Nicht berücksichtigte Aspekte
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Der Ärger war gestern bei einigen Biathlon-Fans groß: Viele von ihnen kamen erst in die Südtirol Arena, als das Rennen schon längst begonnen hatte. Der Grund? Erhebliche Probleme bei der Zufahrt nach Rasen-Antholz.
„Wir versuchen jetzt herauszufinden, welche Maßnahmen wir für die nächsten Rennen ergreifen müssen“
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Bereits am Vormittag war die Pustertaler Straße zwischen Brixen und Olang stark überlastet. Zusätzliche Verkehrsprobleme verursachte ein Autounfall im Raum Bruneck. Deshalb wechselten viele Besucherinnen und Besucher im Pustertal vom Auto auf öffentliche Verkehrsmittel. Laut Plan sollten Reisende mit dem Zug bis zum Bahnhof Olang fahren und dort in Shuttlebusse zur Arena im Antholzer Tal umsteigen.
Die reguläre Anreise mit den Öffis verlief allerdings nicht so reibungslos wie zuvor angekündigt – das erlebten gestern unter anderem zwei SALTO-Redakteure hautnah mit. Auch auf der Rückfahrt von Rasen-Antholz nach Bruneck kam es laut vieler Betroffener zu längeren Wartezeiten auf den Straßen.
Landeshauptmann Arno Kompatscher, der ebenfalls bei der Mixed-Staffel in Antholz vor Ort war, erklärt sich die Verkehrsprobleme folgendermaßen: An „gewöhnlichen“ Wettkampftagen während des Weltcups würden etwa 5.000 Besucher mit mindestens 100 Bussen zur Südtirol-Arena anreisen. Gestern seinen es aber nur sechs gewesen, da die Tickets für die Olympischen Spiele zentral verkauft werden, während es für den Weltcup eine Kaufoption für die Kombination aus Busfahrt und Ticket für das Rennen gibt. „Diesen Aspekt haben wir nicht berücksichtigt. Gestern konnte ich nicht mehr tun, als mich für die Verkehrssituation zu entschuldigen. Wir versuchen jetzt herauszufinden, welche Maßnahmen wir für die nächsten Rennen ergreifen müssen“, so Kompatscher.
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Da muss sich niemand…
Da muss sich niemand entschuldigen. Wenn 18.000 Fans innerhalb weniger Stunden in ein Tal wie Antholz reinwollen, wird es immer Staus geben. Und wer was anderes behauptet, sollte sich nochmal auf eine Schulbank setzen.
"„An “gewöhnlichen„…
"„An “gewöhnlichen„ Wettkampfstagen (sic!) während des Weltcups würden etwa 5.000 Besucher mit mindestens 100 Bussen zur Südtirol-Arena anreisen. Gestern seinen (sic!) es aber nur sechs gewesen“", mit diesen Worten wird LH Kompatscher zitiert. Ob es gestern nur sechs Busse oder nur sechs Zuschauer gewesen sind (oder seinen?), lässt der Bericht offen. Nach dem Verkehrschaos kommt jetzt auch noch ein sprachliches Chaos.
Antwort auf "„An “gewöhnlichen„… von Hartmuth Staffler
Fehler ist ausgebessert…
Fehler ist ausgebessert. Danke für den Hinweis.
Wer bereits am früheren…
Wer bereits am früheren Vormittag anreisen wollte, um gegen Mittag nach Antholz zu kommen, hatte zumindest von Innichen kommend Pech.
Da ich nach Bruneck musste, habe ich gesehen, dass Züge komplett ausfielen und dann ein „Schienenersatzverkehr“ eingerichtet wurde (welcher vermutlich auch nur im Stau gestanden hätte.
Was diese Meldung in der Südtirolmobil-App bedingt hat, konnte ich nicht herausfinden. Jedenfalls sah ich viele der eigentlich „Öffis-willigen“ Zuschauerinnen und Zuschauer auf das eigene Auto umsteigen.
Ich konnte in Innichen den ersten „nicht ausgefallenen“ Zug ergattern. Der Zugführer dort wusste nix von den vorhergehenden Ausfällen.
Allgemein funktioniert die Bahnlinie seit der Öffnung des vormals gesperrten Teils wesentlich schlechter und mit Ausfällen ist eigentlich an jedem Tag zu rechnen.
Alles in Allem keine Gute Visitenkarte für Südtirol. Das verkorkste Public Viewing am Tschurtschenthaler Platz tat das Übrige dazu.
Liebe Südtirolerinen und…
Liebe Südtirolerinen und Südtiroler und Gäste. Diese Ausreden von Unseren Landeshauptmann Kompatscher und den zuständigen Landesrat Alfreider sind wir schon seit langem gewohnt. Wenn etwas schief gelaufen ist,ist man sich keiner Schuld bewusst. Aber mindestens ist Kompatscher sein übliches Grinsen vergangenen.