Angst vor mehr Bürgerbeteiligung?

Raum & Landschaft
Vor Kurzem wurde die Info-Kampagne zur Bürgerbeteiligung am Gemeindeentwicklungsprogramm gestartet. Nicht jeder Bürgermeister ist darüber glücklich.

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Kommentare

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Salto User
Josef Fulterer Fr., 18.11.2022 - 06:05

Gut verständlich, wenn sich so mancher Bürgermeister (+ Gemeinderat) bei der Errichtung seines persönlchen Denkmals (Hofburg-Garten, Cascade, Sportstadien, vor sich hingammelnde Vereinshäuser usw.) nicht von den Bürgern stören lassen will.
Die Bürger müssen aber hinterher für die leidigen Folgen bluten und sich für die Fehlentscheidung schämen.

Fr., 18.11.2022 - 06:05 Permalink
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Profil für Benutzer △rtim post
△rtim post Mo., 21.11.2022 - 12:57

Antwort auf von Josef Fulterer

Völlig richtig.
Habe mich bei der Seite angemeldet und bekam heute, gelinde gesagt, von der Gemeinde Meran ein sehr unfreundliches Feedback. Offenbar ist man dort in völliger Unkenntnis. Eine Anmeldung wird der Bürgerin daher verweigert.

Mo., 21.11.2022 - 12:57 Permalink
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Profil für Benutzer Dietmar Nußbaumer-25984
Dietmar Nußbau… Fr., 18.11.2022 - 10:53

Es gibt immer noch die Möglichkeit, direkt mit den Zuständigen zu reden, zumindest auf Gemeindeebene (und nicht hintenrum, das bringt nicht viel). Und es hilft, wenn es auch in den Gemeindestuben eine Opposition gibt (ist auch nicht überall der Fall, wobei sich die Bürger dann selbst an die Nase fassen müsssen, wenn ihnen etwas nicht passt).

Fr., 18.11.2022 - 10:53 Permalink
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Klemens Riegler So., 20.11.2022 - 17:12

Eigentlich ist diese Aktion schlicht lächerlich und wohl auch kostenintensiv. Beide Seiten spielen Kindergarten! Warum? Die Meinung der BürgerInnen ist nicht bindend. Und jede/r BürgerIn kann jederzeit seine Meinung zu allen Gemeindethemen bei den BürgermeisterInnen oder auch bei der Opposition deponieren. Und eventuell viele weitere Schritte unternehmen.
Ich sehe hier eher eine Alibi-PR-Aktion der LRin.

So., 20.11.2022 - 17:12 Permalink
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Salto User
Josef Fulterer So., 20.11.2022 - 22:02

Antwort auf von Klemens Riegler

Für die Zufahrtsstraße nach Kastelruth hat Ing. Riehl vor fast 140 Jahre von Waibruck ausgehend, Serpentinen und mit einer Steigung von 10 % im Felssturz-sicheren Bereich der Trostburg, über Tisens, hinter dem Kofel, mit Zutritt zum Dorf auf der Ost-Seite vergeschlagen.
Da der Vorsteher (Bürgermeister) sein Gasthaus auf der Westseite und ein Vorstandsmitglied Interressen bei einem heute nicht mehr existierenden Sägewerk hatte, wurde die Straße über den schattigen, engen, viel zu steilen Tisenser-Graben gebaut, der im Winter von den Autofahrern gefürchtet wird. Außerdem musste für ein Teilstück ein Tunell gebohrt werden, der inzwischen von einem weiteren Tunell ersetzt wurde. Abrutschungen von Straßenabschnitten haben hohe Kosten verursacht. Wegen drohender Felsstürze mussten Felssturz-Sicherungs-Gallerien errichtet werden. Im Bereich von Waidbruck wurde ein weiterer Tunell notwendig.
Die Straße von Waidbruck nach Kastelruth ist Lehrbeispiel dafür, wie wegen winzigen privaten Verteilen Entscheidungen getroffen werden, die im Winter wegen des daneben fließenden Tisenser-Baches die Straße vereisen und noch immer sehr hohe Wartugskosten verursachen.

So., 20.11.2022 - 22:02 Permalink
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rotaderga Mo., 21.11.2022 - 07:15

Antwort auf von Josef Fulterer

Und wie könnten diese Verfehlungen generalsaniert werden?
Die Nachkommen der damaligen Entscheidungsträger ( * innen gab es noch keine) alle enteignen und den Zugang zu öffentlichen Ämtern für 5 Folge Generationen untersagen.
Aber Manches scheint zwischenzeitlich ins Gerechtere verändert zu sein. Die Kastelruther sind nun Untergebene einer Frau und Seiserin . (ENA)

Mo., 21.11.2022 - 07:15 Permalink