„Entsetzt“ über rassistische Aussagen
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Der Vorstand der Südtiroler HochschülerInnenschaft (SH) zeigt sich „entsetzt über die rassistischen Diffamierungen“, die ihre Vorsitzende Neha Bhati aufgrund von äußeren Merkmalen wie Haarfarbe, Hautfarbe und Namen erfahren hat. Diese Beleidigungen seien in den sozialen Medien verbreitet worden, nachdem die Junge Süd-Tiroler Freiheit (STF) in einer Pressemitteilung Auszüge aus der Antrittsrede der Vorsitzenden aus dem Kontext gerissen habe.
„Die Süd-Tiroler Hochschülerschaft soll sich um die Interessen der Studenten kümmern und keine ideologischen Spielchen treiben“, erklärte die Landesjugendsprecherin der Süd-Tiroler Freiheit, Melanie Mair, in der Mitteilung. Universitäten seien zudem heute keine Orte der Begegnung und Diskussion auf Augenhöhe mehr, sondern viele Studenten würden sich nicht mehr trauen, ihre Meinung zu äußern – aus Angst, im Studium und danach im Beruf einen Nachteil zu erfahren, so die Junge STF.
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SH weist Kritik zurück
„Neha Bhati ist in ihrer Antrittsrede auf die Abwanderung von jungen Akademikerinnen und Akademikern aus Südtirol eingegangen“, erklärt die SH in einer eigenen Presseaussendung. Hohe Lebenshaltungskosten, hohe Wohnungspreise und niedrige Löhne sind einige der Gründe für den Brain Drain. Viele kommen laut SH aber auch deshalb nicht zurück, weil sie Schwierigkeiten mit der „Mir-sein-mir”-Mentalität und Fremdenfeindlichkeit haben, weil ihnen Südtirol zu wenig bunt, zu wenig divers sei. All jene, die sich mit beleidigenden Äußerungen über die SH-Vorsitzende auf verschiedensten Foren ausgetobt haben, würden das eindrucksvoll untermauern.
„Im 21. Jahrhundert sollten Name und Aussehen nebensächlich sein“, erklärt die studentische Organisation. Im Namen des SH-Vorstands wird erklärt, dass sie sich in Südtirol weiterhin als kritische Stimme zu vielfältigen Themen äußern werde. Zum Vorstand zählen Samuele Aprea, Julia Bozzetta, Felix Capone, Filomena Hunglinger, Eva Maria Köllemann, Aaron Mayr, Lukas Roner und Marcel Walder.
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Manche Südtiroler verlassen…
Manche Südtiroler verlassen auch die Heimat,, weil sie hier von nationalistischen Italienern als "crucchi" beschimpft und diskriminiert werden. Das ist sogar der sympathischen Skirennläuferin Nadia Dellago geschehen, über die sich ein nationalistischer Shitstorm ergossen hat, nur weil sie in einem Interview ihre Muttersprache Ladinisch verwendet hat. Sie wird uns zwar hoffentlich erhalten bleiben und zu seiner Buntheit beitragen, aber andere Südtiroler ziehen es vor, dieses Land wegen der vielen nationalistischen Anfeindungen zu verlassen.
Antwort auf Manche Südtiroler verlassen… von Hartmuth Staffler
Korrektur: Es war natürlich…
Korrektur: Es war natürlich nicht Nadia, sondern Nicol Delago. Sympathisch sind sie beide. Nach dem Sieg von Nicol und dem Interview in ladinischer Sprache haben hunderte Italiener die Südtiroler unter wüsten Beschimppfungen wieder einmal aufgefordert, das Land zu verlassen.
Anna! – um was bitte schön…
Anna! – um was bitte schön geht es hier schon wieder?; sind es die immer gleichen wie langweiligen Verdrehungen von gut gemeinten Tipps, - seitens einer Ausgestoßenen-. Oder wird hier seitens der SH und ihrer NEUEN NB, zusammen mit den immer gleichen Jemanden, billige Propaganda gegen Anständige Leute betrieben? Wer sind diese hinterfotzigen Personen, die im Hintergrund solche Perversitäten in unsere Gesellschaft streuen, und was bitte kümmert es, in diesem Zusammenhang den SH-Vorstand, in Alibifunktion, zu benennen; euch fehlts aber wirklich im „Kopf“, suchts eine Anstalt auf und lässt die arbeitende Bevölkerung Südtirol mit eurem Geplänkel in Ruhe, das wäre dann Anstand!
Antwort auf Anna! – um was bitte schön… von Konny
Geht es Ihnen gut? Vergessen…
Geht es Ihnen gut?
Vergessen die Medikamente zu nehmen?
Um in ihren Stil zu antworten.
Aber ich will mich nicht auf solches Niveau begeben. Schade, dass sie keine vernünftige Kritik und Meinung hier vertreten.
Ihre Kommentare sollten gelöscht werden.
Leider geht die Saat auf…
Leider geht die Saat auf.
Leider wird so wieder ein Keil in die Bevölkerung getrieben.
Zum Schämen!
"Viele kommen laut SH aber…
"Viele kommen laut SH aber auch deshalb nicht zurück, weil sie Schwierigkeiten mit der „Mir-sein-mir”-Mentalität und Fremdenfeindlichkeit haben, weil ihnen Südtirol zu wenig bunt, zu wenig divers sei."
Jedem/r/s seine/ihre/es Meinung. Ob es aber viele sind, die aus den genannten Gründen nicht mehr zurück kommen, wage ich anzuzweifeln. Für die meisten, die nicht gleich zurückkommen (aber vielleicht später), sind m. E. handfestere Gründe eher ausschlaggebend, wie Einkommen, Wohnraum etc.
Herr Günther Stocker,…
Herr Günther Stocker, beruhigen Sie sich, ich kann Ihnen hier nur sagen, dass ich ein „anständiger Südtiroler“ bin, ich brauche zum Glück noch keine Medikamente, - hoffe Sie auch nicht-. Welche Saat, soll bitte wegen meiner paar klaren Zeilen, aufgehen – hoffentlich nur Gute -, und den einen Keil wie Sie es nennen, hat die SVP längst schon in unsere einheimische Bevölkerung getrieben. Diese SVP will die politische Macht um keinen Preis der Welt abgeben, das weiß der Besatzer, und dafür übt sie auf ganzer politischer Linie Verrat an uns Einheimische!
Antwort auf Herr Günther Stocker,… von Konny
Gezwungener Weise wird die…
Gezwungener Weise wird die Verlierer Partei SVP viel von ihrer Macht abgeben müssen. Und das ist auch gut so.
Ich bin weiß Gott kein…
Ich bin weiß Gott kein Freund der STF, aber an welcher Stelle soll die angesprochene Presseaussendung rassistisch oder diskriminierend sein? Eine Dame hätte es gern bunter und diverser, für die andere ist diese ideologische Positionierung der SH nicht angemessen bzw. hätte sies gern etwas konservativer. Beide Positionen haben doch ihre Betechtigung, oder? Und der jeweils andere sollte doch eine gegensätzliche Position zu seiner eigenen aushalten können, oder?
Die Kommentare die einige geistige Tiefflueger im Netz abgeben gehen natürlich gar nicht und sind definitiv rassistischer Müll!
Antwort auf Ich bin weiß Gott kein… von Cicero
Offensichtlich haben Sie das…
Offensichtlich haben Sie das Memo nicht erhalten. Jede Abweichungvon der links-grünen Parteilinie ist rassistisch. Die Welt soll bunter und diverser werden, allerdings nicht in Meinungen und Anschauungen.