Sieben ländliche Gemeinden Vorreiter
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Gestern Abend (4. März 2026) hat die KlimaHaus-Agentur des Landes in Bozen sieben Südtiroler Gemeinden für ihr herausragendes Engagement im Klimaschutz geehrt. Abtei installierte neue Anlagen mit Photovoltaik (PV), weihte ein zentralisiertes Recyclingzentrum ein und führt innovative Mobilitätsprojekte wie den „Badia Bus“ ein. Deutschnofen setzt auf eine vollständige Umstellung der öffentlichen Beleuchtung auf LED-Technik und einen Mobilitätsplan mit den angrenzenden Gemeinden.
Der „European Energy Award“ ermöglicht Gemeinden, sich in einem internationalen Benchmark zu vergleichen.
Kaltern punkte mit einem umfassenden Klimaplan bis zum Jahr 2030, der Förderung nachhaltiger Mobilität mit dem Projekt „Pendeln mit Köpfchen“ und Sensibilisierungsprojekten in Schulen. Aldein etablierte das Projekt „Aldein radelt“ und arbeite an gezielten Schritten zur Steigerung der Energieeffizienz in öffentlichen Gebäuden sowie zur Verbesserung des Abfallmanagements.
Montan baute eine PV-Anlage auf dem Rathaus, sanierte den Kindergarten und investierte in geschützte Wege für Fußgänger und Radfahrerinnen. Neumarkt betreibt bereits 12 PV-Anlagen auf öffentlichen Gebäuden sowie zwei Wasserkraftanlagen und hat die gesamte Straßenbeleuchtung auf LED umgestellt. Und Villanders bezieht für alle kommunale Gebäude zu 100 Prozent Grünstrom, errichtete einen neuen Recyclinghof und engagiert sich in der Gründung einer Erneuerbare-Energie-Gemeinschaft (EEG).
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KlimaHaus-Agentur unterstützt Gemeinden
Hinter der Auszeichnung stehe ein strenger, mehrstufiger Prozess, der von der KlimaHaus Agentur begleitet wird. Denn das Programm KlimaGemeinde basiert auf dem „European Energy Award“ (eea), einem europaweiten Energiemanagementsystem für Kommunen. Es unterstützt Gemeinden bei der Planung und Umsetzung von Energie- und Klimaschutzmaßnahmen und ermöglicht den Gemeinden, ihre Fortschritte durch externe Audits messen zu lassen und sich in einem internationalen Benchmark zu vergleichen.
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