Economia | Landwirtschaft

Fliegenlarven als Gamechanger

Das Start-up Solos kooperiert mit Reploid aus Österreich, um Larven als Fischfutter zu nutzen: Es werden Ressourcen gespart, aber auch Abfall verwertet. [Video]
Tobias Rautscher
Foto: Mauro Podini / SALTO
  • Das Südtiroler Start-up Solos wächst: In seinem Glashaus in Tramin werden nicht nur Salatköpfe und Fische gezüchtet, sondern seit kurzem auch Fliegenlarven. Die Tierchen der Versuchsanlage des österreichischen Unternehmen Reploid Group AG sollen bald an die Traminer Welse verfüttert werden, nachdem die hygienischen Kontrollen abgeschlossen sind. 

    Damit hat Solos nach einer zweijährigen Forschungsphase im Rahmen eines Interreg-Projekts Italia-Österreich eine Alternative zu Fischmehl gefunden. Gleichzeitig werden regionale Kreisläufe gestärkt: Die Larven der Schwarzen Soldatenfliege fressen Reste der Südtiroler Lebensmittelindustrie wie Apfeltrester, Kartoffel oder Altbrot. 

  • (c) SALTO

  • Hinweis

    Wer mehr zum Projekt des Südtiroler Start-ups Solos erfahren möchte, hier geht’s zur Reportage.