La caduta profonda
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Per anni l’esponente dell’opposizione María Corina Machado si è confrontata con la dittatura venezuelana. Al culmine del suo impegno politico le viene conferito il Premio Nobel per la Pace. Poco tempo dopo, gli Stati Uniti catturano il dittatore Nicolás Maduro in un’operazione speciale e lo portano in America. E poi?
Da qualche parte, nei giorni successivi all’invasione statunitense del Venezuela, deve esserci stato quel momento in cui María Corina Machado si è fermata. Le è apparso chiaro ciò che era accaduto sul piano politico: Nicolás Maduro era stato destituito, l’assetto di potere durato decenni – almeno in apparenza – era crollato. Ma con la caduta del nemico non si realizza automaticamente il proprio obiettivo. Al contrario: per Machado la presidenza si allontana, diventando improvvisamente irraggiungibile.
La storia non premia i combattenti, ma coloro che, nel momento decisivo, dispongono del potere.
La svolta cambia le coordinate politiche. Gli Stati Uniti determinano ora ritmo e direzione, emerge un nuovo (vecchio) centro di potere, le precedenti lealtà perdono peso. Solo che, in questa nuova configurazione, non c’è spazio per Machado. Il successo della causa non si traduce in successo personale.
In questa situazione Machado compie un gesto che suscita irritazione in tutto il mondo: la consegna simbolica del suo Premio Nobel per la Pace al presidente statunitense Donald Trump. Dal punto di vista formale l’atto è privo di significato. Il Comitato Nobel chiarisce immediatamente che il premio non è né trasferibile né divisibile. Politicamente il gesto danneggia Machado molto più di quanto le giovi. La sua credibilità viene messa in discussione, la sua autonomia viene messa in dubbio. Un atto di autodistruzione senza precedenti.
L’auto-umiliazione può essere un tentativo di riconquistare il controllo.
Dal punto di vista psicologico, tuttavia, questo passo può essere letto meno come una strategia calcolata che come l’espressione di una condizione di pressione estrema. Anni di persecuzione politica, isolamento, minaccia permanente e l’assenza di un potere reale nonostante il riconoscimento internazionale portano a una concentrazione di stress. Le valutazioni razionali perdono importanza. In tali situazioni le persone ricorrono spesso a schemi semplici: nemici chiaramente definiti, figure salvifiche forti, gesti simbolici.
La consegna del Premio Nobel a Donald Trump può essere interpretata, in questo senso, come un tentativo di recuperare capacità di azione. Chi è bloccato a livello istituzionale cerca altre forme di visibilità. Anche un’azione che pubblicamente viene percepita come auto-umiliazione può essere vissuta soggettivamente come un atto di autodeterminazione. Come una decisione contro la scomparsa politica. Il significato personale non viene più tratto dal potere reale, ma dalla messa in scena di un ultimo, drastico segnale.
«So che questo mi distruggerà – ma non fare nulla mi sembra ancora peggio.»
Che questo passo possa nuocere a lungo termine doveva essere chiaro a Machado. Ed è proprio qui che risiede la sua carica esplosiva. Quando attori politici compiono azioni che evidentemente li danneggiano, ciò rimanda meno all’ignoranza che a una drammatica esasperazione esistenziale. L’obiettivo – in questo caso la presidenza del Venezuela – non è solo un progetto politico, ma il fondamento stesso dell’identità. Quando questo obiettivo svanisce, si crea un vuoto difficilmente sopportabile.
Così il Premio Nobel per la Pace, pensato come riconoscimento per il dialogo e la riconciliazione, diventa lo strumento di una crisi personale e politica. Non come espressione di generosità, ma come segno di esaurimento e perdita di significato. La storia dei passaggi di potere in Venezuela prosegue. E a restare indietro è una figura tragica, caduta in profondità.
Ein stimmiges Bild und…
Ein stimmiges Bild und nachvollziehbare Analyse. Eigentlich traurig.
Danke
Sehr treffend beschrieben…
Sehr treffend beschrieben dieses tragikomische Schauspiel einer eigentlich mutigen, fähigen, lange Jahre für Bürger- und Freiheitsrechte in ihrem Land engagierten Politikerin. "Politicamente il gesto danneggia Machado molto più di quanto le giovi. La sua credibilità viene messa in discussione, la sua autonomia viene messa in dubbio. Un atto di autodistruzione senza precedenti." Ganz richtig, Markus Gaßner, es ist eine Selbstdemontage. Wenn es mittelfristig zu fairen und freien Wahlen in Venezuela kommt, Machado könnte wohl nicht mehr bestehen. Zu viel Kniefall vor den USA.
Übrigens stellt sich noch ein Problem mit dem Nobelpreis überhaupt: welche Persönlichkeiten vergibt dieses Komitee den Preis und wie gehen diese damit um? Bildet er im Mindestmaß eine moralische Verpflichtung für den Empfänger, in Zukunft eine Politik des Friedens und Ausgleichs zu verfolgen? Das Beispiel Ahmed Abyi (Äthiopien, grausamer Krieg gegen Tigray) und leider auch Aung San Suu Ki (Myanmar, Schweigen zum Völkermord an den Rohingyia während selbst an der Regierung) lassen einen zweifeln.
Zitat: „La consegna del…
Zitat: „La consegna del Premio Nobel a Donald Trump ...“:
da muss man doch eines klarstellen: der Nobelpreis wird vom norwegischen Nobelkomitee übergeben, und sonst von niemandem. Insofern ist diese Aussage irreführend bis falsch.
So hat Frau Machado dem Trump ihre Medaille geschenkt, nicht mehr und nicht weniger.
Der Nobelpreis bleibt ihr - und nur ihr allein.
Antwort auf Zitat: „La consegna del… von Peter Gasser
Bevor jetzt wieder…
Bevor jetzt wieder Schnappatmung einsetzt: Frau Machado hat erklärt, dass sie den Nobelpreis mit Herrn Trump teilen möchte und hat ihm die Medaille gegeben. Das Komitee musste dann hochnotpeinlich erklären, dass der Preis nicht übertragbar ist.
Antwort auf Bevor jetzt wieder… von Ludwig Thoma
War ja zu erwarten... mein …
War ja zu erwarten... mein „Troll“...
(die „Schnappatmung“ liegt bei Ihnen selbst: genau das steht in meinem Kommentar, den Sie inhaltlich nur wiederholen; aber keine Sorge: ich halte dieses „Stalking“ schon aus, solange Salto Sie gewähren lässt, aber in der Norm ist Ihr Verhalten eher nicht; eigentlich schaden Sie nur Salto).
Antwort auf War ja zu erwarten... mein … von Peter Gasser
Wen man als Troll…
Wen man als Troll identifiziert, antwortet man eigentlich nicht. Frau Machado hat die Medaille Trump gegeben, also consegnato, und Sie finden diese Aussage "irreführend und falsch".
Das passt. Das dürfen Sie.
Andere sind eher von der Übergabe selbst irritiert.
Ist doch schön diese Vielfalt. Lassen Sie uns unsere Meinung. Wir lassen Ihnen Ihre.
Antwort auf Wen man als Troll… von Ludwig Thoma
Wie üblich zitieren Sie…
Wie üblich zitieren Sie falsch und irreführend.
Ihr Zitat: „Frau Machado hat die MEDAILLE Trump gegeben, also consegnato, und Sie finden diese Aussage "irreführend und falsch".“
Das Zitat im Artikel, auf das ich mich bezog: „La consegna del PREMIO NOBEL a Donald Trump ...“.
Aber macht nichts, Sie lesen halt nicht genau - oder machen das absichtlich.
Die von mir zitierte Aussage bleibt „INSOFERN (also auf das Zitat bezogen) irreführnd bis falsch“.
Ich steige aus,
(‚stalken und trollen‘ Sie alleine weiter, so meine Meinung - als Anonymer gegen Klarnamenschreiber (untersagt die Netiquette)).
Antwort auf Wie üblich zitieren Sie… von Peter Gasser
Die BBC berichtet, dass Frau…
Die BBC berichtet, dass Frau Machado den Nobelpreis mit Trump teilen wollte (to share). Es also ihre Intention war, den Preis, in Form der Medaille, zu übergeben.
Können wir uns darauf einigen, dass die BBC keine falschen Nachrichten verbreitet?
Antwort auf Die BBC berichtet, dass Frau… von Ludwig Thoma
Ich liebe Ihre Nebelkerzen…
Ich liebe Ihre Nebelkerzen und Ihre hilflosen Ablenkungsmanöver.
Gegenstand meines Kommentars war der gegenständliche Artikel hier und der Satz (Zitat im ARTIKEL), auf das ich mich bezog: „La consegna del PREMIO NOBEL a Donald Trump ...“ - und nicht die BBC.
Sie müssen Ihren Kommentar also an die BBC richten, ich bleibe hier.
Zum 3. Mal: Aber macht nichts, Sie lesen halt nicht genau - oder tricksen absichtlich & durschaubar herum.
Die von mir zitierte Aussage bleibt „INSOFERN (also auf das Zitat bezogen) irreführnd bis falsch“.
(Sind das billige Anwaltstricks aus der Zeugenbefragung? ... mein Gott Anonym, so wird das nichts mit einem ehrlichen und konstruktiv-wohlwollenden Dialog, so meine Meinung; und daher wollen wir dies nun vorerst lassen).
Antwort auf Zitat: „La consegna del… von Peter Gasser
Ja, lieber Peter Gasser,…
Ja, lieber Peter Gasser, stimmt natürlich. Ich lasse mich in diesem Fall vom Symbolgehalt hinreißen.
Übrigens habe ich gerade heute gelernt, dass der norwegische Schriftsteller und Nazi-Sympathisant Knut Hamsun die Medaille des 1920 verliehenen Literaturnobelpreises im Jahr 1943 dem NS-Propagandaminister Josepf Goebbels geschenkt hat (sic). Auch das hat - für mich - einen hohen Symbolgehalt. Und was den Adressaten betrifft, ist die Parallele zu Machado 2026 ist einfach frappierend.
Naja die Parallele zwischen…
Naja die Parallele zwischen einem vom eigenen Volk demokratisch gewählten Präsidenten und einem von einem Diktator ernannten Propagandaminister sind nicht gerade einleuchtend.
Übrigens wäre auch Nobelpreisträger Obama (wegen herausragender Diplomatie) zu nennen der u.a. die sieben Monate lange Bombardierung Libyens durch die NATO (mit einer Menge Toten) erwirkte um angeblich das Volk von einem Diktator zu befreien. Er hinterließ ein gespaltenes destabilisiertes Libyen.
Außenministerin Hillary Clinton konnte sich vor Freude über den Tod Gadaffis gar nicht mehr einkriegen (das Video dazu ist legendär).
Im Vergleich dazu war die Aktion in Venezuela ein Klacks.
Antwort auf Naja die Parallele zwischen… von Milo Tschurtsch
Ja, stimmt natürlich, was…
Ja, stimmt natürlich, was die demokratische Legitimation betrifft. Ich befürchte mal: "noch". Wir sehen sehen.
Die Intervention in Venezuela relativiert sich auch abseits von der Diskussion um den Friedensnobelpreis und auch wenn man nur die Region berücksichtigt: Guatemala, Kuba (Operation gescheitert, aber von massiven Wirtschaftssanktionen gefolgt), Dominikanische Republik, Chile, Nicaragua, El Salvador, Grenada, Panama. Bei Venezuela schwingt bei mir im Hinterkopf "Wehret den Anfängen" mit - siehe dazu in den letzten Tagen die furchterregende Diskussion um Grönland.
Das amerikanische Volk hat…
Das amerikanische Volk hat sich entschieden einen (cleveren) Geschäftsmann als ihren Präsidenten zu wählen, (wenn sie ihn nicht mehr wollen können sie ihn bzw. die Partei wieder abwählen) der die Politik im Sinne von Geschäften (deals) betreibt.
Dabei geht er im Sinne eines Geschäftsmannes vor: Er wirft die größtmögliche Option in den Ring, schaut wie reagiert wird und beginnt dann mit dem Feilschen.
Nun scheint es so zu sein, dass sich die Einflusssphären der Großmächte (die sich von den USA als einziger Macht auf mindestens drei erweitert haben) gerade neu sortieren.
Südamerika stand seit der Monroe Doktrin immer unter dem Einfluss der Amerikaner den sie oft schon mit allen möglichen und unmöglichen Mitteln verteidigt haben und wo sie jetzt auch nicht dulden dass andere (China) da Einfluss gewinnen.
In der Arktis wird behauptet dass sich Russland Einfluss sichern will was an der nahen Nachbarschaft zu Grönland plausibel klingt .
Jetzt wird es der europäischen Nato wohl nicht gelingen die Einflussversuche anderer dort zurückzudrängen ( bzw. da vorzubeugen) und sie werden die USA dazu brauchen und Donald Trump wird dafür (als Geschäftsmann) etwas verlangen .
Nun sehe ich die Sache so, dass es unbestritten ist, dass andere Großmächte als die USA in den Ring gestiegen sind , wobei China sich da zunehmend Einfluss vor allem über die Produktion und die Technologie gesichert hat und somit zunehmend Einfluss gewinnt, was bedeutet dass andere (Europa aber auch die USA) in die zunehmende Bedeutungslosigkeit (wirtschaftlich, militärisch) abdriften.
Jetzt ist die Frage ob wir angesichts der rücksichtslosen sozialistischen staatlich gelenkten (und somit der freien Marktwirtschaft entgegenstehenden) Marktmethoden und den katastrophalen Zuständen bei den Menschenrechten eine Vereinnahmung von China und anderen wollen. Oder ob wir nicht unsere wirtschaftliche Stärke, den Fleiß und den Innovationsgeist und die Charta der Menschenrechte die den Westen stark gemacht haben, aufs Neue beleben und in den Wettbewerb zu den oben genannten treten sollen.
Das wird ohne die USA (unabhängig vom momentanen Präsidenten) nicht zu machen sein denn die momentane europäische auf pseudomoralische Scheinfundamente und Moraldebatten und dem wirtschaftlichen "degrowht" zuarbeitende Politik wird da nichts ausrichten.
So gesehen sollten wir uns fragen ob wir nicht das falsche Schwein (versuchen) zu schlachten.
Antwort auf Das amerikanische Volk hat… von Milo Tschurtsch
Zitat: „Das amerikanische…
Zitat: „Das amerikanische Volk hat sich entschieden einen (CLEVEREN) Geschäftsmann als ihren Präsidenten zu wählen...“:
Beispiellose noch nie dagewesene Umverteilung von unten nach oben, steigende Lebenshaltungskosten, Verdoppelung des Militärhaushaltes, Verdoppelung des Vermögens der Ehefrau des Präsidenten, Insidergeschäfte auf der Börse, beispiellose Bereicherung der eigene n Familie... usw usf clever?
Es lässt doch tief blicken, dass Sie dies als „clever“ bezeichnen... korrupt, brutal, vertragsbrüchig, erpresserisch trifft es wohl eher (wobei charakterliche Annäherungen bewusst nicht angesprochen werden).
Antwort auf Zitat: „Das amerikanische… von Peter Gasser
Abgesehen davon dass es die…
Abgesehen davon dass es die selbstgewählte Situation ist in der sich die Amerikaner befinden, wobei alles angekündigt war und Sie das amerikanischen Volk doch wohl nicht dafür kritisieren wollen was diese innenpolitisch wählen oder auch wieder abwählen, (wie gesagt ANGEKÜNDIGT), haben Sie wieder einmal den eigentlichen Inhalt meines Post nicht verstanden.
Es ging nämlich um die AUßENPOLITIK Trumps die er getreu seinen Erfahrungen so gestaltet, weil er eben diese Außenpolitik als großen deal ansieht (man kann ins Geschäft kommen) .
Und es ging darum dass bei der gestiegenen Anzahl der "global player" zu schauen ist, WER der wirkliche Gegner unseres bisher erfolgreichen westlichen Modells ist, WER unser westliches Modell ggf. in die Bedeutungslosigkeit (wirtschaftlich. militärisch und weltanschaulich) führen könnte.
Und da verorte ich nicht Amerika (UNABHÄNGIG vom derzeitigen oder zukünftigen Präsidenten ) als den Gegner unserer Interessen.
Aber da diese Diskussion bei Ihnen wie gehabt nicht ankommt, sie regelmäßig auf Nebenschauplätze ausweichen, ihre Feindbilder (Trump und Putin) pflegen, Sie ein äußerst autoritär geprägtes Demokratieverständnis haben das bei allen möglichen Themen durchblitzt, Sie aber andere ständig ad personam über Moral belehren wollen (lässt tief blicken.......) ; Sie zudem logisch argumentativen Argumenten nicht zugänglich sind (man muss ständig mehrmals dasselbe logisch argumentieren), sind Sie wie mir scheint, als ernstzunehmender Gesprächspartner außerordentlich mühsam, was auch andere so sehen.
Deshalb Gespräch beendet.