„Der Schlüssel zur weiblichen Freiheit“

Finanzen
Die finanzielle Zukunft ist zu wichtig für Untätigkeit. Finanzexpertin Hava Misimi verrät, warum Frauen sofort mit dem Sparen und Investieren beginnen müssen.

Die finanzielle Zukunft – für viele Frauen ist sie eine unbeachtete, aber tickende Zeitbombe. Zwischen Karriere, Familie und gesellschaftlichen Erwartungen bleibt die eigene Altersvorsorge oft auf der Strecke. Die Folgen sind unübesehbar: Altersarmut, die Gender Pension Gap und die subtile Gefahr der Abhängigkeit. Um diese grauen Flecken zu beseitigen, reiste die deutsche Finanzexpertin Hava Misimi vergangene Woche nach Südtirol, eingeladen von Pensplan, um beim Workshop „Frauen und Finanzen“ Aufklärung zu leisten und zur Selbstbestimmung zu motivieren. 

Misimi, die zunächst einen preisgekrönten Finanzblog führte und daraufhin die Firma „Femance“ gründete, die Frauen in allen finanziellen Fragen von Rente bis Investment berät und unterstützt, erfolgreiche Buchautorin und Vorkämpferin für weibliche Finanzbildung, ist überzeugt: Finanzielle Souveränität ist der Schlüssel zur weiblichen Freiheit.

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Kommentare

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Salto User
Oliver Hopfgartner Di., 02.12.2025 - 06:38

Warum nur Frauen?

Das gilt doch für jeden Menschen, oder? Ich finde unser Rentensystem irgendwie unehrlich: wir tun so, als wären wir im Vergleich zu Ländern wie den USA so fortschrittlich uns sozial, eben weil es das öffentliche Rentensystem gäbe.

Leider führt das dazu, dass viele Menschen sich blauäugig darauf verlassen, wirklich abgesichert zu sein. Mit der Altersarmut kommt dann das böse Erwachen.

In Ländern wie den USA wissen ALLE (also beide Geschlechter), dass sie selbst sich mit dem Thema Altersvorsorge auseinandersetzen müssen. Das führt zwar auch manche Bürger in die Altersarmut und ist kein Patentrezept, aber wenigstens ist es ehrlich und jeder weiß, was ihn erwartet.

Di., 02.12.2025 - 06:38 Permalink
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Profil für Benutzer Herta Abram
Herta Abram Di., 02.12.2025 - 08:04

Wir argumentieren nicht, dass Frauen oder Männer mehr „leiden“ müssen als die jeweils anderen. Vielmehr geht es darum, Evidenz zusammenzutragen und damit zu einem faireren Diskurs über den Zusammenhang von Geschlecht, Strukturen und Benachteiligung beizutragen.
Wenn Leute - wie Sie OH - die spezielle Befassung mit Frauenthemen reflexartig abwehren, abwerten, relativieren, angreifen müssen, dann zeigt das oft mehr deren eigene Persönlichkeitsanteile und un|bewusste patriarchale Einstellung.

Di., 02.12.2025 - 08:04 Permalink