Wirtschaft | Neubesetzung

Otmar Michaeler neuer ABD-Präsident

Der Volksbank-Präsident und geschäftsführende Gesellschafter der Falkensteiner Group bekommt Auftrag von Landesregierung. Vize wird SMG-Geschäftsführer Marco Pappalardo.

Nicht nur auf politischer Ebene wurden dieser Tage zahlreiche Gremien neu besetzt. Auch bei der ABD war es so weit. Am 18. Mai läuft das Mandat des bisherigen Verwaltungsrats der Betreibergesellschaft des Bozner Flughafens, der ABD Airport AG, aus. Eine knappe Woche vor der Frist hat die Landesregierung am Dienstag die neuen Mitglieder von Verwaltungs- und Aufsichtsrat ernannt.

Neuer ABD-Präsident wird Otmar Michaeler. Er folgt somit Engelbert Ritsch nach. Dieser war von seinem engen Freund und Jagdkumpanen Luis Durnwalder ernannt worden. Michaeler ist Präsident der Südtiroler Volksbank. Darüber hinaus ist er als geschäftsführender Gesellschafter der Falkensteiner Michaeler Tourism Group tätig. Nachfolger des bisherigen Vize-Präsidenten Gianfranco Jellici ist Marco Pappalardo, Geschäftsführer der Südtirol Marketing Gesellschaft. Weiters im Verwaltungsrat sitzen werden Ester Demetz, Juliane Messner und Udo Mall. Demetz ist Vizedirektorin des HGV, Messner als Wirtschaftsrechtsanwältin in Österreich tätig und Mall Bauingenieur in Bruneck.

Für den Aufsichtsrat hat die Landesregierung Margit Crazzolara und Thomas Pircher bestätigt sowie Günther Schacher neu nominiert.

“Wir sind überzeugt, einen auf langfristigen Erfolg ausgerichteten Verwaltungsrat gefunden zu haben”, so Landeshauptmann Arno Kompatscher auf einer Pressekonferenz am Dienstag. Ein solcher sei ein entscheidendes Element für die positive Zukunftsentwicklung des Flughafens. Wie eine solche ausschauen soll, will der Landeshauptmann in Kürze präsentieren. Derzeit ist noch die Überprüfung der Kosten-Nutzen-Analyse im Gange, die von einem Münchner Studio im Auftrag der Landesregierung angefertigt wurde. Mit einigen Monaten Verspätung – das Konzept sollte ursprünglich bereits im Februar der Öffentlichkeit präsentiert werden – sollen dann auch die Südtiroler von den Plänen erfahren.