Im Sommer soll’s losgehen
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Zweieinhalb Jahre sind eine lange Zeit, wenn man mit dem Geld eigentlich das Haus sanieren, eine Weltreise machen oder die Kinder unterstützen wollte. Aber so lange warten Landesangestellte in Südtirol derzeit auf ihre Abfertigung – Geld, das ihnen zusteht, ja mehr noch, Geld das ihnen ohnehin gehört, das im Laufe ihres Arbeitslebens einbehalten wurde. Schon seit längerem arbeitet das Land daran, die Zeiten zu verkürzen, selbst das Verfassungsgericht hatte moniert, dass die langen Wartezeiten verfassungswidrig seien. Wobei das Problem nicht nur Südtirol betrifft, sondern ganz Italien.
In Südtirol zumindest soll sich das also ändern (und im Trentino, das schon etwas weiter ist). „Wir rechnen damit, im Sommer starten zu können“, sagte Personallandesrätin Magdalena Amhof heute bei einer Pressekonferenz. Das Land wird dann die zustehenden Beträge vorstrecken, um die langen Auszahlungszeiten des Sozialfürsorgeinstituts NISF (INPS) zu überbrücken.
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Die Auszahlung der Abfertigung soll laut Amhof künftig innerhalb von 90 Tagen nach Dienstende und in nur einer Rate erfolgen. Bis Jänner 2027 solle der Rückstand abgebaut sein.
Betroffen sind die Abfertigungen der Landesangestellte, TFR (Trattamento di fine rapporto) und TFS (Trattamento di Fine Servizio) für vor 2001 Angestellte, bei jenen allerdings wird die Höhe der Abfertigung auf das letzte Gehalt berechnet.
Betroffen seien aktuell rund 400 Personen, für sie würden erst mal 30 Millionen Euro bereitgestellt. Abgearbeitet würden die Anträge nach dem Reißverschlussverfahren, stets eine aktuell die Pension antretende Person und eine, die schon länger wartet.
Noch ist das letzte Wort allerdings nicht gesprochen, der Beschluss der Landesregierung war nur einer von vielen nötigen Schritten. Folgen muss unter anderem noch ein Gutachten des Rechnungshofs und die Anpassung der einzelnen Kollektivverträge.
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Ad oggi le risorse risultano…
Ad oggi le risorse risultano stanziate esclusivamente per i dipendenti del comparto Provincia, per un importo pari a 30 milioni di euro. Il contratto intercompartimentale stabilisce che l’anticipo sul TFR potrà essere applicato ai lavoratori soltanto previa individuazione delle relative risorse nell’ambito della contrattazione di ciascun comparto.
Di fronte a questa previsione sorge però una domanda molto chiara: con quali risorse si dovrebbe procedere, considerato che per gli altri comparti non risultano, allo stato attuale, stanziamenti dedicati?
Il rinvio alla contrattazione di comparto rischia quindi di trasformarsi, di fatto, in un semplice rinvio dei tempi, in assenza delle necessarie coperture finanziarie. Una scelta che lascia nell’incertezza molti lavoratori del pubblico impiego e che rischia di creare evidenti disparità tra comparti.
Dal nostro punto di vista, sarebbe stato più corretto e trasparente disciplinare l’intera materia direttamente a livello intercompartimentale, garantendo fin da subito regole chiare e risorse certe per tutti i lavoratori coinvolti.
Sarà inoltre interessante verificare se tutte le organizzazioni sindacali riterranno di sottoscrivere un contratto impostato in questi termini. I lavoratori e le lavoratrici sapranno certamente valutare con attenzione le scelte che verranno compiute e le responsabilità che ciascuno si assumerà al momento della firma.
Stefano Boragine
AGO -Landessekretär - Segretario Provinciale AGO
In risposta a Ad oggi le risorse risultano… di stefanoboragine66
Chiedo scusa per l…
Chiedo scusa per l’imprecisione, l’ho corretto