„Wir arbeiten mit Hochdruck daran“
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Die Diözese Bozen-Brixen kündigt an, den Fall von Christian neu aufzurollen. Der Betroffene sprach diese Woche im Rahmen einer Online-Pressekonferenz des italienischen Netzwerks „Rete l’Abuso“ über seine Missbrauchserfahrungen Ende der 1980er Jahre – der mutmaßliche Täter ein Priester des Deutschen Ordens, der weiterhin für die Diözese in Südtirol tätig ist.
„Als der Rechtsbeistand der Ombudsstelle seinen Fall 2024 gemeldet hat, haben wir den genannten Priester zur Rede gestellt und den Sachverhalt sowohl der Staatsanwaltschaft als auch dem Vatikan in Rom mitgeteilt“, erklärt der Generalvikar der Diözese Bozen-Brixen, Eugen Runggaldier. Die Staatsanwaltschaft prüfte daraufhin, ob von dem Priester für Kinder und Jugendliche heute eine Gefahr ausgeht, und sie schloss die Ermittlungen Anfang letzten Jahres ohne eine Erteilung von Schutzmaßnahmen ab.
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Da die Missbrauchserfahrungen des damals Zwölfjährigen – wie in den meisten anderen gemeldeten Fällen in der Diözese – so weit zurückliegen, hat die Staatsanwaltschaft den Sachverhalt wegen Verjährung nicht weiterverfolgt. Auch das Dikasterium für die Glaubenslehre im Vatikan kommt bei der Prüfung seines Falls zum Schluss, dass die „vorgeworfenen Taten unterhalb der Schwelle der Strafbarkeit blieben“ und nicht „mit der erforderlichen Sicherheit nachgewiesen werden konnten“.
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Neuer Umgang mit verdächtigen Priestern
Im Vergleich zum Missbrauchsfall von Pater Don Giorgio Carli liegt hier kein nachgewiesener Strafbestand vor. Trotzdem hat der öffentliche Aufschrei im Herbst letzten Jahres Einfluss auf den aktuellen Fall. Damals wurde bekannt, dass die Diözese Don Carli versetzt hatte, obwohl er Anfang der 2000er dem Vorwurf ausgesetzt war, Minderjährige sexuell missbraucht zu haben. Das entsprechende Gerichtsverfahren wurde zwar wegen Verjährung eingestellt, seitdem fordern aber zahlreiche Menschen einen Richtungswechsel im Umgang mit Missbrauchsvorwürfen. Im Fall Don Carlis lenkte Bischof Ivo Muser ein, er übt heute sein Priesteramt nicht mehr aus.
Im Frühjahr 2025 hatte eine renommierte Anwaltskanzlei aus München den Fall von Don Carli in ihrem unabhängigen Gutachten zu Missbrauch im Zeitraum von 1964 bis 2023 in der Diözese Bozen-Brixen dokumentiert. Im Oktober 2025 reiste der Münchner Rechtsanwalt Ulrich Wastl allerdings erneut nach Bozen und stellte ein „systemisches Totalversagen“ in Südtirols Kirche fest. „Seitdem arbeiten wir mit Hochdruck daran, den Umgang mit beschuldigten und verurteilten Priestern genauer festzulegen. Für dieses Anliegen sind wir mit mehreren Betroffenen und Rechtsanwälten im Gespräch, die uns dabei unterstützen. Zudem werden wir alle eingegangenen Meldungen wie die von Christian nochmals bewerten“, so Runggaldier.
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In der Diözese Bozen -Brixen…
Dieser Kommentar wurde gelöscht. Verstoß gegen die Netiquette. Üble Nachrede.
Antwort auf In der Diözese Bozen -Brixen… von opa1950
Wenn Du etwas weißt, geh hin…
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Opa, was auch immer dir die…
Opa, was auch immer dir die Kirche getan hat, rechtfertigt es nicht sich hinter einem anonymen Nick zu verstecken und üble Nachrede zu betreiben.
Ich werde diesen Kommentar melden.
Antwort auf Opa, was auch immer dir die… von Christoph Moar
Bevor sie solchen Blödsinn…
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Antwort auf Bevor sie solchen Blödsinn… von opa1950
Ich so uninformiert,…
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Antwort auf Opa, was auch immer dir die… von Christoph Moar
Christoph,dann melden sie…
Christoph,dann melden sie aber bitte auch,die nichtbearbeiteten,bis jetzt noch BEWUSST vertuschten Missbrauchsfälle und die Priester TÄTER,die jetzt noch heimlich in Amt und Würden sind! SIE TRÄUMER!
Antwort auf Christoph,dann melden sie… von Günther Alois …
Es gibt eine Netiquette die…
Es gibt eine Netiquette die diesen Kommentar Bereich regelt. Üble Nachrede, auch noch versteckt hinter einem anonymen Nickname, ist ein No-Go in diesem Kommentarbereich. Ich „melde“ indem ich hier auf den für jeden Leser verfügbaren „melden“ Button klicke. Und ersuche jeden anderen, nicht zu träumen sondern es auch konsequent zu tun - wenn wir vermeiden wollen dass dieser Kommentarbereich, in dem wir alle uns unterhalten, zu einer Kloake wird oder die Rechte Dritter verletzt.
Das ist eine völlig andere Ebene als die Missbrauchsfälle und deren Aufarbeitung - für die das Community Management von SALTO auch gewiss nicht der richtige Ansprechpartner ist.
Haben sie einen schönen Tag - und weiterhin ansprechenden Austausch in der SALTO community.
Hat Muser auf einmal Angst…
Hat Muser auf einmal Angst daß endlich die Wahrheit auf den Tisch kommt.
Antwort auf Hat Muser auf einmal Angst… von opa1950
Von welcher Wahrheit…
Von welcher Wahrheit schreiben Sie? Bitte Fakten auf den Tisch.
Ich fordere den sofortigen…
Ich fordere den sofortigen Rücktritt Seiner Exzellenz, des Diözesanbischofs Ivo Muser! Er soll auf Kloster Säben übersiedeln.