich werde den Eindruck nicht los, dass für die civiche derselbe Akteur Regie führt, wie für das Edelweiß und die beiden ein koordiniertes Spiel über die Bande aufziehen: die SVP spricht sich für eine Aufstockung aus, die civiche blockieren das; die SVP sagt, sie sei bereit in die Opposition zu gehen, die civiche blockieren das, indem sie das Zustandekommen einer Mehrheit verhindern. Da dieser gemeinsame Regisseur ein gewiefter Stratege und hoher Funktionär der SVP ist, fädelt er es so ein, dass seine Partei als jene, die die Vorschläge brachte, weniger für die Neuwahlen verantwortlich gemacht wird, als die beiden civiche, die als die Neinsager dastehen werden. Col cerino in mano. Und nächstes Mal nicht mehr in der Stichwahl. Selber Schuld.

Sat, 10/24/2020 - 19:03 Permalink
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Martin Mayr Sat, 10/24/2020 - 20:15

Sehr geehrter Herr Bauer,

zitiere Sie „Bedauerlicherweise haben wir wieder einen sehr einseitig formulierten Artikel, der über Salto publiziert wurde...“
A) Es handelt sich um einen Gastkommentar;
B) Das Medienimperium welches sich Ihre Partei hält, bringt seit Jahrzehnten einseitige/volksverblödende/nur den eigenen Interessen dienende Artikel.

Sat, 10/24/2020 - 20:15 Permalink