Cortocircuiti femministi
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Ci sono giorni che, più di altri, rendono visibile l’asimmetria fra la trasformazione che il femminismo produce e l’inerzia del mondo. Da un lato il femminismo ha inciso profondamente sulla vita quotidiana e sull’immaginario delle donne, mentre dall’altra assetti sociali, linguaggi e istituzioni restano in larga parte impermeabili al cambiamento.
La pressione ad essere madri perfette, figlie perfette, mogli perfette e professioniste perfette ha raggiunto un livello insostenibile. Il continuo barcamenarsi fra queste aspettative, dentro e fuori casa, e la consapevolezza femminista crea dei veri e propri cortocircuiti.
Una femminista che è anche madre, figlia e lavoratrice, quante volte al giorno deve scegliere chi “tradire”? Meglio tradire sé stessa, meglio figli e figlie, genitori, compagno o magari meglio lavoro? La retorica la vuole efficace, disponibile, gentile, grata e sorridente. Ma appena esce da questo ruolo per il mondo diventa esigente, polemica, “ideologica”.
La sua disponibilità dev’essere illimitata, sia nel lavoro di cura sia nella produttività professionale.
Se cura i figli malati a casa, sarà a discapito della produttività professionale. Se si prende cura di sé stessa, sarà a discapito della cura domestica. Se investe nella sua carriera, sarà a discapito del lavoro di cura dei genitori anziani. La sua disponibilità dev’essere illimitata, sia nel lavoro di cura sia nella produttività professionale. E se non lo è, parliamo di “scelte individuali” senza vederne l’effetto di una struttura collettiva.
Opporsi a tutto questo, ai ruoli come alle pressioni, e interrogarsi rispetto alle aspettative è quindi un atto sovversivo in una società patriarcale che vive del contributo gratuito e totale delle donne e ne trae profitto. Chi si ribella a questo sistema dev’essere disposta a continui attacchi e colpevolizzazioni per il solo fatto di pretendere corresponsabilità o spazi personali. Perché l’esterno è fermo ad anni luce dal cambiamento che il femminismo ha prodotto nelle viscere di molte donne.
Tu che stai leggendo, preferisci il tranquillo buonsenso che difende l’ordine esistente o il conflitto necessario di chi agisce diversamente dalle aspettative sociali? Da cosa trai vantaggio? E cosa sei disposto o disposta a mettere in discussione, concretamente, domani mattina per accorciare questa enorme distanza?
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In poche parole, oggi le…
In poche parole, oggi le donne hanno le stesse responsabilità degli uomini. Eppure, questa uguaglianza è ciò che le femministe rivendicano da anni, quando finalmente ce l’hanno, si lamentano comunque.
Essere madre, figlia e lavoratrice non è diverso dall’essere padre, figlio e lavoratore. Ma questa argomentazione dimostra che lo scopo del movimento femminista non è mai stato la parità di genere, ma piuttosto garantire privilegi e benefici per le donne.
Antwort auf In poche parole, oggi le… von Tommy
Pubertäres Verhalten (= sich…
Pubertäres Verhalten (= sich hinter verschiedenen Pseudonymen verstecken und reflexartig empört alles abwehren), ist keine Gleichstellungslöung, sonder das eigentliche Problem, warum es mit echter Gleichstellung so mühsam vorwärts geht!
Lösunsorientiert wäre z.B., wenn
Männer, sich für „Gleichstellungsbeauftragte für Männer“ einsetzen wollten!
- Die fördern die Chancengleichheit aller Geschlechter am Arbeitsplatz, indem sie Geschlechterstereotype abbauen, Benachteiligungen beseitigen und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie unterstützen. Sie setzen sich für die Belange von Männern ein, etwa bei der Nutzung von Elternzeit oder Teilzeit, und helfen, gesundheitliche Risiken oder patriarchale Strukturen zu überwinden.....
Antwort auf In poche parole, oggi le… von Tommy
Die Verantwortlichkeiten in…
Die Verantwortlichkeiten in einer Beziehung sind die selben, solange kein Kind das „Gleichgewicht“ stört.
Denn schon bei den Plänen eine Familie zu gründen, schlägt das Pendel ziemlich einseitig Richtung Frau.
Sobald ein Kind da ist, lassen wir mal die Zeit der Schwangerschaft außen vor, wird dieser Ausschlag sehr sehr einseitig.
„Essere madre, figlia e lavoratrice non è diverso dall’essere padre, figlio e lavoratore. “
Wau! Und das wissen Sie so genau woher? Haben Sie schon Kinder zur Welt gebracht und gestillt? Haben Sie nach einer Geburt schon mal Ihren Arbeitsplatz verloren?
Antwort auf Die Verantwortlichkeiten in… von Manfred Gasser
Die Arbeitsunfallrate von…
Die Arbeitsunfallrate von Männern ist doppelt jene von Frauen, die Todesrate 10–15-mal höher. Wer hat es also schwieriger? Feministinnen, die einen „cortocircuito“ haben, weil sie zwischen Arbeit und Kindern zu wenig Freizeit haben? Oder Männer, die echten „cortocircuiti“ ausgesetzt sind und am Arbeitsplatz sterben? Es gibt darauf keine richtige Antwort, denn das hat rein gar nichts mit dem Geschlecht zu tun, denn jeder Fall ist anders.
In meiner Branche nehmen Kolleginnen in der Regel sechs Wochen Mutterschaftsurlaub, manche sogar weniger. Bei einigen bleibt der Mann zu Hause, andere engagieren eine Tagesmutter, wieder andere setzen auf eine Kombination aus beidem sowie ein paar Tage Homeoffice. In Südtirol mag das unüblich sein, in anderen Teilen der Welt, etwa in einigen Bundesstaaten der USA, ist es die Norm. Wegen sechs Wochen Abwesenheit wird kaum jemand entlassen oder erleidet spürbare Karrierenachteile.
Es sind also einzig diese sechs Wochen, die Frauen faktisch von Männern unterscheiden. Sobald das Kind auf der Welt ist, können entweder der Vater oder eine Tagesmutter die Betreuung übernehmen. Zum Stillen gibt es Babyformel. Kein Gesetz und keine Institution verbietet es, dass der Mann zu Hause bleibt. Wenn es mit dem Partner nicht möglich ist, eine gerechte Arbeitsaufteilung zu finden, liegt die Verantwortung dafür bei der eigenen Partnerwahl, nicht beim „Patriarchat“.
Antwort auf Die Arbeitsunfallrate von… von Tommy
„Die Arbeitsunfallrate von…
„Die Arbeitsunfallrate von Männern ist doppelt jene von Frauen, die Todesrate 10–15-mal höher.“
Die Statistik der Arbeitsunfälle steht in welchem Kontext zur Gleichberechtigung? Und welche Todesrate meine Sie? Lebenserwartung von Mann und Frau?
Dazu sagt die Wissenschaft z.B. folgendes#
„Neben der Genetik spielen auch Fortpflanzungsstrategien eine Rolle. Durch sexuelle Selektion entwickeln vor allem die Männchen auffällige Merkmale, etwa ein farbenprächtiges Gefieder, Waffen oder größere Körper, die zwar den Fortpflanzungserfolg steigern, aber die Lebensdauer verkürzen können. Die neue Studie stützt diese Annahme: Bei polygamen Säugetieren mit starkem Wettbewerb sterben die Männchen in der Regel früher als die Weibchen. Viele Vögel hingegen sind monogam, wodurch der Konkurrenzdruck geringer ist und die Männchen oft länger leben. Insgesamt waren die Unterschiede in monogamen Arten am geringsten, während Polygamie und ausgeprägte Größenunterschiede mit einem deutlicheren Vorteil für die Weibchen einhergingen.“
https://www.laborpraxis.vogel.de/unterschied-lebenserwartung-maenner-fr…
Wenn man Krankenkassen dazu befragt kommen diese alle zum etwa gleichen Ergebnis. Neben der Genetik lebt das weibliche Geschlecht prozentual gesünder(Bewegung/Ernährung) und ist nicht so Risiko lastig.
Antwort auf Die Arbeitsunfallrate von… von Tommy
Amen!
Amen!
Antwort auf In poche parole, oggi le… von Tommy
@ Tommy - Danke für Ihren…
@ Tommy - Danke für Ihren Kommentar.