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Gli ultimi della classe

Il Ministero boccia la sanità altoatesina, inadatta nel fronteggiare la pandemia. L’analisi Gimbe: prevenzione insufficiente e forti lacune nell’area distrettuale.
Ospedale Bolzano
Foto: Othmar Seehauser

Inadempiente. Questo l’aggettivo utilizzato dalla Fondazione Gimbe per descrivere i Livelli Essenziali di Assistenza (LEA) della Provincia autonoma di Bolzano, bocciata sul fronte della prevenzione e nell’area distrettuale solo tredicesima per l’area ospedaliera.

 

È questo quanto emerso dall’ultima analisi che confronta l’adeguatezza dei servizi sanitari regionali nell'anno in cui è scoppiata la pandemia di Covid-19, che si basa sull’ultima relazione del Ministero della Salute, che nel 2020 ha promosso solo 11 regioni, notando al contempo come tutte siano state messe a dura prova con la pandemia, dove il dato della prevenzione risulta quello maggiormente compromesso: “Si tratta di una vera e propria “pagella” per i servizi sanitari regionali – afferma Nino Cartabellotta, Presidente della Fondazione GIMBE – che permette di identificare Regioni promosse ovvero adempienti, e pertanto meritevoli di accedere alla quota di finanziamento premiale, e quelle bocciate, definite inadempienti”. Quest’ultime vengono sottoposte ai Piani di rientro, uno strumento che prevede uno specifico affiancamento da parte del Ministero della Salute che può portare persino al commissariamento della Regione.


Le regioni che risultano adempienti sono Emilia-Romagna, Friuli Venezia Giulia, Lazio, Lombardia, Marche, Piemonte, Provincia Autonoma di Trento, Puglia, Toscana, Umbria, Veneto. Le altre 10 sono inadempienti: Abruzzo, Liguria, Molise e Sicilia con un punteggio insufficiente in una sola area; Basilicata, Campania, Provincia Autonoma di Bolzano, Sardegna, Valle D’Aosta con un punteggio insufficiente in due aree; la Calabria insufficiente in tutte le tre aree. “Nonostante il maggior impatto della prima ondata pandemica nel Nord del Paese – commenta Cartabellotta – anche la nuova “pagella” conferma sia il gap Nord-Sud, visto che solo la Puglia si trova tra le 10 Regioni adempienti, sia le condizioni estremamente critiche della sanità in Calabria”.

 


Bene invece la Provincia autonoma di Trento, in prima posizione per l’area ospedaliera, in terza per la prevenzione e in decima per l’area distrettuale.
 

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Manfred Klotz Fri, 02/24/2023 - 14:44

In reply to by Christian I

Die Stiftung ist an sich schon ok, nur bei dieser Rangordnung geht nicht alles mit rechten Dingen zu. Ich hatte schon mehrmals Gelegenheit die ärztlichen Dienstleistungen in verschiedenen Regionen Italiens zu beobachten, wenn es um Südtirol wirklich so schlecht bestellt wäre frage ich mich - und da pflichte ich Herrn Staffler bei - weshalb viele Italiener so gerne nach Südtirol zur Behandlung kommen, bzw. die Dienstleistungen sogar als luxuriös beschreiben.

Fri, 02/24/2023 - 14:44 Permalink
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Max Benedikter Sat, 02/25/2023 - 18:39

In reply to by Manfred Klotz

Entschuldigung, ich habe 20 Jahre im Bozner Krankenhaus gearbeitet. Von Sanitätstourismus habe ich nichts bemerkt.
Vielleicht meinen Sie die paar wenigen Touristen, bzw. jene glücklichen die eine Zweitwohnung in den Hochburgen besitzen.
Ja vielleicht einzelne, die sich ihre Hüfte reparieren lassen. Aber sonst?
Aber bitte, ich lass mich gerne eines Besseren belehren.

Sat, 02/25/2023 - 18:39 Permalink
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Manfred Klotz Sun, 02/26/2023 - 07:50

In reply to by Max Benedikter

Von "Tourismus" habe ich nichts geschrieben. Aber Sie bestätigen ja selbst, dass es vorkommt. Tatsache ist, dass das Niveau der Dienstleistungen bei uns schon ein anderes ist, das wird auch jeder südliche Nachbar bestätigen, der zufällig spitalärztliche Hilfe in Anspruch nehmen musste. Das kann ich übrigens in einigen Fällen auch selbst bestätigen, dabei geht es aber nicht um die fachliche Kompetenz von Ärzten und Pflegern.

Sun, 02/26/2023 - 07:50 Permalink
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Hartmuth Staffler Fri, 02/24/2023 - 14:37

Diese Bewertung ist äußerst hilfreich. Sie wird hoffentlich dazu beitragen, dass der "Sanitätstourismus" aus anderen Regionen Italiens nach Südtirol, der unsere Krankenhäuser belastet, ein wenig abnimmt. Vielleicht kommt auch der eine oder andere Südtiroler auf die Idee, sich in Apulien oder in den Abruzzen behandeln zu lassen, wo es laut Studie ja so viel besser ist als in Südtirol. Auch das wäre hilfreich.

Fri, 02/24/2023 - 14:37 Permalink
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Max Benedikter Sat, 02/25/2023 - 18:46

In reply to by Hartmuth Staffler

Ich kann Sie schon verstehen. Es ist sehr schmerzhaft zuzugeben, dass Südtirol in den letzten 15 Jahren immer weiter zurück fällt. Trotz dessen, dass sich sehr viele Sanitäter bemühen. Und trotz viel Geld.
Ich glaube, dass weitaus mehr Südtiroler Patienten in die konventionierten Privatkliniken Norditaliens ausweichen, als Italiener nach Südtirol kommen, um sich kurieren zu lassen.
Es gibt meines Wissens wenige Ausnahmen, wie die Urologie von Primar Pycha, der nebenbei erwähnt von der Führung im Sanitätsbetrieb oft sehr gelitten hat.

Sat, 02/25/2023 - 18:46 Permalink
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Hartmuth Staffler Sat, 02/25/2023 - 21:10

In reply to by Günther Alois …

Wir (bzw. unsere Politiker) haben das Glück, dass wir mit dem Herrn Zerzer eine Person haben, die sich ausgezeichnet als Sündenbock eignet. Da vergisst man dann auch, dass es ja eigentlich einen Landesrat für das Gesundheitswesen gibt, der allerdings wohlweislich zu Fragen des Gesundheitswesens niemals seinen sonst so gesprächigen Mund öffnet.

Sat, 02/25/2023 - 21:10 Permalink