Arte | Ausstellung
Zehn Blicke auf das Ungreifbare
Foto: Hubert Kostner
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Was haben sich Kunst und Religion heute noch zu sagen? Die gezeigten Werke verstehen religiöse Zeichen nicht als festgeschriebene Wahrheiten, sondern als fragile Momente der Resonanz. In der Schwebe zwischen Glauben und Sehen entsteht eine neue Form der Spiritualität, die nicht nach metaphysischen Antworten sucht, sondern auf die sinnliche Erfahrung im Hier und Jetzt setzt.
Die Ausstellung, die am vergangenen Samstag in der Vijion Art Gallery in Pontives/Gröden eröffnet wurde, verbindet auf eindrucksvolle Weise Bilder und Skulpturen. Sie beleuchtet die Fragilität von Wahrheit ebenso wie die existenziellen Abgründe zwischen Anfang und Endlichkeit. So wird die Kunst zu einem Mittel der Versöhnung zwischen uns und der Welt.
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Die Ausstellung kompakt
- Ort: Vijion Art Gallery, Pontives (Grödental)
- Dauer: Bis zum 24.01.2026
- Öffnungszeiten: Montag bis Samstag, 16:00 – 19:00 Uhr
- Künstlerische Positionen: In der Ausstellung setzen sich Thomas Sterna, Alexander Wierer, Tom Marseiler, Anton Christian, Mirijam Heiler, Flavio Senoner, Hermann Nitsch, Hubert Kostner, Thaddäus Salcher und Martina Stuflesser mit den Themen Religion, Ritual und Transzendenz auseinander. Die Arbeiten reichen von meditativen Wiederholungen und Keramikskulpturen über modifizierte Heiligenfiguren bis hin zu archaischen Ritualen und dem produktiven Zweifel am Sichtbaren.
- Weitere Informationen: www.vijion.it
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