Neue Klänge aus tiefen Wurzeln
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Wenn fünf studierte Musiker des Mozarteums gemeinsam eine Band gründen, darf man Großes erwarten. Seit ihrer Gründung im Sommer 2019 in Kurtatsch haben die Timbreroots diese Erwartung mehr als erfüllt: Ihr Sound ist eine hochkarätige Mischung aus technischer Brillanz und emotionaler Tiefe. Mit ihrer neuen Single „Take Me Back“ setzen sie nun ein internationales Ausrufezeichen – für den Mix konnten sie keinen Geringeren als den britischen Star-Engineer Matt Lawrence (u.a. Mumford & Sons) gewinnen.
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Charakteristisch für die Band ist der Mix aus verschiedenen Einflüssen: Hier trifft Marimba auf Banjo und Synthesizer, Indie-Elemente mischen sich mit klassischer Präzision. Der Bandname ist dabei Programm – „Timbre“ für die Klangfarbe und „Roots“ für die Wurzeln. Das Ergebnis ist ein dichter, atmosphärischer Sound, der vor allem von den komplexen, vier- bis fünfstimmigen Gesangssätzen lebt, die mittlerweile zum Markenzeichen der Gruppe geworden sind.
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INFOBOX: Band:
Timbreroots (gegründet 2019 in Kurtatsch) Genre: Alternative Indie-Folk / Pop-Rock Besetzung: Das Quintett besteht aus Absolventen des Mozarteums: Benedikt Sanoll (Leadstimme/Gitarre), Philipp Sanoll (Marimba/Drums), Thomas Vicenzi (E-Bass), Sebastian Willeit (Banjo/E-Gitarre) und Simon Oberrauch (Keys). Aktuelles: Die Single „Take Me Back“ ist ab sofort verfügbar. Die Band wird durch den IDM Music Fund unterstützt
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Trotz dieser Strahlkraft bleibt das Quintett tief in der Region verwurzelt. Gefördert vom IDM Music Fund, beweisen die Timbreroots, dass Weltklasse-Sound auch in der heimischen „kreativen Oase“ entstehen kann. SALTO hat mit Frontmann Benedikt Sanoll über das Privileg, Musik zu machen, exzellente Stimmkontrolle und die soziale Verantwortung als Künstler gesprochen.
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(c) Timbreroots
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Das 18minütige Interview…
Das 18minütige Interview empfinde ich als grosse Bereicherung zum Geschriebenen. Wird es in absehbarer Zukunft dann auch wieder Beiträge zu Rock, Metal, Electro, Reggae, Hip Hop, Indie etc. hier geben, oder bleibt es bei Ö1-Kultur und niedriger Schlagzahl? Meine Frage richtet sich nicht unbedingt an Frau Gamper.