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Kommentare
Man fragt sich schon, gab
Man fragt sich schon, gab/gibt es in diesem Land denn nicht wirklich eigentlich andere förderungswürdigere Prioritäten in Verkehrsinfrastruktur, z.B. Vingschauer Bahn oder Anbindung an Landeck ...
Ja, Meran ist und bleibt wohl auch weiterhin das Schilda Tirols. Nicht nur das Planungskonzept, Küchelbergtunnel, Kavernengarage, d.h. den gesamten Umweg- und direkt in die Altstadt Merans zu führen, ist längst überholt. Es stammt aus den 80-er Jahren als die Laubenbarone und Unterberger-Zeller-SVP die Angst umtrieb, es könnte ansonsten in Zukunft evt. weniger Kunden haben.
Eigentlich alles ein völliger Wahnsinn. Auch jetzt. Da wird Merans Zentrum einfach mal so zu einem Mobilitätszentrum des touristischen Umlands umgebaut/degradiert. Mehr noch. Man hat sich planerisch im Vorfeld offenbar nicht mal die Frage der Akzeptanz/Auslastung gestellt: Werden nach Vollendung des nun vorliegenden Projekts tatsächlich dann über 6000 täglich dieses Angebot beschwerlichen Reisens mit vorprogrammierten Chaos nutzen?
1 Bahn bis Bahnhof Meran
2 Umstieg und Anschluss mit Bus-Shuttel bis zum Carl-Wolf-Parkplatz
3 Umstieg und Anschluss mit U-Bahn bis zur Talstation Schenna
4 Umstieg und Anschluss mit Seilbahn bis zur Bergstation Schenna
5 Umstieg und Anschluss mit Bus an der Bergstation Schenna nutzen, evt. auch Richtung Obermais.
Das alles sogar evt. noch mit Gepäck und das für eigentlich wenige Kilometer Entfernung, um ganz banal vom Hauptbahnhof Meran nach Schenna zu kommen bzw. zurück.
Worin liegt da der eigentliche Mehrwert — insbesondere für Meran?
Wäre da ein klimafreundlicher direkter Bus-Shutteldienst Bahnhof Meran-Talstation Schenna über den Küchelbertunnel ab 2026 nicht zielführender? Oder wieso wird jetzt in der Bauphase des Küchelbertunnels nicht parallel dazu eine U-Bahn vom Bahnhofsplatz Meran bis zur Talstation Schenna mitverlegt mit Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten im Zentrum Merans, nachdem eh schon drei Ausgänge aus der Kavernengarage gibt und von der Galileistraße die bestehende Seilbahn Tirol genutzt werden könnte?
Der Rattenschwanz des
Der Rattenschwanz des Tourismus scheint mehr Nachteile als Vorteile zu haben.
Ein Luxusprojekt, ohne
Ein Luxusprojekt, ohne Konzept und wirklichen Sinn. Bei allem Wohlwollen der Seilbahn gegenüber, aber eine gute Busanbindung wäre hier gescheiter!
was heißt "Wir hoffen, dass
was heißt „Wir hoffen, dass die betroffenen Gemeindeverwaltungen, die Eigentümer:innen der Grundstücke, auf dem die Standseilbahn gebaut werden soll, und die Öffentlichkeit rechtzeitig und in geeigneter Weise in den Entscheidungsfindungsprozess einbezogen werden“? Sind denn Bürgermeister Dario Dal Medico und Vizebürgermeisterin Katharina Zeller nicht jene, welche für eine Einbeziehung verantwortlich sind?