Umwelt | Lo studio
Cocktail di pesticidi: pericolosi o no?
Foto: Suedtirolfoto/O.Seehauser
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Die „limiti di leggi“…
Die „limiti di leggi“ erweisen sich als trügerisch, angesichts der von den Chemie-Konzernen überfüttertem LOBBYSMUS, der die an den Marionetten-Fäden-baumelnden-E U-Abgeordneten ...? Wissenschaft ...?-lich -b e r a t e t-!
GLYFOSAT lässt grüßen ... ...!
Nur ganz allgemein bemerkt:…
Nur ganz allgemein bemerkt: dass pünktlich zum Vegetationsbeginn dieses Thema ins Rampenlicht gebracht wird, ist doch etwas symptomatisch.
Es geht nur noch um Umweltschutz GEGEN die heimische Landwirtschaft - nichts liest man mehr von Autoabgasen, Feinstaub, Medikamentenrückständen, CO2 durch Heizen, Verkehr - nicht mehr der Bürger, nur noch der Landwirt - und zwar NUR der heimische Landwirt - ist scheinbar Umweltsünder, so mein Eindruck.
Steckt dahinter, so frage ich (mich), System, Salto: ich erinnere mich selbst an ein gutes halbes Dutzend solcher Artikel in letzter Zeit?
Antwort auf Nur ganz allgemein bemerkt:… von Peter Gasser
Nein, nicht der Landwirt ist…
Nein, nicht der Landwirt ist der Umweltsünder! Er hält sich nur an Regeln die ihm vom Gesetz vorgeschrieben werden! Die Gesetzgeber sind Ansprechpartner für die Umweltschützer und dort wäre zu intervieren, und nicht auf die Landwirte eindreschen, die sich nur daran halten!
Antwort auf Nein, nicht der Landwirt ist… von Robert Zagler
So sehe ich das auch, und so…
So sehe ich das auch, und so ist ja auch Fakt, meine ich.
Antwort auf Nur ganz allgemein bemerkt:… von Peter Gasser
Ja, wenn das Pesticide…
Ja, wenn das Pesticide Action Network Europe (Pan Europe) eine Pressemitteilung über Pestizide rauslässt und nicht über Heizungen und Autoabgase, dann ist da durchaus ein System dahinter.
Antwort auf Ja, wenn das Pesticide… von Ludwig Thoma
Das sehe ich such so: Salto…
Das sehe ich such so: Salto wählt hier anscheinend aus der verfügbaren Presse eben mehrfach immer die Landwirte aus, und hierbei NUR die heimischen.
Ein Südtiroler Apfel, nur so zum Beispiel, ist viel weniger umweltschädlich, als ein spanischer Avocado - aber wen interessiert das schon... und Einordnen is große Ganze, lieber nicht (man will ja schließlich auch seine gespritzte Schokolade, in Sklavenarbeit erzeugt, kaufen und essen dürfen; das stört dann nicht, wenn der, der den Apfel verteufelt, Avocado und Schoko isst x aber so ist homo sapiens halt...)
Wobei ich mich ja wundere, dass PflanzenSCHUTZmittel („Schutz“) von bestimmten Kreisen gern PESTizide („Pest“) genannt werden, da müsste doch eine Apotheke anlaolg zu Menschenschutzmitteln =Medikamenten auch „Pestizid-Theke“ genannt werden.
Aber den Bürger will man in Ruhe und sich empören lassen, da hauen wir doch besser auf die drauf, die Lebensmittel erzeugen, die Landwirte, aber hier auch nur auf die im eigenen Lande: würde nur verkauft werden dürfen, was diese Lobby (PAN) gutheisst, da sähe es triste aus im Lebensmittelhandel, allen voran bei allen Getreideprodukten.
Würde Salto nicht darüber…
Würde Salto nicht darüber schreiben, was würde sich an den Pestizidrückständen im Obst und in der Umwelt ändern?
Antwort auf Würde Salto nicht darüber… von Dominikus Ande…
Das was sich seit 20 Jahren…
Das was sich seit 20 Jahren ständig ändert: so weit möglich immer weniger toxischer Pflanzenschutz.
Aber nur den heimischen Landwirt anprangern, der das macht, was ihm die Gesellschaft erlaubt, und gleichzeitig nationale und internationale Lebensmittel konsumieren, welche gleich oder noch mehr belastet erzeugt werden - ist das nicht unglaubwürdig und: fies?
Antwort auf Das was sich seit 20 Jahren… von Peter Gasser
Vor 10-15 Jahren haben die…
Vor 10-15 Jahren haben die hiesigen Giftspritzer vehement bestritten, dass es Abdrift gibt. Im Laufe der Zeit, haben alle wie von selbst ihre Sprüher umgerüstet.
Die Lernkurve dürfte durchaus etwas steiler sein. Ich bin zuversichtlich, dass in ein paar Jahren der Cocktail untersucht und vermieden werden kann.
Mit dem tu quoque Argument allerdings nicht.
Pollenanalysen von meinen Bienen haben an zwei Stichtagen insgesamt Rückstände von 14 verschiedenen Pestiziden ergeben (ich habe nicht darum gebeten). Auf Druck der Lobby konnte die Studie nicht fortgesetzt werden. Ist das nicht fies?
Antwort auf Vor 10-15 Jahren haben die… von Ludwig Thoma
(1) Wenn Pflanzenzüchter -…
(1) Wenn Pflanzenzüchter - wie Sie sagen - „Giftspritzer“ sind, dass sind Tierärzte, auch jene von Katzen und Hunden, auch „Giftspritzer“, und Apotheker und Ärzte sind dann natürlich auch „Giftspritzer“, Apo-theken sind dann Gift-Theken.
(2) Niemand hat je bestritten, dass es Abdrift gibt, diese Aussage ist schlichtweg falsch (eigene Erfahrung).
(3) Umfassende Betrachtung eines Argumentes und Einordung in die Gesellschaft ist kein „tu-quoque-Argument“. Tu-Quoque wäre es, würde ich sagen, wenn Du das tust, darf ich das auch tun; mein Argument aber ist die Einordnung: wie kannst Du mir das vorwerfen, wenn du es beim anderen akzeptierst & und, wie kannst Du NUR mir das vorwerfen, wenn du Gleiches tust, ungesunde Substanzen in die Umwelt bringen? Ich denke, Sie verstehen den Unterschied schon.
(4) Nun aber Viertens: ich greife hier Ihre Argumentation vom 7. Jänner 2026 auf (ich zitiere):
„Gasser, ich meine es wirklich nur gut. Hören Sie einfach auf über Dinge zu schreiben von denen Sie nichts verstehen und machen Sie sich nicht lächerlich, in dem Sie Leuten die diese Dinge studiert haben, “Unkenntnis„ vorwerfen“:
Also denken Sie an Ihr eigenes Credo, und halten sich bedeckt.
Ich hab's studiert, Sie nicht - an Ihre eigenen Grundsätze halten Sie sich doch bitte auch selbst - so ich wie es in meinem obigen Kommentar von der Gesellschaft und den Mitbürgern auch einfordere. Danke.
Antwort auf (1) Wenn Pflanzenzüchter -… von Peter Gasser
Tu quoque ist, wenn man in…
Tu quoque ist, wenn man in einer Debatte um Pestizide in der heimischen Landwirtschaft fragt, was denn mit den Abgasen und der Heizung und den importierten Südfrüchten sei. Darum geht es nicht. Deshalb wäre es schön, wenn wir zum Thema zurück kommen könnten. Also dem Cocktail aus verschiedenen Pestiziden, die einzeln alle zugelassen sind und einzeln die (mehr oder weniger willkürlich) festgelegten Grenzwerte nicht überschreiten, aber eben in ihrer Gesamtheit untersucht werden sollten. Wenn Sie das studiert haben, dann sollten Sie sich dafür einsetzen.
Antwort auf Tu quoque ist, wenn man in… von Ludwig Thoma
Sie verkennen meine…
Sie verkennen meine Kommentare bewusst um zu provozieren: Zitat Thoma 5. Jänner: „Es ist eher so, dass Sie über jedes Stöckchen springen, das man Ihnen hinhält, anstatt sich an die Regel don’t feed the troll zu halten“: Sie trollen also wieder nur, wie Sie selbst sagen.
... und bitte halten Sie sich jetzt an Punkt 4, wenn Sie nur ein bißchen glaubwürdig sein wollen:
ich zitiere Sie zum 7. Jänner noch am 8. Jänner:
„Wenn es um ein fachspezifisches Thema geht und jemand der in diesem Fach eine spezifische Ausbildung hat, sei er Jurist, Mediziner oder Ingenieur, einem Diskussionsteilnehmer versucht zu erklären, dass dieser falsch liegt, dann kann dieser Diskussionsteilnehmer innehalten und versuchen zu verstehen, oder reagieren wie Sie“: oder reagieren wie Sie JETZT HIER.
Schweigen Die zum Thema und erhalten sich Ihre Glaubwürdigkeit.
Jetzt haben Sie 3 Zitate von Ihnen selbst bekommen, und alle 3 möchten Die jetzt gerne ignorieren - krass, nicht?
Was Sie anderen geltend empfehlen, gilt für Die selbst nicht... klingelt’s da?
___________
Auch Latein könnten Sie doch besser beherrschen (ich bin noch ein alter Lateiner) und die Dinge genau nehmen:
Der Begriff „Tu quoque“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „auch du“. Der Tu-quoque-Fehlschluss ergibt sich daraus, dass auf das Verhalten anderer verwiesen wird, um ein Argument zu entkräften. Und ich habe das Argument nirgends „entkräftet“, ich habe es eingeordnet. In anderen Diskussionen zum Thema habe ich, auch von Ihnen gelesen, darüber informiert, dass ich bereit bin zuzustimmen, den Vertrieb aller Lebensmittel, welche mit bestimmten Pflanzenschutzmitteln behandelt worden sind, gesetzlich zu verbieten: einem Volksbegehren stimme ich mit Ja zu. Nur ist mir bewusst, dass dies die Mehrheit, auch jene, die die heimische Landwirtschaft dafür kritisieren, dem NICHT zustimmen werden.
Es wäre ein großer Gewinn für die regionale Landwirtschaft - aber wen im Lande interessiert diese schon?
Antwort auf Sie verkennen meine… von Peter Gasser
Es geht um den Cocktail…
Es geht um den Cocktail. Sprechen Sie darüber. Sie sind der Experte.
Antwort auf Es geht um den Cocktail… von Ludwig Thoma
Hatte ich doch soeben, ich…
Hatte ich doch soeben, ich wiederhole es Ihnen gerne:
„Der Begriff “Tu quoque„ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet “auch du„. Der Tu-quoque-Fehlschluss ergibt sich daraus, dass auf das Verhalten anderer verwiesen wird, um ein Argument zu entkräften. Und ich habe das Argument nirgends “entkräftet", ich habe es eingeordnet. In anderen Diskussionen zum Thema habe ich, auch von Ihnen gelesen, darüber informiert, dass ich bereit bin zuzustimmen, den Vertrieb aller Lebensmittel, welche mit bestimmten Pflanzenschutzmitteln behandelt worden sind, gesetzlich zu verbieten: einem Volksbegehren stimme ich mit Ja zu. Nur ist mir bewusst, dass dies die Mehrheit, auch jene, die die heimische Landwirtschaft dafür kritisieren, dem NICHT zustimmen werden.
Es wäre ein großer Gewinn für die regionale Landwirtschaft - aber wen im Lande interessiert diese schon?"
Was ich aber als in hohem Maße scheinheilig empfinde: der heimischen Landwirtschaft den Vorwurf des „Giftspritzers“ (anstelle des Pflanzenschützers„ oder “Produktschützers") zu machen, aber weltweit alle Produkte bedenkenlos zu kaufen und zu konsumieren, die außerhalb Südtirols teils wesentlich intensiver und giftiger behandelt werden. Es geht also NICHT vordergründig um gesunde Produkte, sondern um Diffamierung der heimischen, und NUR der heimischen Landwirtschaft.
DAS kritisiere ich - und zu Recht.
Die Gesellschaft soll es verbieten, wenn Sie es nicht will!
Aber nicht NUR von der heimischen Landwirtschaft erwarten, dass sie sich selbst ruiniert, indem Sie kontrollierten gesetzlich erlaubten Pflanzenschutz freiwillig nicht durchführt - und gleichzeitig weltweit alle Produkte kauft, die nicht nur mit denselben Pflanzenschutzmitteln unkontrolliert intensiver, sondern zudem mit bei uns verbotenen giftigeren Substanzen intensiveren Pflanzenschutz betreibt.
Das ist - mit Verlaub - klassisch verlogen.
Antwort auf Hatte ich doch soeben, ich… von Peter Gasser
Der Cocktail an…
Der Cocktail an Spritzmitteln, ist der völlig unbedenklich? Unvermeidlich? Habe ich den Cocktail von 11 Pestiziden und 3 Herbiziden als Rückstand im Pollen, der von den Bienen gesammelt wird, als Imker zu dulden? Muss ich mir vorwerfen lassen, dass der Hinweis darauf 'verlogen„ und “diffamierend" sei?
Als Experte können Sie den Leuten von Pan sicher die Sorgen vor dem Pestizidcocktail nehmen.
Antwort auf Der Cocktail an… von Ludwig Thoma
Was Sie sich da wieder…
Was Sie sich da wieder zusammenreimen und manipulativ und provozierend zu unterstellen versuchen, ist unlauter.
Ich zitiere Sie selbst, Thoma 5. Jänner: „Es ist eher so, dass Sie über jedes Stöckchen springen, das man Ihnen hinhält, anstatt sich an die Regel don’t feed the troll zu halten“:
Sie trollen also wieder nur, wie Sie selbst sagen. Ich springe nicht über Ihre „Stöckchen“, wie Sie vorschlagen. Die Untat beginnt der Troll, und als Troll, wie ich meine, wie soll man Sie da Erst nehmen?
(ad rem, Zitat: „Muss ich mir vorwerfen lassen, dass der Hinweis darauf 'verlogen“ und „diffamierend“ sei": niemand hat das gesagt, das erfinden Sie, um zu provozieren (ich frage mich, wie man als Jurist mit sochen toxischen Methoden überlebt - oder grad darum?) klassischer Troll.
Es bietet - positiv betrachtet - die Möglichkeit zu allgemeiner Betrachtung:
zu versuchen, auf (Ihre) irrationale Aktionen rational zu reagieren, muss schiefgehen. Sie wollen immer eine Duell-Situation herbeiführen, ich versuche, das zu vermeiden (Netiquette!) - ich bin ein sehr langmütiger Mensch, und versuche, es positiv zu erläutern, aber Sie fallen immer wieder in diese toxische Art der Kommunikation zurück - grad, wenn man Sie mit Ihren eigenen Waffen geschlagen hat).
Also: „don’t feed the troll“.
Schade, dass Sie jede sachliche Diskussion disruptiv zerstören.
Es geht hier nicht ums…
Es geht hier nicht ums Anprangern. Jeder Mensch weiß, dass die industriell erzeugten Äpfel aus Südtirol nicht gerade gesundheitsfördernd sind. Wer sie kauft, ist selber schuld. Dass Äpfel aus anderen Anbaugebieten manchmal vielleicht sogar noch mehr belastet sein können, ändert an der Tatsache nicht.