Der Preis war viel zu hoch
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Die dringenden Empfehlungen vom Zallinger veranlassten die DOLOMITEN am 23.5.1950, zu einem ein-einhalb-seitigen V E R R I S S. Am 3.6.1950 legte der Abgeordnete im römischen Parlament Otto v.Guggenberg in den DOLOMITEN ein dickes Scheit nach.
In Südtirol hat der Wirtschafts-orientierte Ammon, mit der Unterstützung vom Egartner + Volgger, am 8. 5.1945 die S V P gegründet. Er wurde vom politisch-orientierten Menz Popp 1948 als S V P - Obmann abgelöst. In der SVP machten sich die Befehle gebenden + darauf hörenden Weltkriegs-Heimkehrer breit. Magnago wurde 1957 S V P - Obmann + hat die S V P bis 1991 mit viel Einsatz vertreten.
In Rom war damals der in Innsbruck + Wien ausgebildete Alcide Degasperi (ein Kenner der Südtiroler Eigenheiten) in der DC-Regierung, die damals das politische Geschehen bestimmte. Der Süd,tiroler-Landes-Regierung mit den den damals sehr großen S V P - Mehrheiten, hat bei der S V P - Landesversammlung am 17.11.1957, „das schneidige Los von Trient“ ausgerufen. In jener Zeit hat der sehr fleißige Landtags-Abgeordnete Theiner für den Vintschgau Einiges erreicht, aber in den Rest von Südtirol kam recht wenig. Zu jener Zeit mussten 35.000 Südtiroler im umliegenden Ausland Arbeit suchen. Viele davon sind nicht mehr zurück gekommen, als es in Südtirol in den 1970er Jahren aufwärts zu gehen begann.
Nach der Kundgebung mit dem „Los von Trient“, formierte sich um den Kaufmann Sepp Kerschbaumer eine Aktionsgruppe, „ohne Menschenleben aufs Spiel zu setzen,“ mit Aktionen nachhelfen wollten. Zum Herz-Jesu-Sonntag 1961 wurden 37 - + nach 2 Tagen 3 weitere Hochspannungs-Masten gesprengt. Der Sprengstoff dafür wurde von 2 lustigen Mädchen aus Österreich, im offenen Kabrio über den Brenner gebracht.
Magnago, Peter Brugger + weiteren S V P-Strathegen, waren die Aktionen bekannt. Statt aber sehr eindrücklich zu warnen, haben sie die Aktionen für hilfreich gesehen. Als erste wurden die S V P-Obmänner des Etschtales von den Carabinieri eingesammelt. Mit auf die Maffia getrimmten Polizei-Einheiten, haben die Carabinieri recht bald die Namen der Aktivisten erfahren. Sepp Kerschbaumer starb wegen der Misshandlungen im Gefängnis. Nur die „Puschterer Buibm“ schafften die Fucht nach Österreich.
Magnago + Benedikter haben die Empfehlungen des Bernhard v. Zallinger, in den späteren 1960er Jahren umgesetzt. Bei der S V P - General-Versammlung 1969 hat Magnago „sein erhandeltes Paket zur Abstimmung der S V P - Partei vorgelegt + knapp gewonnen.“
Ende der 1990er Jahre „wurden auf Betreiben von MUSSOLINIs-schrägen Nachfolgern, ein Teil der Bestimmungen gekappt.“ Sie sollten gegenwärtig „auf Betreiben von Landeshauptmann Kompatscher wieder-hergestellt werden.“
Der UMWEG über das „Los von Trient!“, hat für Südtirol Todesfälle wie des Straßenarbeiters in Salurn, dem Mord vom Carbiniere Tiralongo, sowie weiteren Toten, viel Substanz-Verlust, großes Elend in den Familien der Aktivisten + politsches Gift verursacht.
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