Die Lehren der Pandemie
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Mit den ersten Anhörungen hat der Corona-Untersuchungsausschuss des Südtiroler Landtags heute seine Arbeit aufgenommen. Der Auftakt habe dabei bewusst nicht im Zeichen der Anklage, sondern der Orientierung gestanden, erklärt Brigitte Foppa im Gespräch mit SALTO. Die Vorsitzende des Ausschusses betont: „Wir haben beschlossen, als Lernende anzufangen“. Ziel sei es, das damalige Geschehen im Land zu rekapitulieren und abzustecken, wie andere Ausschüsse und Gremien die Pandemie aufgearbeitet haben, welche Schlüsse sich daraus ziehen und welche Fehler sich hätten vermeiden lassen. So wurden am Vormittag Franz Ploner, der Vorsitzende des Untersuchungsausschusses zu den Corona-Masken sowie die Vorsitzenden der Corona-Untersuchungsausschüsse Thüringen und Niederösterreich angehört.
Am Nachmittag erfolgten dann die Anhörungen von Gesundheitslandesrat Hubert Messner und des damaligen Sanitätsdirektors Joseph Widmann.
Für das nächste Treffen in der letzten Jännerwoche ist unter anderem eine Anhörung von Franziska Hoppermann der Vorsitzenden der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestags vorgesehen.
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Pandemie-Boom und Maskenskandal
Ausschussvorsitzende Brigitte Foppa: „Heute stehen wir vor einer deutlich breiteren Fragestellung als damals mit den Corona-Masken“ Foto: SeehauserfotoZum Auftakt wurde jedoch zunächst auf Erfahrungen im eigenen Land zurückgegriffen. Franz Ploner leitete den Untersuchungsausschuss zu den Corona-Schutzmasken, der von Mai 2020 bis Juni 2021 aktiv war, also mitten in der akuten Phase der Pandemie. „Thema war damals die Beschaffung von Schutzmasken, insbesondere einer zweiten Lieferung, für deren Beauftragung eine Unterschrift fehlte und wo die Bezahlung bis heute nicht erfolgt ist - sowie der Umgang mit Masken, die den Normen nicht entsprachen und dennoch im Sanitätsbetrieb verwendet wurden“, berichtet Foppa, die selbst im besagten Untersuchungsausschuss mitgearbeitet hat.
Rund 70 Personen seien damals angehört worden. Die Arbeit sei geprägt gewesen von großem Zeitdruck, politischen Spannungen und parallelen Gerichtsverfahren. Zugleich sei das Thema, im Vergleich zum aktuellen Mandat, klar eingegrenzt gewesen. „Heute stehen wir vor einer deutlich breiteren Fragestellung“, so Foppa.
Was sagen die Nachbarn?Auf das Monitoring des damaligen Geschehens in Südtirol folgten die Modelle der Untersuchungsausschüsse Thüringen und Niederösterreich. Die Vergleiche zeigten, so Foppa, dass, trotz unterschiedlicher Aufarbeitung, inhaltlich ein roter Faden hervortritt: „Vergleichbar ist die Diagnose der Spaltung innerhalb der Gesellschaft, entstanden durch unterschiedliche Wahrnehmungen der Maßnahmen als Schutz und Weg zur Freiheit oder als Freiheitsentzug. Entzündet hat sich dies nochmals insbesondere an den Impfungen“.
Auch Fragen der Schulschließungen spielten hier eine zentrale Rolle. In Niederösterreich seien Schulen insgesamt rund 80 Tage geschlossen gewesen, mit spürbaren Folgen für Kinder und Jugendliche. Ebenso hätten die Experten eingeräumt, dass großflächige Teststrategien, wie sie Niederösterreich und Südtirol praktizierten, nicht sinnvoll waren. Sinnvoller wäre es gewesen, Risikogruppen zu testen.
Ein weiterer Schwerpunkt betraf die Rolle der Demokratie während der Pandemie. In mehreren Beiträgen wurde von den externen Expertinnen und Experten thematisiert, dass es sich um eine Phase starker Exekutivmacht gehandelt habe, in der Parlamente und Mitbestimmung aufgrund der Notlage zeitweise geschwächt gewesen seien.
Anhörungen von Messner und WidmannAm Nachmittag verlagerte sich der Fokus stärker auf Selbstkritik, die aus dem Südtiroler System selbst formuliert worden sei. Ein zentrales Thema, das sich durch mehrere Beiträge zog, sei die Kommunikation gewesen. Sowohl Landesrat Hubert Messner als auch Josef Widmann, der ab 2021 Sanitätsdirektor war, betonten, dass nicht alles verständlich und klar kommuniziert worden sei. Kommunikation müsse so gestaltet sein, dass Menschen die Maßnahmen nachvollziehen können und nicht zusätzlich verunsichert werden. Auch die Notwendigkeit besserer Vorbereitung, etwa durch einen aktualisierten Pandemieplan, wurde mehrfach hervorgehoben.
Aus technischer Sicht verwies Elisabetta Pagani auf die Bedeutung funktionierender Datenbanken und belastbarer technischer Infrastruktur. In Krisensituationen müsse das System auch auf dieser Ebene leistungsfähig sein.
Auch das Rundschreiben zur Einstufung von Todesfällen bei infizierten Personen wurde am Nachmittag diskutiert. Die Vorsitzende Foppa erklärt, dass Landesrat Messner klarstellte: Dieses Schreiben habe keinen Einfluss auf die Sterbestatistik. Es gehe nicht darum, Todesursachen statistisch umzudeuten, sondern um organisatorische Abläufe, insbesondere im Hinblick auf Bestattungen und besondere Vorsichtsmaßnahmen. Die Einstufung als „infektiös“ diene rein praktischen Zwecken und habe die Sterbestatistik also nicht beeinflusst.
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In risposta a Milos Aussage ist kein… di Oliver Hopfgartner
Du schreibst hier wieder…
Du schreibst hier wieder viel aber am Kernpunkt vorbei. Tschurtsch schreibt „Es gibt keinen Schutz vor Ansteckung und Übertragung bei Impfungen die durch Injektionen in den Muskel erfolgen, WEIL die Ansteckung durch Nase und Rachen erfolgt wo die Impfung nicht hinkommt.“
Du bist Mediziner, schreibe noch einmal, dass das kein Bullshit ist.
In risposta a Du schreibst hier wieder… di Manfred Klotz
Ich denke ich habe das in…
Ich denke ich habe das in meinem Beitrag auch adressiert, wenn auch nicht explizit. Eine Schluckimpfung führt tendenziell eher zu Schleimhautantikörpern (IgA) und somit zu einer unmittelbaren Neutralisierung der Erreger, sodass diese Menschen tendenziell nicht infektiös sind.
Impfungen die gespritzt werden, produzieren Blutantikörper (IgG), die aber nicht vor einer Besiedelung der Schleimhäute schützen. Besiedelte Schleimhäute können übertragen.
Lebendimpfstoffe haben den Vorteil, dass sie aus multiplen Antigenen bestehen und dadurch eine Infektion auf eine sehr naturnahe Art simulieren und daher eine viel breitere Antikörperreaktion haben, deswegen sind das auch die u.a. am besten wirksamsten Impfstoffe.
Seine Aussage ist also kein völliger Bullshit, aber zu pauschal, eben weil es auch Ausnahmen gibt, z.B. Hepatitis A. Es hängt nämlich nicht nur von der Art der Impfung, sondern auch von der Art des Erregers ab.
In risposta a Ich denke ich habe das in… di Oliver Hopfgartner
Nein Oliver, Tschurtschs…
Nein Oliver, Tschurtschs Aussage ist vollkommener Bullshit, denn die Impfung bzw. der Impfstoff selbst ist ja NICHT DIREKT der Schutz gegen Virenbefall (wie er mit dem Verweis auf die intramuskuläre Verabreichung schlussfolgert und sie wohl mit einer Sonnenmarkise verwechselt). Den Schutz baut das Immunsystem selbst auf, weil der Impfstoff ihm zeigt, wie es bestimmte Viren erkennen kann. Den Kampf nimmt das Immunsystem auf, nicht der Impfstoff. Deine richtige Erklärung der Wirkungsweise stützt seine Behauptung eben in keinem Fall. Wir sprechen hier übrigens nicht generell von Erregern und Impfstoffen, sondern nur von solchen, die die Atemwege befallen. Der Verweis auf Polio oder Hepatitis ist zwar interessant, aber nicht themenbezogen.
In risposta a Nein Oliver, Tschurtschs… di Manfred Klotz
Herr Klotz Sie sagen es ja…
Herr Klotz Sie sagen es ja selbst. Wir sprechen von bestimmten Viren (Erkältungsviren ) und bestimmten Impfungen (intramuskulär ,) die das Immunsystem wie Sie selbst sagen dazu anregen durch die erzeugten Antikörper den Kampf aufzunehmen und evtl. vor schweren Verläufen zu schützen .
Der Punkt war aber dass diese Antikörper bei dieser Art von Impfung (intramuskulär) und bei dieser Art von Viren (wo die Infektion in der Schleimhaut der Nase stattfindet) also dass diese Antikörper in der Schleimhaut der Nase (dort wo die Infektion stattfindet !!) NICHT zum Einsatz kommen (weil sie im Blut wirken), ein Geimpfter mit Antikörpern also eben durch die Ansammlung von Viren in der Nasenschleimhaut trotzdem infiziert werden kann (und dann das Immunsystem ihm ggf. einen schweren Verlauf der Erkrankung die er sich aufgrund der Infizierung durch die Nase eingefangen hat, erspart).
Das was Sie eigentlich selbst behaupten wird doch kein „Bullshit“ sein ?
Also das Immunsystem erspart evtl. eine schwere Erkrankung aber keine Infektion, also ein Selbstschutz und kein Schutz vor Ansteckung und Transmission. (Sie können sich platt ausgedrückt als Geimpfter Viren in der Nasenschleimhaut einfangen und den Nachbarn anniesen, es genügen auch Aerosole). Ist der Nachbar ein Kind, Jugendlicher oder junger Erwachsener wird er vielleicht leicht erkranken oder auch nicht, ist er alt und vorerkrankt bei schwach arbeitendem Immunsystem kann eine Impfung zu empfehlen sein (wegen schwerer Verlauf = Selbstschutz).
In risposta a Herr Klotz Sie sagen es ja… di Milo Tschurtsch
Zitat: „Der Punkt war aber…
Zitat: „Der Punkt war aber dass diese Antikörper bei dieser Art von Impfung (intramuskulär) und bei dieser Art von Viren (wo die Infektion in der Schleimhaut der Nase stattfindet) also dass diese Antikörper in der Schleimhaut der Nase (dort wo die Infektion stattfindet !!) NICHT zum Einsatz kommen (weil sie im Blut wirken)... “:
das erscheint mir richtig, wenn man - wie Sie suggerieren - wie Sie eine blutleere Nase und blutleere Schleimhäute hat.
Andernfalls, wie Herr Klotz sagt: „bullshit“
——————-
Wissen: Die Schleimhäute meiner Nase sind stark durchblutet!
(zur Erinnerung Ihr Zitat: „dass diese Antikörper in der Schleimhaut der Nase (dort wo die Infektion stattfindet !!) NICHT zum Einsatz kommen...“ - bei mir tun Sie das sehr wohl und auf jeden Fall, Ihnen scheint hier wirklich fundamentales biologisches Wissen zu fehlen).
In risposta a Zitat: „Der Punkt war aber… di Peter Gasser
Herr Gasser lesen Sie :…
Herr Gasser lesen Sie :
Übersicht mit KI
Herkömmliche, injizierte COVID-19-Impfstoffe bauen primär einen Schutz im Blut auf und verhindern eine Infektion der Nasenschleimhaut nur schwach. Sie schützen gut vor schweren Verläufen, aber kaum vor der Übertragung (Neuinfektion). Neue, in der Entwicklung befindliche nasale Impfstoffe (Sprays) sollen durch Schleimhautimmunität die Übertragung direkt an der Eintrittspforte stoppen, sind aber noch nicht weit verbreitet.
Schutzwirkung: Injizierte Impfstoffe erzeugen Immunglobulin-G-Antikörper im Blut, nicht aber die für den Nasenschutz wichtigen IgA-Antikörper auf den Schleimhäuten.
Infektionsverhinderung: Da die Schleimhäute kaum geschützt sind, können Geimpfte sich infizieren und das Virus weitergeben, selbst wenn sie selbst nicht schwer erkranken.
Zukunft: Nasensprays werden erforscht, um gezielt die Schleimhautimmunität zu stärken und so die Übertragung zu unterbinden.
Dazu kommt noch die schnelle Mutation von Viren die eine längerfristige T-Zellen Immunität (erzeugt sowohl durch natürliche Krankheit als auch durch Impfung) ständig unterläuft .
Ob Sie das glauben oder nicht, ändert daran gar nichts.
In risposta a Herr Gasser lesen Sie :… di Milo Tschurtsch
netdoctor.de, Oktober 2024: …
netdoctor.de, Oktober 2024:
" Anders sah es nach der ersten Boosterimpfung (Auffrischimpfung) aus: Im Anschluss daran war auch die Nasenschleimhaut mit ausreichend Antikörpern ausgestattet, um vor einer Covid-19-Infektion zu schützen.
Das scheint der bisherigen Annahme zu widersprechen, dass sich der Schutzwall gegen Sars-CoV-2 direkt in der Nase erst nach einer durchgemachten Infektion bildet".
Zitat: „Ob Sie das glauben oder nicht, ändert daran gar nichts“.
In risposta a Zitat: „Der Punkt war aber… di Peter Gasser
IgG und IgA sind zwar…
IgG und IgA sind zwar jeweils Antikörper und es stimmt zwar. dass IgG-Antikörper auch in gewissem Maß in die Schleimhaut diffundieren. Der Punkt ist aber, dass die Funktion anders ist. Die IgA-Antikörper werden aktiv in die Schleimhaut transportiert und blockieren dort Antigene bereits außerhalb der Schleimhaut und verhindern ein Eindringen in den Körper. Dadurch werden Erreger bereits an der Schleimhaut neutralisiert, was auch die Ansteckung deutlich senkt. IgG-Antikörper kommen zwar auch durch Diffusion passiv in niedriger Konzentration an die Schleimhaut, haben aber eine völlig andere Funktion. Sie markieren Antigene, um sie für das Immunsystem leichter erkennbar und somit leichter bekämpfbar zu machen.
IgG-Antikörper haben dadurch nur indirekt einen Einfluss auf die Ansteckbarkeit, weil sie im Falle einer Infektion zu einer niedrigeren Erregerlast führen, dadurch dass die Erreger sich IM Körper weniger leicht verbreiten können. Auf die infektiösen Erreger im Schleimhautbereich haben sie aber keinen Einfluss. Genau deswegen kann z.B. auch ein gegen Keuchhusten oder gegen Kinderlähmung geimpfter Mensch diese Krankheiten trotzdem noch übertragen.
Was ihr sagt ist also falsch. Es ist kein „bullshit“. Es ist einfach ein Thema, das man differenziert sehen kann.
In risposta a IgG und IgA sind zwar… di Oliver Hopfgartner
Das Ziel der…
Das Ziel der Impfstoffentwicklung ist eine Infektion schon an Ort und Stelle also in der Nasenschleimhaut zu verhindern und somit auch einen Transmissionsschutz (Fremdschutz) zu erzeugen den weder eine intramuskuläre Impfung noch eine durchgemachte Krankheit zuverlässig bieten können.
Ich habe gelesen dass man da auf Nasensprays setzt die das leisten könnten. Bei Hamstern führten sie zur Bildung von IgA Antikörpern in der Nasenschleimhaut und sollen auch eine sterile Immunität erzeugen. Diese Nasenspray- Impfstoffe könnten auch vielfältig eingesetzt werden und Corona-und Grippe-Epidemien wie im heurigen Winter vorbeugen.
Vielleicht tun sich in Zukunft da neue Wege auf. Hürden gibt es da glaube ich aber noch viele. Hier ein interessanter Bericht dazu:
https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/nasenspray-impfstoff-corona…
In risposta a Das Ziel der… di Milo Tschurtsch
Genau das ist der…
Genau das ist der Hintergedanke von Nasensprays oder Schluckimpfungen: sie führen zur Antigenpräsentation im MALT (schleimhautassoziiertes lymphatisches Gewebe) und dadurch zur Produktion von Schleimhautantikörpern (IgA) und die Infektion schon vor Durchtritt in die Zellen zu unterbinden, was auch die Übertragbarkeit besser senkt als beispielsweise der gespritzte Impfstoff, aber eben auch nicht vollständig!
Diese Nasensprays haben auch ein anderes Nebenwirkungsprofil als gespritzte Impfungen, was interessant ist und zeigt, dass Impfung eben nicht gleich Impfung ist, sondern es wichtig ist, zu differenzieren.
Daher habe ich auch ein Problem mit den zu wenig differenzierten Aussagen hier.
In risposta a Also Sie sind echt krass… di Manfred Klotz
Herr Klotz, es ist schon…
Herr Klotz, es ist schon interessant wie manche Leute sich auf dem Rückzugsgefecht noch an den letzten Strohhalm klammern.
Wahrscheinlich haben Sie Spahns Aussagen nicht angehört oder verstanden. Ich transkribiere sie :
„...war immer klar, war übrigens auch von der WHO definiert, dass das Ziel der Impfstoff-Forschung und Beschaffung ist ein Impfstoff zu haben der vor schweren Verläufen schützt. Es war nie Ziel, auch der WHO nicht bei der Impfstoffentwicklung dass es zu Infektionsschutz gegen Dritte kommt.“
Soweit Spahn in der Enquete-Kommission. Was übrigens genauso auch in den RKI-Protokollen notiert wurde, es alle Experten wussten, aber aus politischen Gründen nie nach außen kommuniziert wurde (was auch hier in Südtirol der Vorwurf ist).
Die Hersteller hatten bei der ENTWICKLUNG des Impfstoffes also NIE das Ziel eines Infektionsschutzes gegen Dritte im Auge. Ja wie , ist dann die von Ihnen erwähnte „Reduzierung des Übertragungsschutzes“ ein unbeabsichtigter Nebeneffekt der von der Politik flugs aufgegriffen wurde um die schwersten Grund-und Menschenrechtseinschränkungen nach dem Krieg sowie einen Angriff auf die Menschenwürde (wofür es überhaupt keinerlei Rechtfertigung geben kann) zu implementieren ? Wohl kaum eine nachvollziehbare Argumentation.
Es ging nämlich um ganz etwas anderes. Uns wurde von politischer Seite eingeredet dass man alles (auch das Schlimmste) in die Waagschale werfen müsse um die „größte Pandemie aller Zeiten“ zu eliminieren !?(Zero Covid). Dabei hatte die Wissenschaft schon am Anfang (Frühjahr 2020 anhand der Heinsberg und der Diamond-Princess Studie und auch anderen) die infection fatality rate von Corona auf die einer mittelschweren Grippe ermittelt (später mehrmals bestätigt) und das Alter der Toten im median auf 84 Jahre ermittelt.
Aber nichtsdestotrotz wurde „Maßnahmen“ und Impfdruck (v.a. auf Ungefährdete mit dem falschen Argument der Solidarität) jahrelang !! weitergeführt. Warum wohl? Jemand muss auf die Politik einen enormen Einfluss ausgeübt haben um eine neuartige nicht ausreichend getestete Impfung im großen Stil !(das ist der springende Punkt) zu vermarkten was immer es auch koste.
Das zeigen die nicht öffentlich gemachte Impfstoffdeals (U. von der Leyen) sowie die auffallende Weigerung auch anderen herkömmlichen Impfstoffen die Zulassung zu verwehren. Nur dieser eine sollte (im Gegensatz zu den Grippeimpfungen) in der ganzen EU eingesetzt werden. Da zu glauben es sei bloß nur um unser Wohl gegangen kann naiver nicht sein.
Herr Klotz ich habe etwas gegen die leichtfertige evidenzlose Aussetzung von Grund-Verfassungs-und Menschenrechten vor allem aus Profitgier und das sollte jedem Demokraten ein Anliegen sein, deshalb ist die Vorsicht vor allem gegenüber rein politisch motiviertem Aktionismus mehr als angebracht ( da steckt meist etwas anderes dahinter als kommuniziert wird).
In risposta a Herr Klotz, es ist schon… di Milo Tschurtsch
Zitat: „...war immer klar,…
Zitat: „...war immer klar, war übrigens auch von der WHO definiert, dass das Ziel der Impfstoff-Forschung und Beschaffung ist ein Impfstoff zu haben der vor schweren Verläufen schützt. Es war nie Ziel, auch der WHO nicht bei der Impfstoffentwicklung dass es zu Infektionsschutz gegen Dritte kommt.“ Soweit Spahn in der Enquete-Kommission. Was übrigens genauso auch in den RKI-Protokollen notiert wurde, es alle Experten wussten, aber aus politischen Gründen nie nach außen kommuniziert wurde (was auch hier in Südtirol der Vorwurf ist)":
Das ist doch Schmarrn, das wusste doch jeder, der sich informierte...
Der Rest des Kommentars ist diese ewig gleiche „Suppe“, so meine Meinung, recht faktenfrei vom unsäglichen und leidvollen Geschehen so vieler Betroffener in Bergamo, in New York, in Lateinamerika zum Beispiel, in Südtirol (Ausfliegen von Betroffenen wegen Mangel an Intensivbetten (alles vergessen?).
In risposta a Herr Klotz, es ist schon… di Milo Tschurtsch
Auch hier lassen Sie wieder…
Auch hier lassen Sie wieder Bullshit vom Stapel, dass sich die Balken biegen. Sie sind mittlerweile offenbar so darin gefangen Ihre Haltung verteidigen zu müssen, dass Sie immer mehr abdriften. Wie mit dieser Aussage „Es gibt keinen Schutz vor Ansteckung und Übertragung bei Impfungen die durch Injektionen in den Muskel erfolgen, WEIL die Ansteckung durch Nase und Rachen erfolgt wo die Impfung nicht hinkommt“. Haben Sie überhaupt eine leise Ahnung, wie eine Impfung funktioniert? Sie verwechseln das offenbar mit einer Wunde und einem Heftpflaster.
Spahn ist hier absolut nicht Thema, damit müssen die Deutschen klar kommen.
Ich habe Ihnen schon erklärt, dass die Senkung des Übertragungsrisikos durch die Impfung während der Testreihen festgestellt wurde. Das können Sie überall nachlesen. Und dennoch leugnen Sie das auch hier wieder. Sie zitieren Studien (bei der Heinsberg-Studie gab es gravierende Berechnungsfehler, Die Studie über die Quarantäne auf dem Kreuzfahrtschiff sagt hingegen genau das Gegenteil aus von dem was Sie gerne hören würden), die Sie nicht verstehen und klammern das Präventionsparadox dabei vollkommen aus. Auch so ein billiger Trick.
Und hören Sie endlich von dem Unsinn mit den Menschenrechten auf. Lesen Sie die Verfassung und versuchen Sie zu verstehen, was es heißt, dass das Gemeinwohl manches Mal vor den Individualrechten Vorrang hat. Das werden Sie als offensichtlicher Egomane wohl nicht verstehen.
In risposta a Auch hier lassen Sie wieder… di Manfred Klotz
Herr Klotz die „infectio…
Herr Klotz die „infectio fatality rate im Bereich einer mittelschweren Grippe ist Fakt und war es schon früh, und der Altersmedian von 84 bei den Corona-Toten auch. Wenn Sie aber nun glauben (obwohl alle Fakten dagegen sprechen) dass eine “noch nie dagewesene" Pandemie es erforderlich machte weiten Teilen der Welt einen unzureichend getesteten Impfstoff zu injizieren (ob jemand gefährdet war oder nicht) und dies möglichst flächendeckend und dass dies aus unbedingter Notwendigkeit und aus Sorge um die Menschheit geradezu unumgänglich war und dass man dafür sogar die Menschenrechte und die Menschenwürde unbedingt aussetzen musste (von den anderen unzähligen Kollateralschäden gar nicht zu reden) , ja dann muss ich ihnen leider sagen, dass Sie die Machenschaften die da dahinterstecken völlig ausblenden. Von reiner Menschenliebe auszugehen ist da völlig zu kurz gegriffen. Aber die Illusion kann und darf man bestimmten Leuten nicht nehmen. Glauben und vertrauen sie ruhig weiter den rein POLITISCH motivierten Vorgangsweisen .
Und dass Sie nicht wissen wie eine Impfung gegen Erkältungsviren im Wesentlichen funktioniert, nämlich dass sie im Prinzip reiner Selbstschutz ist und der in den Muskel injizierte Impfstoff einen schwereren Verlauf im übrigen Körper verhindern kann, aber nicht auf das Schleimhautsystem der Nase einwirken kann (wo die Ansteckung (evtl. durch Anniesen) erfolgt, hat Ihnen schon O.H . versucht zu erklären.
Und Spahn ist sehr wohl das Thema denn was er von der Impfstoffentwicklung und der WHO erzählt gilt nicht nur für „die Deutschen“ sondern für alle Gebiete wo der Impfstoff eingesetzt wurde, das ist wohl logisch.
Und Sie irren nochmals : Was die MenschenWÜRDE betrifft da gibt es kein wie immer geartetes Gemeinwohl da da ÜBER diesen stehen kann. Die MenschenWÜRDE hat IMMER den Vorrang und darf NIEMALS ausgesetzt werden. Das steht eindeutig in der Charta der Menschenrechte und in der der Verfassung und zwar in jeder europäischen und es gibt und darf keine Gründe geben diese auszusetzen. Sie ist oberstes Prinzip.
Diese wurde nach den schlimmen Erfahrungen der letzten Diktaturen wo ein übergriffiges totalitäres System die Individuen gezwungen hat sich dem kollektivistischen System in allem unterzuordnen , vorsorglich in den Verfassungen festgehalten, auf dass solches nie wieder vorkomme. Das hat nichts mit Egomanie sondern mit Vorsorge zu tun.
Aber glauben Sie ruhig an die unbedingte Besorgnis des Staates uns Bürgern gegenüber, dass dem Staat aber nicht gänzlich freie Hand dafür zugestanden wird, dafür werden die freien selbstverantwortlich-gesinnten Bürger schon sorgen.
Ganz so schlecht kann die…
Ganz so schlecht kann die Bewältigung der Probleme + die Maßnahmen bei der CORONA-KRISE nicht gewesen sein, denn von der inzwischen auf über 8 Milrd. angewachsenen Bevölkerung sind nur (... jede:r zuviel) rund 7 Mio. mit allerlei vor-Erkrankungen verstorben, während es bei der SPANISCHEN-GRIPPE 1918/19 bei ca. 2,5 Milrd. Welt-Bevölkerung (... bei zugegeben schlechter Ernährung + schwieriger Heiz-Material-Beschaffung), bei geschätzt 10 X soviele waren!
„Ebenso hätten die Experten…
„Ebenso hätten die Experten eingeräumt, dass großflächige Teststrategien, wie sie Niederösterreich und Südtirol praktizierten, nicht sinnvoll waren.“
Das war auch zur Zeit der Pandemie die Meinung vieler Experten und trotzdem hat man etliche Millionen dafür ausgegeben.
In risposta a „Ebenso hätten die Experten… di K V
Es gibt Experten, die das…
Es gibt Experten, die das genau anders sehen. Die Aussage in diesem Artikel ist also extrem einseitig. Wenn es darum geht Menschenleben zu retten und schneller zu einem normalen Leben überzugehen, ist das keine Frage des Geldes. Außer in einer zynischen Gesellschaft.
In risposta a Es gibt Experten, die das… di Manfred Klotz
Die Aussage ist nicht…
Die Aussage ist nicht einseitig, sondern das Ergebnis der Expertenkommission in Niederösterreich, welche ausführlich Studien zusammengetragen hat. Der vollständige Bericht kann hier gelesen werden:
https://www.noe.gv.at/noe/Corona_Evaluierung_final_1.pdf
Öffentliche Gesundheit ist immer auch eine Frage des Geldes und das hat nichts mit Zynismus zu tun, sondern mit dem verantwortungsvollen Umgang mit Steuergeldern.
In risposta a Die Aussage ist nicht… di K V
Auch Aussagen von Experten…
Auch Aussagen von Experten können einseitig sein. Mehr noch, gerade einseitige Aussagen führen zu Gegenargumentation und zu wissenschaftlichem Fortschritt. Das ist Methode. Allen Menschen Gesundheit zu garantieren ist NIE eine Frage des Geldes unter dem medizinischen Gesichtspunkt. Die Frage der Nützlichkeit einer Therapie, bzw. eines medizinischen Eingriffs stellt sich nur in ganz bestimmten Situationen. Etwa im Krieg (der Begriff Triage stammt aus dieser Zeit). Das Recht auf einen würdevollen selbstbestimmten Tod ändert dies, aber dieser sensible Themenkomplex wird ja gerade heiß diskutiert und ist bei weitem noch nicht Normalität.
In risposta a Auch Aussagen von Experten… di Manfred Klotz
Wieso unterstellen sie der…
Wieso unterstellen sie der Expertenkommission eine extrem einseitige Aussage? Im Bericht wird auf zahlreiche Studien und Untersuchungen verwiesen. Mir erscheinen die Aussagen wohl differenziert.
In risposta a „Ebenso hätten die Experten… di K V
Zitat: „Das war auch zur…
Zitat: „Das war auch zur Zeit der Pandemie die Meinung vieler Experten und trotzdem hat man etliche Millionen dafür ausgegeben“:
Gibt es für diese Behauptung eine Quelle, oder ist es lediglich Ihre (nicht begründete) Meinung?
Zudem - was bedeutet „vieler Experten“? Sind 5 von 100 (also 5% der Experten) schon viele? Bitte drücken Die hier Ihr belegtes Wissen oder Ihre bloße Meinung klarer aus, das wäre hilfreich.
In risposta a Zitat: „Das war auch zur… di Peter Gasser
Der Präsident des RKI Lothar…
Der Präsident des RKI Lothar Wieler hat bereits in der ersten Phase der Pandemie im April 2020 von Massentests abgeraten.
https://www.aerztezeitung.de/Politik/RKI-Praesident-haelt-nichts-von-Ma…
Der Innsbrucker Infektiologe und Direktor der Universitätsklinik für Innere Medizin, Günter Weiss, der dem Beraterstab des ö. Gesundheitsministerium angehörte, kritisierte die flächendeckenden Tests im Dezember 2020.
https://www.diepresse.com/5914040/experte-kritisiert-massentests
In einer Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI), des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte in Deutschland e.V. (BVKJ), der Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ), und der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) wurde im Februar 2021 von flächendeckenden Tests in den Schulen abgeraten.
https://dgpi.de/teststrategien-zur-covid-diagnostik-in-schulen-stand-28…
Interessant in diesem Zusammenhang weitere Aussagen aus dem Bericht der nö Expertenkommission:
„Die zentralen Befunde zeigten organisatorische Defizite, fehlende Koordination und hohe Kosten ohne klaren Nachweis des Nutzens. Ö setzte beim Pandemiemanagement im internationalen Vergleich sehr stark auf Tests und wurde als “Testweltmeister„ bezeichnet. Im Jänner 2021 beschlossen Bund und Länder ein breites, bevölkerungsweites Testangebot, obwohl die Teststrategie auf zielgerichtetes und risikoorientiertes Testen ausgerichtet war. Diese Strategie wurde bei der Entscheidung ignoriert.“
Es kann kaum bestritten…
Es kann kaum bestritten werden, dass Quarantäne, Desinfektion und Masken Wirkung zeigten. Ob es sinnvoll war, Alte isoliert sterben zu lassen ist wieder eine andere Diskussion. Persönlich finde ich die Verabreichung der mRNA-Impfstoffe immer noch als einBlindflug und eine überdimensionierte Teststudie.
Südtirol ist eben doch…
Südtirol ist eben doch Italien (nolens volens) und deshalb musste Kompatscher den Draghi’schen Erlassen Folge leisten.
Die 1. groß-angelgte CORONA…
Die 1. groß-angelgte CORONA-VIREN-VERTEILUNG in ITALIEN, hat es beim Fußball-Spiel in BERGAMO gegeben.
Die heißer geschriehenen Kehlen + das Gedränge bei den Ausgängen, waren für die CORONA-VIREN ... ...
Das hat dann die Verteilung der Särge von den Verstorbenen, in ganz Ober-Italien durch die Militär-Lastwagen erfordert.
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