Politica | Rund um Bildung
“Bildung steht vor einem Scheideweg”
Foto: Seehauserfoto
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Eine Frage des Mindsettings,…
Eine Frage des Mindsettings,
mit Smalltalk allein schafft man ja bekanntlich noch lange keine nachhaltige Bildungsqualität für Kinder und Jugendliche — insbesondere in der lad./dt. Minderheitenschule.
Hinzu kommt der Kampf und Krampf, made by „verdi.bz.it“ (einsprachig)
Von denen schämt sich wer?
Ja. Politik und Bildungsmanagement ist gefragt. Öffentliche Bildungswirtschaft (insb. einer Minderheitenschule) ist in einer (empathischen) Wissensgesellschaft zu stärken, entwickeln, auszugestalten; sie ist offenbar Kapital, Ressource, Schutz.
... Die Strategie, das Ziel der Nationalfaschisten, ‚verdi.bz.it‘ und Feinde der lad./dt. Minderheit ist bekannt. Das Ergebnis auch: Die dt. Minderheit Italiens (0..%); 2025 Bozen: 25% - im Jahr 1910: 89 %, in der Provinz: 66 % .
Da gilt es wohl Gefahren- und Bedrohungsanalyse zu betreiben.
Man geht selbst über Kinder und deren Wohl.
Kinder leben, wurzeln, welten, handeln ... - auch sprachlich anders, als Erwachsene (vgl. a. Jean Piagets Beitrag zur Entwicklungspsychologie).
Es gilt zu begleiten und zu fördern — ohne zu schaden.
Bildung ist übrigens nicht nur, L1,2,3...sprechen zu können — geichwohl man das im Südtirol fast annehmen könnte.
Es hat bereits jetzt nur mehrsprachige Schule mit L2,3 und mit Alt- und Fremdsprachen (L4,5...)
Wie „verdi.bz.it“ dazu kommen, dass bislang Kindergarten plus 12-13 Jahre kompetenzorientiertes Sprache(n) lernen für den Alltag unzureichend sei, hat wohl mit engführendem Wahrnehmen zu tun.
Denn es spiegelt nicht das tatsächliche Ergebnis all der schulischen Leistungen, Abschlüsse und beruflicher Qualifikationen, Zertifizierungen wider.
Es gibt zudem (landeskundliche) Modelle, auch bei der it. Kulturabteitung 15, akademisch valides Studienbeispiel: ‚orte/fremd/orte‘ — „Aufeinander zugehen, voneinander lernen“.
Das heißt, es gibt also in der Provinz doch Be-geg-n-ung, ein zentraler Ansatz zur Förderung von Interkulturalität, Zweisprachigkeit und sozialem Zusammenhalt.
Er findet Anwendung in Bildungseinrichtungen, durch freiwilliges Engagement bei youngCaritas und gemeinschaftsfördernden Projekten wie Bozen Fiorisce, die den Austausch zwischen verschiedenen Kulturen und Generationen in der Stadt stärken (vgl.a.dt. Bildungsdirektion u.a.).
‚Kennst du deine Heimat?‘ - da gilt es sich schul- und bildungspolitisch zu aktualisieren.
„verdi.bz.it“ - versucht doch mal eure ‚mehrsprachige Abteilung‘ (d.h. Sonderklassen-Zug) an der Schule der Titularnation zusammen mit Urzii und Galateo (im Bewusstsein und Verständnis für die generativen Potenziale dieser zu schärfenden Prozesse bei der angewandten Sprach- und Mentoringforschung).
Das UN-Menschenrecht des Kindes einer Minderheit auf Bildung ist nicht verhandelbar. Es ist hier zudem in einer eigens durch Italien bestehenden völkerrechtlichen Verpflichtung, Deutsch als Bildungstransfer auf muttersprachlichen D-A-CH-Standardniveau in der Provinz BZ auf allen Graden zu gewährleisten, so verankert: „Esecuzione del Trattato di pace fra l’Italia e le Potenze Alleate ed Associate, firmato a Parigi il 10 febbraio 1947.“ (GU Serie Generale n.295 del 24-12-1947). Int. Minderheitenschutz-Status!
Eine Minderheitenschule in einem fremden Umfeld mit symbolischer Gewalt und Herrschaft ist ander(e)s, als (freie) Sprachenschule in NY, London, Frankfurt, Zürich ...
‚Siamo in Italia‘, Foppa! Warum sollten Tiroler Natives sich deshalb jetzt hre bewährte Minderheitenschule, sich Kapital, Ressourcen und damit sich die eigene Zukunft nehmen lassen oder Qualitäteinschnitte hinnehmen (müssen)?