La politica dello struzzo

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Elio Dellantonio mette il dito in una piaga. Una piaga nota, di cui non si parla perché la cura rischia di essere peggiore del male. È sui presupposti più che sul problema in sé che ci si dovrebbe concentrare. I presupposti sono quelli di una società ingabbiata nella separazione tra i gruppi linguistici, che prova con le migliori intenzioni a superare le rigidità di un sistema costruito su una realtà che non esiste più. Al netto di alcuni professionisti della contrapposizione, che però devono cercare nuovi bersagli (gli stranieri, rigorosamente provenienti da sud e catalogati in base a pigmentazione cutanea e reddito) perché sui rapporti tra gruppi linguistici ormai non si prendono più voti.
Lo struzzo viene accusato di pusillanimità, ma spesso ci si dimentica di chiedersi se il povero pennuto abbia qualche possibilità reale di combattere il pericolo che incombe.
Le migliori intenzioni sono quelle di una tendenziale moratoria dei temi etnici nel processo politico (prevista negli accordi di giunta e faticosamente rispettata, salvo qualche scivolone), che si riflette in una rimozione di questi temi anche sul piano della vita quotidiana – o forse riflette nel dibattito politico questa rimozione già presente nel quotidiano. Siccome non esiste la soluzione perfetta, nel complesso si tratta del minore dei mali: lo struzzo viene accusato di pusillanimità quando nasconde la testa sotto la sabbia, ma spesso ci si dimentica di chiedersi se il povero pennuto abbia qualche possibilità reale di combattere il pericolo che incombe. Se non ce l’ha – come al momento non ce l’ha la politica locale – la testa nella sabbia è meglio che affrontare un branco di elefanti senza poterli contrastare.
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Nel caso della sanità la conclusione cristallina di Dellantonio è: se non si riesce a garantire la presenza capillare di personale bilingue (dialetto compreso), “o si rinuncia ai medici o si rinuncia al patentino obbligatorio”. Ma rinunciare ai medici non si può, e rinunciare al patentino obbligatorio significherebbe toccare le fondamenta del sistema e riattizzare il conflitto etnico, perché il personale in questione è in gran parte italiano o (perfino!) straniero, e sarebbe un invito a nozze per i professionisti della contrapposizione di cui sopra. E non basterebbero le “misure straordinarie” invocate: anche a parità di salario (con quali fondi?), siamo sicuri che un medico preferisca lavorare in Alto Adige piuttosto che a Vienna o Berlino? O anche a Milano o Verona, dove si guadagna di meno ma magari si va per un primariato che qui va assegnato ad altro gruppo linguistico? E siamo di nuovo agli aspetti strutturali.
Affrontare strutturalmente il problema andrebbe a riaprire lo scontro, da cui avrebbe da perdere la parte più debole: il gruppo italiano.
Smascherare l’ipocrisia sarebbe sacrosanto, ed è giusto che talvolta lo struzzo metta fuori un occhio per fare il punto della situazione – o gli venga ricordato di farlo, come con lo spunto di Dellantonio. Ma affrontare strutturalmente il problema andrebbe a riaprire lo scontro, da cui avrebbe da perdere la parte più debole: il gruppo italiano, e forse anche il sistema sanitario nel suo complesso. Nel breve termine, constatato che la mandria di elefanti è ancora lì, alla politica non resta che rimettere la testa nella sabbia. Nel lungo – pensa lo struzzo – se ne occuperanno le uova che ho lasciato dietro di me. Sperando che non siano già state schiacciate dagli elefanti.
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Finde es neutral. Ich kenne viele italienischsprachige Mitbürger, die sich bemühen, Deutsch zu sprechen.
Natürlich, wenn ein Bolzanino und ein Vinschger sich treffen, muss der Vinschger viel Geduld haben, um das langsame Deutsch des Bolzanino zu verstehen. Gleichzeitig sollte er darauf achten, nicht im engsten Vinschger Dialekt zu antworten, sonst versteht der Bolzanino nicht viel. Es ist also sicher ein gegenseitiges Annähern.
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"Finde es neutral."
Neutral wäre es in eine Fremdsprache zu wechseln, das Wechseln in die Muttersprache des Gegenüber,was in Südtirol zu 99% ins Italienische bedeutet, ist so eher nicht neutral, oder?
"Ich kenne viele italienischsprachige Mitbürger, die sich bemühen, Deutsch zu sprechen."
Ich kenne eher wenige.
Eine Frage, warum wird eigentlich immer vorausgesetzt, dass ein Südtiroler problemlos italienisch spricht, und bei einem altoatesino "muss der Vinschger viel Geduld haben, um das langsame Deutsch des Bolzanino zu verstehen."?
Antwort auf In der Schweiz sprechen… von richter a
Das ist jetzt »ein klein…
Das ist jetzt »ein klein wenig« übertrieben (und ich habe in der Schweiz gelebt). Trotzdem ist es besser, wenn zwei verschiedensprachige Bewohner:innen sich bisweilen in einer »neutralen« Sprache unterhalten, als wenn sich wie in Nationalstaaten üblich die Minderheit grundsätzlich immer der Titularnation zu beugen hat.
Sembrate dei bambini che…
Sembrate dei bambini che giocano a chi sa contare più numeri.
Vi prego di osservare che questi problemi strutturali - la sanità, l'accoglienza, l'istruzione - sono evidentemente fuori controllo. La politica locale dovrebbe dare una priorità assoluta a questi temi, anzichè continuare a bisticciare - o a nascondere la propria testa nei meleti.
Das ist mein letzter Beitrag…
Das ist mein letzter Beitrag, dann möchte ich aus dieser Diskussion aussteigen. Ich glaube, wir stecken alle den Kopf in den Sand. In 40 Jahren werden vermutlich Menschen mit Migrationshintergrund – dazu zähle ich auch die Italiener – die Mehrheit stellen.
Entweder es gelingt uns, ihnen die Notwendigkeit und den Nutzen der Zweisprachigkeit zu vermitteln – was auch eine zweisprachige Schule für diejenigen bedeutet, die es möchten – oder ich sehe leider schwarz für die Zukunft.
Migration bedeutet nicht nur, dass Menschen kommen, sondern auch, dass viele gehen. Und wir haben viele junge Südtiroler – meist gut ausgebildet –, die auswandern.
Antwort auf Das ist mein letzter Beitrag… von richter a
Um eine zweisprachige Schule…
Um eine zweisprachige Schule zu haben, ist es nicht notwendig die deutschsprachige Gemeinschaft zu zwingen auf ihre Schule zu verzichten. Denn sowas ist einfach Amoralisch.
Antwort auf Um eine zweisprachige Schule… von Evelin Grenier
#Evelin Grenier Sie wissen …
#Evelin Grenier
Sie wissen das wahrscheinlich nicht, und ich sehe niemand gibt sich die Mühe es Ihnen zu erklären
Niemand will die deutsche Schule abschaffen Es ist auch gesetzlich nicht möglich. Es geht nur um ein zusätzliches Angebot, insbesondere in den Ballungszentren Bozen und Meran – ein zusätzliches Angebot einer zweisprachigen Schule, wie sie bereits in den ladinischen Tälern besteht.
Ich glaube, dass alle Migrantenfamilien ihre Kinder dort einschreiben werden – auch Ihre Freundinnen aus Bosnien.
Das ist nichts Neues; es war schon lange ein Anliegen der Grünen, besonders unter Alexander Langer, und eine Forderung der Grünen über Jahrzehnte hinweg. Holen Sie sich bitte Informationen darüber.
Antwort auf #Evelin Grenier Sie wissen … von richter a
Um ein zusätzliches Angebot…
Um ein zusätzliches Angebot zu schaffen braucht man die Svp nicht. Wenn es nur um ein zusätzliches Angebot ginge, wäre diese zweisprachige Schule schon längst verfügbar und aktiv. Sie nehmen ein paar italienische Schulen und fügen ein paar Fächer in deutscher Sprache hinzu. Es gibt zahlreiche mehrsprachige Schulen Italien - (und europa-) weit. Es wäre sehr einfach einige von diesen Schulen in Bozen und Meran zu etablieren. Ohne das die deutschsprachige Gemeinschaft überhaupt hineingezogen wird. Ich bin kein Fan von der Svp oder vom Kompatscher aber er hat mehrmals gesagt er habe nichts dagegen.
Aber Herr Langer und heute die Grünen und das Team K wollen ausgerechnet aus der deutschen Schule eine zweisprachige zu machen. Und das halte ich persönlich für amoralisch und ungerecht.
Antwort auf #Evelin Grenier Sie wissen … von richter a
Mehrsprachige Schulen führen…
Mehrsprachige Schulen führen in die Assimilierung.
Bestens. Wir lernen nicht…
Bestens. Wir lernen nicht mehr italienisch und die Italiener lernen nicht mehr deutsch und Amtssprache wird englisch.
Antwort auf Bestens. Wir lernen nicht… von nobody
Absoluter Schwachsinn, sorry.
Absoluter Schwachsinn, sorry.
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