„Elmar Number One“ verlässt Waltherpark
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Der stadtbekannte Betreiber des Bozner Würstelstands in der Museumsstraße hat es genau einen Monat lang getestet, Knödel oder Schlutzkrapfen im Mercato Centrale des neuen Einkaufshauses Waltherpark zu verkaufen. Mithilfe eines Anwalts wurde die Vertragsauflösung eingeleitet.
Zu diesem Schritt entschieden habe er sich nicht nur aus persönlichen Gründen, wie aus Kreisen des Einkaufshauses zu erfahren ist. „Dieses Konzept funktioniert in so einer kleinen Stadt wie Bozen nicht“, erklärt ein gastronomischer Kenner. Trotzdem konnte im November letzten Jahres innerhalb weniger Tage ein Ersatz für „Elmar Number One“ gefunden werden, damit gibt es dort weiterhin regionale Spezialitäten.
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Die bekannte Fressmeile namens Mercato Centrale in Bozen ist der fünfte Standort in Italien, neben Rom, Florenz, Turin und Mailand. Laut Konzept gibt es Getränke an der Bar, das Essen nach Wahl muss bei einem der verschiedenen Stände abgeholt werden. Ob das Angebot im zweiten Stock des Waltherparks funktioniert, werden die nächsten zwei Jahre zeigen, meint ein Bozner Geschäftsmann. Inzwischen sucht der Mercato Centrale weiter nach Personal für Gastronomie und Management, insgesamt hat der Waltherpark bereits mehr als 600 Arbeitsplätze geschaffen. Auf der Fressmeile sind derzeit alle Essensausgaben besetzt, nur das Bistro wird umgebaut.
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Kaufhaus weiterhin umstritten
„Auch wenn das Kaufhaus die Meinungen spaltet, sind viele froh über die Neugestaltung am Bahnhof und weniger Staus am Verdiplatz“, ist der Geschäftsmann überzeugt. Gemeint sind der neue Tunnel unterhalb des Gebäudes und die neuen weitläufigen Flächen rund um das Kaufhaus mit dem neuen Berloffa-Park.
Zudem gebe es im Bozner Stadtzentrum dank der neuen Parkgarage mit 550 Stellplätzen nun keine Schwierigkeiten mehr, einen Parkplatz zu finden. Die Parkgebühren betragen satte 4,50 Euro pro Stunde. Für Pendlerinnen und Nutzer des öffentlichen Verkehrs hat die Eröffnung des Waltherparks samt Garage hingegen einen Nachteil. Denn einige Buslinien halten nicht mehr direkt am Zugbahnhof, sondern in der Südtiroler Straße – direkt vor dem Eingangsbereich des Kaufhauses.
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Schleichender Beginn?
Schleichender Beginn?
Mir graust vor solchen Orten…
Mir graust vor solchen Orten.
Noch nicht dort gewesen, werde ihn meiden, so lange wie nur möglich.
Mahlzeit
Antwort auf Mir graust vor solchen Orten… von Andrea Terrigno
Vielleicht mal versuchen?…
Vielleicht mal versuchen?
Ich war dort und fand absolut nichts zum „Grausen“.
Es ist halt wie es ist: nur eine schlechte Nachricht ist eine Nachricht.
... die Reiß-Leine ziehen,…
... die Reiß-Leine ziehen, vor die Schulden un-bezahlbar werden ...!
Dass eine (!)…
Dass eine (!) Vertragsauflösung, die das Zentrum nicht tangiert, da bereits Ersatz gefunden wurde, herhalten muss, um das negative Licht bezüglich Waltherpark und Zubehör nicht ausgehen zu lassen, ist bezeichnend für die Linie von Salto in diesem Zusammenhang. Da zeigt sich das Medium typisch Südtirolerisch.
Es gibt Themen, die lässt man einfach unkommentiert. Besonders wenn sich die eigenen Unkenrufe bisher als ungerechtfertigt erwiesen haben. Aber vielleicht muss man ja zwanghaft versuchen diese zu untermauern.