Athesia will Baurecht in Schnals sichern
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Für Marlene Roner, Bauexpertin beim Heimatpflegeverband, ist klar: Genehmigt die Landesregierung das 600-Betten-Projekt am Talschluss von Schnals, geht einer der wenigen Hotspots der Biodiversität in Südtirol verloren. Die 2016 genehmigte Tourismuszone in Kurzras gehört der Verlagsgruppe Athesia und soll ein Almdorf mit mehreren Hotelgebäuden und einem Mehrzweckhaus mit Sport- und Wellnessbereich werden – gleich neben einem gesetzlich geschützten Feuchtgebiet auf mehr als 2.000 Metern Meereshöhe.
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Ein erster Genehmigungsversuch scheiterte im Jahr 2021. Die Landesämter verlangten, dass das gesamte Bauprojekt neu geplant wird und sich weiter weg vom Feuchtgebiet befindet. Nach dem öffentlichen Aufschrei der Umweltverbände landete das Vorhaben kurzzeitig in der Schublade.
Da nicht bebaute Tourismuszonen im September 2026 dank des Bettenstopps verfallen, hat die Athesia AG die alten Projektunterlagen wieder herausgeholt. Läuft alles nach Plan, wird es der Gemeinde Schnals und dem Land in den nächsten Wochen zur Genehmigung vorgelegt.
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Was soll’s. Will man was…
Was soll’s.
Will man was demokratisch ändern, einfach beim nächsten Wahltermin daran denken , Hirn einschalten und „RADIKAL ANDERS“ wählen.
Die Märchenstunde ist längst vorbei.
Antwort auf Was soll’s. Will man was… von Josef Ruffa
...was heißt bei Ihnen …
...was heißt bei Ihnen ‚radikal‘ anders????
Da gibt’s zwei Richtungen...
Antwort auf ...was heißt bei Ihnen … von Robert Zagler
Nicht so wie bisher.
Nicht so wie bisher.
Antwort auf ...was heißt bei Ihnen … von Robert Zagler
Ich denke wenn man solche…
Ich denke wenn man solche Bauten verhindern will, gibt es keine zwei Richtungen.