KI soll beim Dolmetschen helfen
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Sandro Repetto, Landtagsabgeordneter des PD, schlägt Dolmetschertools mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) für den Gesundheitsbereich vor. So soll vermieden werden, dass Verständnisprobleme bei Gesprächen mit Personal entstehen. Beispielshaft seien Tools von Apple, Google oder Samsung, die über Kopfhörer die Simultanübersetzung von Gesprächen zwischen Personen unterschiedlicher Muttersprache in Echtzeit ermöglichen. „Diese Technologien tragen zur Lösung eines konkreten, alltäglich wahrnehmbaren Problems bei, indem sie Kommunikationsbarrieren abbauen und eine effizientere Interaktion ermöglichen“, erklärt der Abgeordnete.
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Die Voraussetzung der Zweisprachigkeit im Sanitätsbetrieb stellt für viele Angestellte bekanntlich eine große Hürde dar. In den letzten Monaten wurden neue Fälle von gefälschten Sprachzertifikaten aufgedeckt. Zudem herrscht in der Bozner Notaufnahme derzeit Personalmangel, was mitunter zu langen Wartezeiten führt.
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KI-Strategie im Gesundheitsbereich
Gesundheitslandesrat Hubert Messner bedankte sich bei Repetto für den Beschlussantrag und erklärte, dass der Sanitätsbetrieb bereits verschiedene KI-Programme am Markt prüft, auch im Hinblick auf Datenschutz. „Der Sanitätsbetrieb bemüht sich mit verschiedensten Angeboten und Kursen der fehlenden Zweisprachigkeit Herr zu werden. Ich kenne das Problem, aber wir arbeiten daran und dafür braucht es Zeit“, so Messner.
Was den Vorschlag von Repetto betrifft, so arbeite der Sanitätsbetrieb an einer umfassenden KI-Strategie im Einklang mit den europäischen Richtlinien und der Ausrichtung der Landespolitik. Geplant sei, sichere und praktisch einsetzbare KI-Anwendungen im klinischen, diagnostischen, administrativen, aber auch im Bereich der zwischenmenschlichen Kommunikation in angemessener Zeit einzuführen. „Ziel ist es, das Gesundheitspersonal in Südtirol zu unterstützen und die Arbeitsbelastung zu reduzieren“, so Messner. Zudem arbeiten mehrere Hausärzte bereits in einem nationalen Pilotprojekt mit KI-Anwendungen.
Der Abgeordnete Repetto zieht in Anbetracht der Bemühungen seinen Beschlussantrag zurück. Er bitte den Landesrat aber, den gesamten Bereich der experimentellen Anwendungen im Gesundheitsbereich näher zu dokumentieren.
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