Putins 5. Kolonne in Südtirol
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Die Südtiroler Putin-MAGA-Connection
Was haben deutsche, schweizer, südtiroler und österreichische Rechtsextremisten, Neonazis, Verschwörungstheoretiker, deren so genannten „alternativen Medien“, Bewegungen und Parteien mit russischen Propagandanetzwerken gemeinsam? Sie informieren bzw. desinformieren und nähren die Bevölkerung mit russischer Propaganda, die speziell für sie in Moskau und St. Petersburg geschrieben wird. Diese Propaganda aus Moskau infiltriert seit spätestens 2012 die selbsternannte „Neue Rechte“ und macht sie zur 5. Kolonne Putins in Europa – und damit in Südtirol. Aber was hat Südtirol damit zu tun? Darauf will ich in diesem Artikel eingehen.
Um die ganze Situation zu verstehen, müsste man bei der ganzen Geschichte wieder etwas ausholen, um erklären zu können, wieso Frieden und Freiheit heute wieder so bedroht sind, wie lange nicht mehr. Vorausgeschickt sei, dass auch unser Westen sein Scherflein zur aktuellen Situation beigetragen hat, besonders aus Selbstüberschätzung und Naivität: Man glaubte mit dem Ende des Kalten Krieges wäre alles vorbei und wir im Westen der Sieger. Viele Politiker redeten uns 1992 ein, dass nun eine Zeit anbräche, wo ewiger Frieden und Freiheit in Europa herrschen sollte, und mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion dies auch für Russland gelte. Während die osteuropäischen Staaten, inklusive der Ukraine und den kaukasischen Republiken Georgien, Armenien und Aserbaidschan sich nach Westen, zu EU und NATO orientieren wollten und bereits Anfang der 90er-Jahre das Interesse bekundeten, Teil der EU zu werden, versank die Russische Föderation unter Präsident Jelzin in ein fast anarchistisches Chaos. Dieses Chaos verursachte Armut und Kriminalität, die sich in ungeahntem Ausmaß ausbreitete und den Oligarchen unvorstellbaren Reichtum brachte. Diese schlossen sich zusammen und ließen die russische Mafia, die Solznewskaja Bratwa (Bruderschaft der Sonne) entstehen. Als der ehemalige KGB-Offizier Wladimir Putin 1999 an die Macht kam, gelang es ihm durch Repression die Oligarchen an sich zu binden – indem er der oberste Mafiaboss wurde – wer damals gegen ihn war, war ein Todgeweihter. Und das betraf und betrifft nicht nur diese Oligarchen, sondern jeden, der sich gegen das Regime stellt – egal ob Politiker, Journalisten oder Dissidenten. Der Journalist und Autor, Experte in Mafiafragen Roberto Saviano erzählt in einem Video über die unzähligen politischen Morde in Russland: Gli OMICIDI POLITICI di PUTIN. In diesem Video sagt Saviano genau eine Sache: Wer der Staatsmacht nicht gehorcht, stirbt. Der Staat erlaubt keine Widerrede, besonders nicht wenn man am Futtertrog des Staates lebt. Putin hat sein Mafiasystem selbst aufgebaut, das so funktioniert: Wenn man Putin treu ergeben ist, bekommt man alles, Besitz, Macht, Einfluss. Wer sich Putin nicht unterordnet, wird bestraft. Dies wird auch in dieser Reportage gezeigt: Mafiastaat Russland? Das System Putin und die toten Oligarchen | auslandsjournal. Auch diese Reportage des Spiegel zeigt den ganzen Ausmaß, welchen die Mafia in Russland hat, und wie sie sich auch in den letzten Jahren in Europa ausbreitete: Die Welt der russischen Oligarchen | SPIEGEL TV.
Um beim Wie und Wann genau Russland (wieder, oder war es schon immer?) zu unserem Feind geworden ist, scheiden sich die Geister. Im wissenschaftlichen Diskurs wird das Jahr 2008 als Kipppunkt der guten Beziehungen zu Russland genannt. Die These lautet, dass Putin vom Westen enttäuscht worden sei und diese Enttäuschung sich auf seine Politik auswirke und er sich dadurch auf die aktuelle revanchistische und imperialistische Haltung festlege. Der Georgien-Krieg 2008 markierte den Bruch: Russland intervenierte militärisch, um seinen Einfluss in der postsowjetischen Sphäre zu sichern, und testete die Reaktion des Westens – die blieb zögerlich. Seitdem hat Putin systematisch Netzwerke aufgebaut, um Europa von innen zu schwächen: Über Propaganda, Desinformation und Allianzen mit rechtsextremen Gruppen. Diese „hybride Kriegsführung“ zielt darauf ab, Spaltungen zu schüren, Demokratien zu unterlaufen und die EU zu destabilisieren. In Südtirol, einer Region mit starker Autonomie und historischen Spannungen, finden diese Ströme fruchtbaren Boden.
Die Verbindung zu Südtirol: Von Neonazis zu prorussischen „Patrioten“
Südtirol ist kein isoliertes Idyll, sondern Teil eines europaweiten Netzwerks rechter Radikalisierung. Hier agieren Gruppen wie die Partei von Jürgen Wirth Anderlan (JWA), die Süd-Tiroler Freiheit und die Südtiroler Freiheitlichen, die sich als „patriotisch“ gerieren, aber einige Parteimitglieder privat enge Verbindungen zu Neonazis und Verschwörungsszenen pflegen. Wirth Anderlan, ein selbsternannter Kämpfer für „traditionelle Werte“, hat wiederholt Neonazi-Kreise um sich geschart. Seit der Corona-Pandemie sind Impfgegner und „Querdenker“ – oft mit neonazistischem Hintergrund – auf seinen Veranstaltungen präsent. Bilder von „Spaziergängen“ durch Bozen zeigen junge Neonazis an seiner Seite, die während Lockdowns illegale Partys feierten und Maskenpflicht ablehnten, um Konflikte zu provozieren. Diese Szene feiert Putin als „Anti-System-Held“ und rechtfertigt russische Kriegsverbrechen, die Massaker vom 7. Oktober 2023 in Israel oder die Invasion in der Ukraine. Nicht nur im Burggrafenamt, sondern landesweit: Die „Junge Aktion“ in Südtirol, eine Tarnung für rechte Netzwerke, verbindet sich mit Wandervereinen, die in Wahrheit neonazistische Treffen organisieren.
Diese Gruppen teilen eine gemeinsame Agenda mit der Identitären Bewegung, die in Österreich und Italien stark vertreten ist. Wirth Anderlan traf 2024 in Wien mit Martin Sellner, dem Kopf der Identitären, um Strategien auszutauschen. Die Identitären propagieren „Remigration“ – die Zwangsrückführung von Migranten – und beeinflussen direkt die FPÖ. Parteichef Herbert Kickl posiert mit Sellner und übernimmt dessen Rhetorik, wie in Kampagnen vor den österreichischen Wahlen 2024. In Südtirol sickert das ein: Die JWA, Südtiroler Freiheit und Freiheitlichen übernehmen identitäre Narrative, um „deutsche Identität“ gegen „Globalisten“ zu verteidigen – ein Code für prorussische Anti-EU-Haltung. Und diese Narrative fanden sich auch in der Wahlpropaganda dieser rechtsextremen Parteien bei den letzten Landtagswahlen wieder.
Die italienische Komponente: Lega Nord und Casapound als Putins Brückenköpfe
Nicht zu vergessen ist die Lega Nord (heute Lega), die in Südtirol stark verwurzelt ist und seit Jahren prorussische Propaganda verbreitet. Parteichef Matteo Salvini pilgerte regelmäßig nach Moskau, um „Hilfe“ von Putin zu erbitten, und unterzeichnete 2017 ein Kooperationsabkommen mit Putins Einigungs-Partei. In Südtirol nutzt die Lega lokale Kanäle, um Sanktionen gegen Russland zu kritisieren und die Ukraine als „NATO-Provokation“ darzustellen. Dies macht zum Beispiel ein Exponent der Lega und Verschwörungstheoretiker aus dem Burggrafenamt, der „zufällig“ mit einer Russin aus Kaliningrad verheiratet ist. Dieser wechselte in den letzten zehn Jahre immer wieder Partei zwischen Lega und den Freiheitlichen, traf sich immer wieder mit Exponenten der Identitären Bewegung und beeinflusste durch seine Kontakte die genannten Parteien in diese Richtung. Eng verbunden ist die Lega neuerdings ganz offen mit Casapound, einer deklariert neofaschistischen Organisation, die offen putinfreundlich agiert und „Eurasismus“ – die Ideologie von Alexander Dugin – propagiert. Casapound sieht in Putin einen Verbündeten gegen den „dekadenten Westen“ und organisiert Demos gegen die EU, die bis nach Südtirol reichen. Die vehemente Unterstützung gar einiger Südtiroler Lega-Mitglieder in sozialen Medien für die geplante faschistische Casapound-Demo am 28. Februar in Bozen für die Remigration beweist, wie neofaschistisch die Lega in den letzten Jahren geworden ist.
Globale Fäden: Von Bannon über Epstein zu MAGA und russischen Medien
Diese lokalen Netzwerke sind Teil eines globalen Geflechts, das durch Figuren wie Steve Bannon gesponnen wird. Die Epstein-Files, die 2025 und 2026 freigegeben wurden, enthüllen atemberaubende Details: Bannon, Trumps Ex-Stratege, koordinierte mit dem pädophilen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein die Unterstützung rechter Parteien in Europa – darunter Le Pens Front National und Salvins Lega – um die EU zu zerschlagen. Epstein beriet Bannon per E-Mail, wie man „Bewegungen“ in Europa aufbaue, im Einklang mit Putins Ziel, den Westen zu schwächen. Bannon sah darin eine „globale Allianz“ gegen Merkel und die EU, finanziert durch dubiose Kanäle. Dies mündet in die MAGA-Bewegung Trumps, die Putin als „starken Mann“ feiert und Ukraine-Hilfe blockiert.
Verbunden ist das mit Influencern wie Lauren Southern, einer kanadischen Alt-Right-Figur, die mit Bannon und Identitären kooperierte und von Russia Today bezahlt wurde. Southern produzierte Propaganda-Videos gegen Migration, die identitäre Narrative verstärken und in Identitären Kreisen zirkulieren, auch in Südtirol. Der deutsche Publizist Jürgen Elsässer, Chefredakteur des 2024 verbotenen Magazins Compact, dient als Brücke: Sein Blatt ist ein Sprachrohr für RT Deutsch und Sputnik, die russische Propaganda kanalisieren. Elsässer gastiert bei FPÖ-Veranstaltungen und preist Putin als „Friedensstifter“. Compact und Elsässer nähren Verschwörungstheorien, die in Südtiroler Telegram-Gruppen und bei Wirth-Anderlan-Veranstaltungen kursieren.
Handlanger der putinistischen und MAGA-Propaganda
Nicht nur in vereinzelten Dörfern des Burggrafenamts. In ganz Südtirol. In Europa. Weltweit finden sich Handlanger und nützliche Idioten dieser Faschisten in Moskau und Washington. Dahinter steht der blutrünstige, kriegstreibende Diktator im Kreml, der genau weiß, wie man besonders bildungsferne Leute durch Lug und Trug, falschen Versprechungen, Populismus und Desinformation zu blinden Ausführern seiner nazifaschistischen, im Fachjargon genauer Raschistisch-Eurasistischen, Ideologie macht. (Raschismus = Verbindung der Wörter R(ussischer)+(F)aschismus; Eurasismus: Nationalsozialistische Ideologie Dugins, wo Russland ganz Europa und Asien unterwerfen muss). Vladimir Putin wird nicht von Ungefähr von vielen Gegnern als Putler (=Putin+Hitler), und Trump als Trumpler bezeichnet. Und all diese Personen, die den beiden Herren folgen, sind für unsere Gesellschaft und Demokratie zur Gefahr geworden, da sie potentielle Kollaborateure Putins werden könnten, falls es Russland gelingen sollte, Europa militärisch zu besetzen.
Die „patriotischen“ rechtsextremen Parteien – von JWA über Südtiroler Freiheit bis Lega und FPÖ – machen sich bewusst oder unbewusst zu Handlangern putinistischer und neuerdings MAGA-Propaganda. Und wenn sie keine Handlanger sind, dann sind sie zumindest nützliche Idioten. Sie spalten Gesellschaften, unterlaufen Demokratien und dienen einem autoritären Programm, das Frieden und Freiheit bedroht. Es ist Zeit, diese Verstrickungen aufzudecken und zu bekämpfen – bevor es zu spät ist.
Quellen:
- PUTIN e LE DESTRE (youtube.com)
- (5) Il ruolo della MAFIA RUSSA nell’invasione dell’UCRAINA - YouTube
- Putins fünfte Kolonne: Deutscher Publizist Jürgen Elsässer gastiert in Österreich - Österreich - derStandard.de ' Österreich
- Wie Putin lernte, die Ukraine zu hassen | дekoder | DEKODER | Journalismus aus Russland und Belarus in deutscher Übersetzung
- Interview: Deutsche Alternativmedien und russische Propaganda | дekoder | DEKODER | Journalismus aus Russland in deutscher Übersetzung
- Putins Helfer und Gleichgesinnte | NZZ
- Rechte Einladung nach Südtirol - SALTO (salto.bz)
- Brisante Neonazi-Verbindungen rund um Razzia... - DerStandard.at
- Von Wien bis Dresden - Die Neue Südtiroler Tageszeitung (tageszeitung.it)
- In Austria, the far-right leader... - Le Monde
- Identitäre Bewegung Österreich - Wikipedia
- Russia and the Far-Right: Insights from Ten European Countries - ICCT
- FPÖ-Obmann Kickl macht bei Rechtsextremen-Kampagne... - Profil.at
- Epstein files shed more light on Steve Bannon’s efforts... - The Guardian
- Epstein e-mails show efforts to influence Bannon, Putin - Miami Herald
- Putin’s Party Signs Cooperation Deal with Italy’s Far-Right Lega Nord - The Daily Beast
- Putin’s party signs deal with Italy’s far-right Lega Nord - Financial Times
- Lega-Nord-Chef Salvini will Hilfe aus Moskau - FAZ
- Conduits of the Kremlin’s Informational Influence Abroad?... - PMC
- The Hybrid War: Russia’s Propaganda Campaign Against Germany - StopFake.org
- The impact of Russian interference on Germany’s 2017 elections - Brookings
- Russia’s propaganda war: How Putin bought Germany - Euromaidan Press
- Hate Beyond Borders: The Internationalization of White Supremacy - ADL
- Why the Alt-Right’s Most Famous Woman Disappeared - The Atlantic
- Lauren Southern: The alt-right’s Canadian dog whistler - SPLC
Das Interesse Putins an…
Das Interesse Putins an Südtirol ist ja nicht ganz neu. Bereits in seiner Zeit als KGB-Chef in der DDR hat er ein Mitarbeiternetz in Südtirol aufgebaut. Die Unterwanderung der FPÖ durch Putin-Sympathisanten hat diese Verbindungen in jüngster Zeit wieder aufleben lassen. Das Pikante an der Situation ist, dass sich die FPÖ öffentlich als Verteidiger Südtiroler Interessen aufspielt, in Wirklichkeit aber den nationalistischen patriotischen Kameraden in Italien versichert, dass dies nicht ernst gemeint, sondern nur Show ist. Tatsächlich hat die FPÖ unter anderem das Projekt der österreichischen Staatsbürgerschaft für die Südtiroler, zu dem sie sich offiziell bekannt hat, ganz geschickt zur Freude ihrer italienischen Kameraden sabotiert. Heimatbewusste Südtiroler sollten sich schleunigst auch offiziell von den Putin-Freunden distanzieren, wenn sie - es gilt die Unschuldsvermutung - nur aus Unwissenheit auf den falschen Karren gesprungen sind. Wenn sie sich nicht distanzieren, dann ist natürlich nichts mit der Unschuld. In erster Linie müsste sich natürlich die SVP von ihren faschistischen Putin-nahen Freunden lossagen. Da gibt es schon lange keine Unschuldsvermutung, sondern nur Schuldgewissheit.
Antwort auf Das Interesse Putins an… von Hartmuth Staffler
Ja das stimmt, da war doch…
Ja das stimmt, da war doch etwas mit dem russischen Kulturverein in Meran, oder? Könnten Sie diese Verbindungsagenten benennen? gibt es artikel darüber und was geschah mit denen?
Bei soviel politischer…
Bei soviel politischer Kurzsichtigkeit + Eis-kalter Menschen-verachteneder Berechnung, bleibt wohl nur die Hoffnung auf ein biologisches -a u s-!
Ich denke der Autor macht es…
Ich denke der Autor macht es sich zu leicht, indem er viele Themen diffus in einen Topf wirft.
Wenn JWA die Speerspitze Putins in Südtirol sein soll, dann braucht man sich doch echt nicht Sorgen zu machen.
Dass gewisse Bewegungen aus gewissen Kreisen unterstützt werden, kann durchaus sein. Das wäre dann aber bei den Grünen, Team K, SVP und Co auch nicht anders - nur dass da halt andere - nicht unbedingt bessere - Interessensgruppen unter die Arme greifen.
In einer globalisierten Welt ist das einfach so.
Bei CasaPound hingegen halte ich die Verbindungen zur Dugin-Ideologie durchaus für plausibel. Entsprechend der Heartland-Theorie muss man eine eurasische Macht schaffen, wenn man die Hegemonialstellung der USA brechen will. Putin sprach ja bereits von seiner Wunschvorstellung einer Freihandelszone von Lissabon bis Wladivostok. Ich kann mir vorstellen, dass CasaPound so einer Idee auch nicht ganz abgeneigt ist.
Steve Bannon hat ja auch in Italien irgendwo ein großes Fortbildungszentrum geplant - ich weiß nicht ob das schon umgesetzt wurde oder nicht.
Problematisch finde ich es allerdings, wenn man das Eintreten für konservative, traditionelle Werte oder Kritik an übergriffigen, antiliberalen Coronamaßnahmen pauschal als rechtsextrem bezeichnet, nur weil es einem selbst nicht in den Kram passt.
Eintreten für konservative,…
Eintreten für konservative, traditionelle Werte ist keineswegs rechtsextrem. Auch Kritik an notwendigen Corona-Maßnahmen ist im Prinzip nichts rechtsextrem, sondern einfach nur dumm. Man findet diese Form von Dummheit nicht nur bei Rechtsextremen, aber bei diesen eher gehäuft.
Antwort auf Eintreten für konservative,… von Hartmuth Staffler
Im Beitrag wird…
Im Beitrag wird diesbezüglich aus meiner Sicht nicht differenziert. Das ist ein großes Manko.