Zehntausend Stopps
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Seit Monaten bewegt die Frage das Land, wie stoppend so ein Bettenstopp sein kann. Beschlossen im Jahr 2022 ist seitdem die Zahl der Betten im Lande von 235.000 auf 268.000 gestiegen. Plus 14 Prozent.
Da das manchen aus der Tourismusbranche offensichtlich nicht reicht und der Bettenstopp im September aber dann wirklich greifen soll, wird zwischen Brennerstraße und Luxuschalet daran gearbeitet, den Bettenstopp aufzuweichen, nach hinten zu schieben, zu durchlöchern oder was halt noch möglich ist.
Damit es nicht soweit kommt haben Heimatpflegeverband Südtirol, Dachverband für Natur- und Umweltschutz, Climate Action South Tyrol, Mountain Wilderness, Alpenverein Südtirol und CAI Alto Adige eine Unterschriftensammlung gestartet, um die Entscheider davon zu überzeugen, dass sie nicht im Sinne des Landes handeln. Oder zumindest im Sinne jener 10.523 Menschen, die für die Einhaltung des Bettenstopps sind.
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Landesweiter Overtourism
Claudia Plaikner, Obfrau des Heimatpflegeverbands, sagte, von der Aufweichung würden nur hochpreisige, große Hotelbetriebe profitieren, die erst noch gebaut werden müssten, auf bisher unbebautem Grund. Die kleinen Familienbetriebe würden nur als Ausrede vorgeschoben. „Außerdem haben wir genug Betten, selbst im August ist die Auslastung bei nur 75 Prozent“, so Plaikner. Auch den Vorwurf der „mangelnden Tourismusgesinnung“ weise man zurück, man sei ja nicht pauschal gegen den Tourismus, sondern gegen ein noch mehr: „Oder wollen wir den Overtourism bald im ganzen Land?“
Elisabeth Ladinser, Präsidentin des Dachverbands für Natur- und Umweltschutz sagte, Südtirol sei am Limit, noch mehr gehe einfach nicht. Sie kritisierte auch die Liste aus dem Jahr 2023, die die strukturschwachen Gemeinden definiert, in denen es Ausnahmen vom Bettenstopp geben soll. „Über die Hälfte Südtirols gilt laut dieser Liste als strukturschwach, da kann man nicht mehr von Ausnahmen reden“, sagte Ladinser. „Selbst Gemeinden wie Innichen, Rasen Antholz und Lüsen sind als strukturschwach eingestuft!“ (Wobei man dazusagen muss, dass das Land bei Innichen zum Beispiel nur die Fraktionen als strukturschwach einstuft, nicht den Hauptort, ebenso Rasen-Antholz gilt zum Teil als touristisch entwickelt.)
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Wer ist jetzt strukturschwach?
Offen ist, was aus dieser Liste wird. Die Landesregierung etwa debattiert gerade, wie die Liste überarbeitet werden soll. Einer der Anwesenden berichtete etwa, das geplante Athesia-Hotel in Kurzras im Schnalstal könnte auch scheitern, weil Schnals nicht als strukturschwach gilt. Noch!
Luigi Casanova von Mountain Wilderness bemängelte, mehr Betten bedeuteten auch eine weitere Belastung für die Infrastrukturen, die man dann ebenfalls ausbauen müsste. Ruth Heidingsfelder von Climate Action South Tyrol bemängelte, dass auch der Verkehr steigen werde, kämen doch 80 Prozent der Urlauber mit dem Auto. Auch die Senatorin der Grünen, Aurora Floridia, beehrte die Veranstaltung.
Am Ende musste man sich aber damit zufrieden geben, die Unterschriften an der Tür des Palais Widmann abzugeben. Ob sie jemand ernst nimmt, wird sich zeigen.
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"20 % höhere LEBENs-HALTUNGs…
"20 % höhere LEBENs-HALTUNGs-KOSTEN für die -g e s a m t e- Bevölkerung von SÜDTIROL, für -a r m s e l i g e- 12 % , die das ...??? BEHERBERGUNGs-GEWERBE mit seinem ALLES -e h e r- als -n a c h h a l t i g e n- VERHALTEN (alle paar Jahre Baukrähne vor der Hütte + Santini-Container) in denen in Folge
„der -a b s u r d e n- Abschreibe-Politik zur Ankurbelung der Wirtschaft“ für noch mehr Betten, sehr viel Brauchbares + viel für -a c h a h ...! ! !- P l u n d e r- verschwindet ...!!!
Ein Großteil der SAISONs-Mitarbeiter im Gastgewerbe kommt aus dem Europäichen Ausland.
Die für die Mitarbeiter gebauten Unterkünfte, werden an die Gäste vermietet + bei der Entlohnung wird das „ARBEITs-los-GELD“ mit kalkuliert ...!
Die an den Marionetten-Fäden der HOTELLERIE baumelden Politiker sehen ...??? zu, „wie die bisher Gast-freundliche Haltung, in blanken HASS zu kippen (KANARIA -l ä s s t - g r ü ß e n ...!!!) droht,“ in Folge der GUMMI-BANDL-POLITIK der kurz-sichtigen-S V P-M A D A T A R E- beim -n i e - e n d e n d e n - B E T T E N - S T O P- ...!!!
Wie feige und primitiv ist…
Wie feige und primitiv ist eigentlich der LH??? Kompatscher,den Heimat und Naturschützern nach über 10000 Unterschriften keinen Termin zu einer Aussprache zu erteilen? Sind wir schon in Russland??? Wo ist ihre Begründung für so ein Fehlverhalten?Das ist wiedereinmal ein fertiger SVP SKANDAL! Na ja ,Kompatscher hat jetzt ja Narrenfreiheit ,zum Glück ist er demnächst schlechte Geschichte!