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Medien
Der zweite Teil des Mittagsmagazins soll abgeschafft werden, weil die Redaktion vermehrt auf Online und die sozialen Medien setzt. RAI Südtirol will damit junge Menschen erreichen und auch über die Südtiroler Grenzen hinaus punkten.

Die Nachfrage von SALTO kommt nicht gelegen. 
Am Mazziniplatz will niemand etwas sagen. „Ich darf ohne Genehmigung aus Rom mit der Presse nicht reden“, sagt Michaela Mahlknecht. Das sind die Spielregeln im staatlichen Rundfunk- und Fernsehbetrieb. Für die Einholung der Genehmigung aber bedarf es einiger Tage. Die Chefredakteurin von RAI Südtirol verweist deshalb freundlich auf den Koordinator. Er sei für die Programmgestaltung zuständig. 
Auch Zeno von Braitenberg ersucht um Nachsicht. „Das Ganze ist eine laufende interne Diskussion“, sagt der Intendant des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Südtirol, „deshalb möchte ich mich derzeit dazu nicht äußern“.
In der laufenden Diskussion geht es um die Zukunft und die inhaltliche und formale Ausrichtung von RAI-Südtirol. Einem Sender, der in Sachen Information in Südtirol das eindeutige Flaggschiff ist. Aber es geht auch um einen öffentlich-rechtlichen Radio- und Fernsehsender, der jährlich vom Land Südtirol mit 20 Millionen Euro finanziert wird. Einen Sender, der zu einem staatlichen Medien-Koloss gehört, der von Amts wegen in (fast) jedem Haushalt eine fixe Jahresgebühr kassiert und damit hauptsächlich von Steuergeldern lebt. 

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Kommentare

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Salto User
Josef Fulterer Mi., 11.09.2024 - 06:13

Die Bevölkerung erwartet sich von der RAI, eine nicht von den Parteien + der Wirtschaft beeinflusste / gekaufte (mit allerlei milden Gaben gelenkte) / verseuchte „umfassende / ausreichende /neutrale Information.“

Mi., 11.09.2024 - 06:13 Permalink
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Lukas Raffl Mi., 11.09.2024 - 16:15

Der 2. Teil des Mittagsmagazins war im Sommer ohnehin schon gecancelt; negatives Highlight dazu: am Samstag gab es gar kein Mittagsmagazin mehr, zugunsten eines mehr oder weniger interessanten, monothematischen „Wissenschaftsmagazins“.

Mi., 11.09.2024 - 16:15 Permalink
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Peter Gasser Do., 12.09.2024 - 09:14

Antwort auf von Aloisius von Gonzaga

bei genauem Hinsehen:

Zitat 1: „Allein in der deutschsprachigen Redaktion arbeiten 31 Berufsjournalistinnen und -Journalisten. Dazu kommen noch drei sogenannte Kamerareporter“;

Zitat 2: „RAI-Südtirol Online-Seite: Redaktion mit fast 35 Redakteurinnen und Redakteure“:

Arbeiten die „fast 35“ nun in der gesamten Redaktion oder nur für die „RAI-Südtirol Online-Seite“?
(vielleicht im Sinne der Achtsamkeit richtig stellen: es sind doch nur „mindestens 2 bis 3“).

.

Zitat: „Aus einem Sender, dessen Kernpublikum in der Altersklasse zwischen 50 und scheintot liegt...“:
kein Kommentar zu diesem meiner Ansicht nach doch etwas diskriminierenden, zynischem Sprachgebrauch („scheintot“) - vielleicht doch umformulieren?
Vorschlag: ‚in der Altersklasse über 50‘.

.

(ich wünsche mir, dass kritisches Lesen erwünscht bleibt)

Do., 12.09.2024 - 09:14 Permalink
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Toni Schgaguler Fr., 20.09.2024 - 09:36

RAI Südtirol ist nicht so schlecht, wie von vielen hingestellt. Vielleicht hören diese Personen die Sendungen von RAI Südtirol gar nicht, anders kann ich mir das nicht vorstellen. Die Redakteure/Journalisten und *innen bemühen sich meiner Meinung nach jeden Tag, gute Information und Reportagen zu senden. Natürlich kann man immer etwas finden, das einem nicht passt, das ist ganz normal. Ich persönlich höre RAI Südtirol immer öfter, ich suche mir dann auch andere Sender aus, die ich gerne höre: z.B. ORF1 oder BR1
Es gibt soviel gute Angebote und Radio ist immer noch in!

Fr., 20.09.2024 - 09:36 Permalink