Politik | Interview
„In einigen Gemeinden ist das Maß voll“
Foto: Seehauserfoto
Dieser Artikel ist SALTO+. Bitte anmelden um Artikel zu lesen!
Noch kein SALTO+? Mit einem Abo auf SALTO kannst du unabhängigen und kritischen Journalismus in Südtirol unterstützen! Abo abschließen!
Interessant! Wenn jetzt z.B…
Interessant!
Wenn jetzt z.B. eine touristisch „unterentwickelte“Gemeinde wie Schnals eine Tourismuszone mit 200 Betten ausweist und 30.000 Nächtigungen generiert: Wird dadurch auch die Engstelle an der Töll größer? Oder die Reschenstraße?
Antwort auf Interessant! Wenn jetzt z.B… von Sigmund Kripp
...interessant dass jetzt…
...interessant dass jetzt die Versäumnisse des Landes die kleinen. strukturschwachen Gemeinden ausbaden müssen!
Antwort auf ...interessant dass jetzt… von Robert Zagler
Jemanden müssen diese Damen…
Jemanden müssen diese Damen und Herren ja du Schuld geben. Man zweigt es halt irgendwo ab.
Meine Sicht dazu habe ich…
Meine Sicht dazu habe ich hier deponiert: https://salto.bz/de/article/09022026/es-ist-ein-richtiger-schritt
Auszug:
Müssten hier nicht andere Leitplanken eingebaut werden? ... wenn schon?
Z.B.
- eine Volksbefragung ... oder zumindest die „Stimmung spüren“.
- Einverständnis der Nachbargemeinden
- die bindende Verpflichtung, dass der Hotelier fast NUR ansässiges Personal anstellen darf. Egal was ihm das kostet?
- dass zugleich mindestens 5 Mal soviel Baugrund für Einheimische wie für Tourismus ausgewiesen wird. Damit diese „abwanderungsgefährdete“ Bevölkerung auch eine vernünftige Bleibe in der Nähe ihres Arbeitsplatzes hätte. Somit also die ansässige Bevölkerung bleibt oder andere sogar zuzieht. Oder eine höhere finanzielle, öffentliche Wohnbauförderung. Noch höher bei Bestandssanierung. Damit effektiv ein Wirtschaftskreislauf entsteht von dem eine Dorf- oder Gemeindebevölkerung auch wirklich profitiert. Das oder ähnliches könnte eventuell das Argument von „strukturschwach“ rechtfertigen. Nur sowas kann Gemeinschaft, Gemeindeleben und Wirtschaft fördern. Lebenswerter Lebensraum eben.
Dazu:
- Komplettes AirBnb-Verbot in jener Gemeinde, weil in jeder Beziehung kontraproduktiv. (Wo ein Wille da ein Weg - entweder oder)
- Interessierter Hotelier muss sämtliche Infrastrukturkosten übernehmen die aufgrund seiner Baupläne notwenig werden. Er muss sich sogar anteilsmäßig für Straßen, Trinkwasser (Leitungen, Quellfassungen, Aufbereitung), Abwasser (Kläranlage) und ähnliches beteiligen. Die Baukostenabgabe ist diesbezüglich ein lächerlicher Anteil.