Weniger auf Achse!

Verkehrspolitik
Das viel zitierte Verkehrsaufkommen stößt in unserem Land eindeutig und unstrittig an seine Grenzen. Ideen für eine mögliche Zukunft im Gastkommentar von Heinrich Zanon.

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Kommentare

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Profil für Benutzer Dietmar Nußbaumer-25984
Dietmar Nußbau… Fr., 17.02.2023 - 20:44

Die Zielsetzungen wären schon mal übersichtlich sortiert. E-Bikes könnten hier helfen, Mobilität und Freizeitvergnügen zu kombinieren, das Netz an Ladestationen wäre noch ausbaufähig. Nicht zuletzt hat Corona zu einem regelrechten E-Bike-Boom geführt, was ja an sich nicht schlecht ist.
In meinem geistigen Auge sehe ich wieder die Blechlawine zum Gardasee rollen, alles südlich des Weißwurstäquators und jedes Wochenend - ein Graus.

Fr., 17.02.2023 - 20:44 Permalink
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Salto User
Josef Fulterer Fr., 17.02.2023 - 22:07

X Höchstgeschwindigkeit 100 km / Stunde auf allen Straßen
X progresive kräftige Steuern für den Ankauf + Betrieb der über-motorisierten PKWs
X passende Kraftstoff-Preise, um die Autofahrer zum Überlegen bringen, ob gefahren werden muss
X volle Umwelt-Schäden + Kosten-deckende Auflagen, mit angemessenen Steuern für das Kraftstoff-fressende Sinn-lose Treiben in der Luft usw.

Fr., 17.02.2023 - 22:07 Permalink
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Profil für Benutzer Klemens Riegler
Klemens Riegler Fr., 17.02.2023 - 23:42

Das mit der ENTHALTUNG ist wohl tatsächlich der sinnvollste Ansatz.
Wobei heute die Demografie (wie in allen anderen Bereichen auch) komplett unbeachtet bleibt. Wer rechnen kann, wird feststellen dass in 20 oder 30 Jahren die Auto-Boomer eh nur mehr Engelen chauffieren oder in der Klima-Hölle schmoren. Das Auto hat bei den jüngeren zum Glück nicht mehr den Stellenwert (Statussymbol) von früher. Früher haben wir einem Ferrari, Porsche, RS4 oder anderen 400PS-Boliden noch neidisch nachgeschaut. Heute würde ich mich schämen mit sowas durch die Stadt zu fahren. Ich bin also OPTIMISTISCH.

Fr., 17.02.2023 - 23:42 Permalink
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Profil für Benutzer Luis Durni
Luis Durni So., 19.02.2023 - 08:03

Gesetze abschaffen nicht neue erfinden.
DIE LEBENDIGE MOBILITÄT MUSS ÜBERALL MÖGLICH SEIN.
Wer schon mal in Asien unterwegs war, hat das sicher erlebt.
Wo nicht motorbetriebener Verkehr gleichberechtig unterwegs ist, bemerkt jedes die Entschleunigung.
Ich fordere:
1. Fahrräder auf der Autobahn
2. Ampeln mit zufälliger Farbenfolge
3. Leihesel an Stellplätzen mit dazugehöriger App
4. Keine Stoppschilder und Zebrastreifen
5. Toiletten in Kreisverkehrsinseln
6. Fernreisen sind frei, mit ein wenig Glück, begegnet es schon Punkt 1-5

So., 19.02.2023 - 08:03 Permalink
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Profil für Benutzer Erich Daniel
Erich Daniel Mo., 20.02.2023 - 13:27

Sehr gut, H. Zanon!
Aber machen wir uns nichts vor: Es geht nur mit radikaler Abkehr vom Individualverkehr! Auch das Elektro- oder Wasserstoffauto ist nicht die Lösung: Auto bleibt Auto: Es verbraucht zur Herstellung wertvolle Rohstoffe, braucht immer wieder neue Straßen, Umfahrungen, Tunnels, Parkplätze, versiegelte Böden, erzeugt Staus, verbraucht Strom oder teuren Wasserstoff und muss am Ende teuer entsorgt werden. Wenn wir endlich ernsthaft etwas für das Klima tun wollen, muss die Revolution in unseren Köpfen stattfinden, und die vier vorgeschlagenen Punkte können dazu sehr hilfreich sein!

Mo., 20.02.2023 - 13:27 Permalink
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Salto User
Margot Wittig Mi., 22.02.2023 - 16:35

die Argumente sind gut dargestellt, nur mit diesen Forderungen stehen wir in Südtirol noch ziemlich alleine da. Wir werden als „Verbieter und Miesmacher“ dargestellt, weil die Folgen und vor allem Kosten der Klimakrise noch nicht von der breiten Bevölkerung wahrgenommen werden. Kann es gelingen, nicht mehr von „Verzicht“ zu sprechen und von „müssen und sollen“, sondern von positiven und anreizenden Vorschlägen für ein „anderes“ Umgehen mit unseren endlichen Ressourcen? Kann es nicht Spass machen, neue Wege zu suchen und zu gehen? Weshalb immer noch auf dem Weg des Neoliberalismus weiter machen, der bekanntlich unseren Planeten zu Grunde richtet?
Anstatt nur der Technik die Lösung zuzuschieben, könnten wir doch kreativ unsere Gewohnheiten umstellen... siehe Corona, da ging plötzlich auch ganz vieles, was vorher unvorstellbar war!
Es braucht jeden Einzelnen, damit genügend Druck auf die Verantwortlichen gemacht wird und um genügend Druck zu machen, braucht es eine ordentliche Masse von Einzelnen, die sich für die notwendige Transformation begeistern, da sie neue Lebensqualität verspricht, im Sinne von „langsamer und weniger“...

Mi., 22.02.2023 - 16:35 Permalink