Gesellschaft | Bettenstop

Am Stammtisch

Gedanken und Gebrottel rund um den Bettenstopp
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  • Bettenstop

    Bettenstopp und overtourism -

    mit de Begriffe werd grod umergschmissn:

    • „Südtirol zu vermorkten bis auf den letzten Cent

    während die Jugend davonrennt“;

    • „In Bettenburgen investieren

    anstatt Familienförderung zu intensivieren“;

    • „Es kemmen reiche Touristen - zumindest die meischt’n,

    der Einheimische konn sich koan Zimmer mehr leischt’n“;

    • „Möglichst viel Kubatur aufziachn in kurzer Zeit

    und dann vermarkten mit Öko-Label und als Nachhaltigkeit“;

    • „Schwarzgeld mit Tricks im Ausland versteckn,

    - s‚ Hilfspersonal konn sich unter der Brugg zuadeckn“;

    • „Blechlawinen von der A22 in jedes Tal,

    der Einheimische mittendrin – egal“; 

    • „Überoll tian se die Preise aufitreibn,

    und mir solln schaugn wo mir bleibn.“

    • „An Unterholtung fir die Gäst war a gonz fein,

    die Doig’n sollet’n Tänzer und Schuahplattler sein“.

    I will die Tourismus-Treiber net kriminalisieren,

    aber a sozialverträgliches Maß miaßet man austarieren.

    Weil wenn man do net genau hinschaut,

    werd von der Hotelerie die Zukunft verbaut.

    A nimmersatte Lobby hot jedes Augenmaß verlorn

    und den Gast mit‘n Geld zum König erkoren!