Politik | Interview
„Nachhaltigkeit muss leistbar sein“
Foto: LPA/Fabio Brucculeri
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Jeder muss eine leistbare…
Jeder muss eine leistbare Almhütte haben!!!
Ich habe schon vor 12 (!)…
Ich habe schon vor 12 (!) Jahren eine Wärmepumpe und eine Solaranlage eingebaut - was geht hier zu schnell und überfordere die Menschen?
Antwort auf Ich habe schon vor 12 (!)… von Peter Gasser
Naja, nicht jeder hat die…
Naja, nicht jeder hat die Möglichkeit eine PV Anlage mit zu installieren! ...und dann ist die Wärmepumpe nicht so effizient.
Da unser Haus an Brixens…
Da unser Haus an Brixens Fernwärme-Netz angeschlossen ist, wird mir (!?) „demokra-tisch im Südtiroler Sinne“ der Landesbeitrag zur Anschaffung klimafreundlicher Wärmespender kategorisch verweigert. So werde ich als steuerzahlender Bürger Südtirols „amtlich genötigt, der Stadtwerke AG “ (!) Gas-Wärme„ abzukaufen. Mit nur “Ab-und-zu-Einmaligkeiten", wird dieser kommunale Geschäftszweig (Wärme+Stom) unrentabel, ergo für Aktionäre uninteressant. Au-weia, Herr Brunner.
Ganz richtig, Herr Rizzi,…
Ganz richtig, Herr Rizzi, auch diese Aufgabe steht bei einem systematischen Ansatz zur „Heizungswende“ in Südtirol noch an: die Dekarbonisierung der Fernheizwerke, die sicher noch mehr als ein Drittel ihrer Primärenergie aus Gas gewinnen. Allgemein ist es aber richtig und zielführend, dass Haushalte im Nahbereich von Fernheizkraftwerken, keine Förderung für Wärmepumpen erhalten, sondern sich ans Fernwärmenetz anschließen soll. Dies alles wäre Teil eines umfassenden Gebäudeheizungsplans, den das Land erstellen müsste in Kombination mit der kommunalen Wärmeplanung, den ein Landesklimagesetz vorschreiben müsste. Auch bräuchte es klare Fristen für das Auslaufen der Gasversorgung einerseits und der Zulässigkeit des Betriebs von Öl- und Gasheizungen wie in Deutschland schon vorgesehen. Dann hätten die Bürger auch echte Planungssicherheit, wenn sie wüssten, dass ab 2040 oder 2045 kein Gas mehr fließt oder Gasheizungen zumindest zum Teil ersetzt werden müssen. Diese Zuständigkeit liegt aber beim Staat. Die Gemeinden stehen hier leider auf der Bremse.
Müssen wir uns bis zu den…
Müssen wir uns bis zu den nächsten Wahlen immer wieder dieselben Argumente von Brunner,der wohl gerne Nachfolger von Kompatscher werden möchte anhören.Es ist bei jeder Rede dasselbe Geschwätz. Fragt sich nur ob er aus Wissen so redet ,oder nur um sich wichtig zu machen.
Gott sei Dank setzt sich in…
Gott sei Dank setzt sich in der Politik nun doch langsam die Einsicht durch, dass etwas Realitätssinn in Sachen Klimapolitik nicht schaden kann und man nicht mehr auf das Wolkenkuckucksheim einiger Klimaschutzfanatiker eingeht.
Antwort auf Gott sei Dank setzt sich in… von Cicero
Realitätssinn ist ein gutes…
Realitätssinn ist ein gutes Stichwort, die Wärmepumpe setzt sich durch ebenso wie das E-Auto weil Beides von der Effizienz, nachweislich, um ein vielfaches besser sind und es mittel- bis langfristig auch für das Klima sinnvoll ist.
Noch mehr Realität...
„Kaum jemand hat diese Sorge lauter in die Öffentlichkeit getragen als ein Österreicher, der in München bei der Allianz arbeitet. Günther Thallinger, im Vorstand zuständig für die Milliardeninvestments des Konzerns und die Nachhaltigkeit, postete Ende März auf dem sozialen Netzwerk LinkedIn eine Warnung, wie man sie aus der Vorstandsetage eines Finanzriesen noch nicht gelesen hatte. Die mit Klimagasen vollgepumpte Atmosphäre werde immer gefährlicher für unser aller Besitz. Häuser und Grundstücke, Straßen und Bahnstrecken, Häfen, Fabriken, Energienetze: “Ganze Vermögensklassen werden entwertet„, schrieb der Manager. Bislang habe die Versicherungsindustrie solche Risiken abgesichert. Doch jetzt drohe sich der Planet dermaßen zu erwärmen, dass viele Gefahren unversicherbar würden.“
https://www.zeit.de/2025/49/boerse-crash-immobilienmarkt-usa-kuenstlich…
Antwort auf Realitätssinn ist ein gutes… von Stefan S
Wenn sich E Auto, Wärmepumpe…
Wenn sich E Auto, Wärmepumpe und Co am Markt durchsetzen, super. Ich bin der erste der kauft. Aktuell funktioniert noch nichts ohne massive Förderung.
Antwort auf Wenn sich E Auto, Wärmepumpe… von Cicero
... das stimmt so wohl nicht…
... das stimmt so wohl nicht:
Wärmepumpe + Photovoltaik = günstiger als Gas
Antwort auf ... das stimmt so wohl nicht… von Peter Gasser
Wenn ich eine Gasheizung…
Wenn ich eine Gasheizung habe, die gut funktioniert und noch jahrelang nicht ersetzt werden muss, wo ist dann „Wärmepumpe + Photovoltaik = günstiger als Gas“. Vor allem, wenn meine Installation nicht auf Niedertemperatur ausgelegt ist. Wie lange muss ich mit Wärmepumpe und Photovoltaik heizen und Warmwasser erzeugen, bis ich die Ausgabe wieder herein habe. Ich muss dann alle Heizkörper austauschen und wahrscheinlich länger am Tag heizen, damit ich auf dieselbe Raumtemperatur komme wie mit der Gastherme. Aber „Wärmepumpe + Photovoltaik = günstiger als Gas“.
Antwort auf Wenn ich eine Gasheizung… von Robert Hölzl
Es geht im Artikel um…
Es geht im Artikel um Neubauten und Sanierung - nicht um den Ersatz einer funktionierenden Heizung;
zudem: wenn ich das alte Auto behalte, und die Kosten der Anschaffung des Elektroautos in die Betriebskosten des Elektroautos einrechne, ist jedes Elektroauto unrentabel.
Antwort auf Wenn ich eine Gasheizung… von Robert Hölzl
„Wenn ich eine Gasheizung…
„Wenn ich eine Gasheizung habe, die gut funktioniert und noch jahrelang nicht ersetzt werden muss, “ Dann brauchen Sie aktuell nichts machen und dürfen sich zurücklehnen.
„Ich muss dann alle Heizkörper austauschen und wahrscheinlich länger am Tag heizen, damit ich auf dieselbe Raumtemperatur komme wie mit der Gastherme. “
Sie sollten vor allem weniger Springer Presse und dergleichen lesen.
Probieren Sie es z.B. mal damit
https://www.derstandard.de/story/3000000251828/warum-waermepumpen-gerad…
Antwort auf „Wenn ich eine Gasheizung… von Stefan S
Sorry, aber Sie sollten die…
Sorry, aber Sie sollten die von Ihnen verlinkten Artikel lesen und versuchen zu verstehen. Lesen Sie sich die Vorschläge für Wärmepumpenheizsysteme in Altbauten in dem Artikel durch und Sie werden feststellen, dass diese nur in wenigen Fällen anwendbar sind. Egal welches Ihre Lieblingsinfoquellen sind, denken Sie dabei und schlucken Sie nicht alles ungefragt.
Antwort auf Sorry, aber Sie sollten die… von Robert Hölzl
Aus dem verlinkten Artikel "…
Aus dem verlinkten Artikel
"„Erdwärmepumpen kamen vor allem bei vielen älteren Wohngebäuden zum Einsatz“, sagt Stignor. Die Annahme, wonach Wärmepumpen nur für Neubauten geeignet sind, stellt das Land damit bereits grundlegend infrage. In Schweden lebt die Mehrheit der Menschen laut Daten der EU in Gebäuden, die vor 1980 errichtet wurden – ebenso wie in Norwegen und Österreich. "
Grundsätzlich ist bei Altbauten immer eine detaillierte Einzelprüfung notwendig in der die Wirtschaftlichkeitsrechnung an erster Stelle steht. Und da spielt der Strompreis natürlich auch ein wesentliche Rolle. Wenn es um die reinen Wartungs- und Servicekosten geht ist die Wärmepumpe den fossilen Alternativen deutlich überlegen, gleiches gilt für die Effizienz.
Antwort auf Aus dem verlinkten Artikel "… von Stefan S
Schon der erste Satz zeigt,…
Schon der erste Satz zeigt, dass das Szenario von Schweden nicht so auf Südtirol übertragen werden kann. Erdwärmepumpen brauchen einen Saug- und einen Rückgabebrunnen, die mindestens 15 m auseinander sein müssen; die andere Methode der horizontal im Boden verlegten Leitungen, zum Aufnehmen der Erdwärme brauchen Flächen, die mindestens doppelt so groß sind, wie die zu heizende Fläche. Abgesehen davon, dass Erdwärmepumpen 2,5 Mal soviel kosten wie Luft/Wasserpumpen. Das heißt, die genannten Erdwärmepumpen sind für Altbauten bestenfalls auf dem Land interessant. Dann weißt der Artikel darauf hin, dass die Schweden bereits vorher schon sehr viel mit elektrischer Energie geheizt haben, weil der Strom billig war und ist. Noch ein Unterschied, warum man das Szenario nicht vergleichen kann. Und das geht so weiter. Die nicht so explizit genannte Schlussfolgerung: Schwedens Bevölkerung stieg um, weil die Gegebenheiten günstig waren und nicht weil sie gezwungen wurden, ohne Rücksicht auf Wirtschaftlichkeit. Das Verbot von Gasheizungen kam erst als der Umstieg schon größtenteils vollzogen war.
Antwort auf Wenn sich E Auto, Wärmepumpe… von Cicero
„Ich bin der erste der kauft…
„Ich bin der erste der kauft.“
Was soll man mit solch Aussage anfangen? Solche Anschaffungen sind doch von der eigenen aktuellen Situation abhängig und nicht von einer Förderung. Welche nichts Wesentliches an der Investitionssumme/Betriebskosten des Endverbraucher etwas ändert.
„ohne massive Förderung.“
Die Förderung ist seit Jahrzehnten gleich, wer effizientere Technik verwendet oder Wärmedämmung verbessert, bekommt diese steuerlich oder einmalig per Prämie bezuschusst.
Antwort auf Realitätssinn ist ein gutes… von Stefan S
Naja man kann ruhig…
Naja man kann ruhig Wärmepumpe E-Auto usw. im großen Stil propagieren wenn andere dafür die Zeche , sprich mit der Zerstörung der Landschaft dafür bezahlen müssen. Denn nahezu alle „ Erneuerbaren“ ( außer nachwachsende Biomasse wie Holz) verschandeln die Landschaft, haben noch nicht ausreichend erforschte Einflüsse auf Umwelt, Tiere und Menschen und bedienen lobbies die die Grundprodukte nahezu ausschließlich aus Asien also dem nichteuropäischen Markt beziehen, die oft auch nicht recycelt werden können.
Also wie gesagt, der Preis ist die Landschaftszerstörung die gerade diejenigen tolerieren, die sonst jeden zu fällenden Baum und die Schneisen für Skipisten uvm. verteufeln.
Dazu Kanzler Friedrich Merz bei seiner Rede zum heurigen politischen Aschermittwoch in Trier:
„Diese Energiewende, wenn wir sie jetzt nicht korrigieren, bringt uns um. Sie ist zu teuer geworden. Es ist der falsche Weg, man kann nicht nur alles mit Sonne und Wind machen. Wir brauchen grundlastfähige Stromerzeugung, deswegen bauen wir jetzt wieder neue Kraftwerke in Deutschland. Und das was wir mit Sonne und Wind machen, muss auch akzeptiert werden in der Bevölkerung.“
Soweit Merz.
So langsam dämmert's auch in D.
Schauen wir mal ob in absehbarer Zeit auch Taten folgen. Gerade haben sie in D noch Atomkraftwerke in die Luft gejagt und sich die Nordstream- Leitung sprengen lassen.
Aber an der Atomkraft kommt man eh nicht mehr vorbei, schon wegen des enormen Energiebedarfs an KI und ähnlichen Technologien. Dann wird's vielleicht auch mit Wärmepumpe und E-Auto noch was.
Für den weltweiten Transport von Personen und Gütern als Grundlage unseres Wohlstandes werden die Fossilen aber noch lange ihren Dienst tun, wenn sie überhaupt ersetzt werden können, was in nächster Zukunft eher unwahrscheinlich ist.
Also wem die Landschaftverschandelung egal ist, der kann er ruhig die „Erneuerbaren“ propagieren, denn Kohlestrom wird doch wohl auch nicht gemeint sein.
Antwort auf Naja man kann ruhig… von Milo Tschurtsch
Zitat: „Naja man kann ruhig…
Zitat: „Naja man kann ruhig Wärmepumpe E-Auto usw. im großen Stil propagieren wenn andere dafür die Zeche , sprich mit der Zerstörung der Landschaft dafür bezahlen müssen“:
Sie haben offensichtlich nie ein Öl- oder Gasfeld gesehen und auch die Kohlengruben in Kolumbien scheinen Ihnen unbekannt.
Motto: was ich nicht seh, tut mir nicht weh; was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.
Antwort auf Zitat: „Naja man kann ruhig… von Peter Gasser
Grundlastfähig ist der…
Grundlastfähig ist der springende Punkt beim Strom. Was die fossilen Energieträger betrifft kommen wir um diese wie gesagt eh nicht herum, aber man kann natürlich für NICHT grundlastfähige Technologien auch noch Landschaft die vormals der Lebensmittelproduktion und der Erholung gedient haben , opfern (was bei den Ölfeldern eher nicht der Fall sein dürfte) . Das kann man propagieren. Wie gesagt, GRUNDLASTFÄHIG ist der Punkt für ein Für und Wider.
Ansonsten fragen Sie Merz was er mit seiner Aussage gemeint hat.
Antwort auf Grundlastfähig ist der… von Milo Tschurtsch
Das einzige, das unbedingt…
Das einzige, das unbedingt stimmt, ist dass Energieproduktion ohne „Umweltverschandelung“ nicht funktioniert und dass direkte Speicherung elektrischer Energie nicht großmaßstäblich über Batterien möglich ist, sondern nur über den Umweg von z.B. Pumpspeicherwerken. Das Problem ist, dass viele alternative Energiequellen ihre Energie produzieren, wenn es die Umstände zulassen (Wellen, Wasser, Wind, Sonne) und nicht wann die Energie gebraucht wird. Natürlich ist auch das Verbundnetz eine Art Speicher, aber eine sehr empfindliche Art, die, wenn einmal aus dem Gleichgewicht gebracht, das ganze Netz in die Knie zwingt und das Hochfahren eines Netzes nach einem Zusammenbruch dauert. Ich kann natürlich sagen, interessiert mich alles nicht, die Natur und die Menschheit hat sich halt anzupassen und wer das nicht schafft, stirbt aus. Sagen sie das den Leuten, die heute schon Schwierigkeiten haben, mit dem Einkommen über die Runden zu kommen und denen eine theoretische Ersparnis in Zukunft vollkommen egal ist, weil sie ihr bißchen Geld heute brauchen.
Antwort auf Naja man kann ruhig… von Milo Tschurtsch
Aus dem Tagebuch eines…
Aus dem Tagebuch eines rechtspopulistischen Schwurblers
„Gerade haben sie in D noch Atomkraftwerke in die Luft gejagt und sich die Nordstream- Leitung sprengen lassen.“
oder
„Also wem die Landschaftsverschandelung egal ist, der kann er ruhig die “Erneuerbaren„ propagieren,“
Abgesehen davon, dass ich Windanlagen auch nicht sexy finde, wirken Atommeiler, Kohlekraftwerke und Gasturbinen weit bedrohlicher und vor allem umweltschädlicher als die Erneuerbaren.
Sie dürfen aber gerne weiter Ihren fossilen Lobbyisten und Idolen Trump und Putin nach dem Mund reden, die globale Entwicklung zeigt deutlich in eine Zukunft mit stark reduzierten fossilen Brennstoffen.
Hier die unbestrittenen Taktgeber China und Indien
https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2026-01/erneuerbare-energien-indien-b…
https://www.zeit.de/wissen/2026-02/co2-emissionen-china-klimapolitik-do…
So ab und zu kommt ja etwas…
So ab und zu kommt ja etwas Brauchbares heraus.
Wenn`s vom BRUNNER kommen…
Wenn`s vom BRUNNER kommen sollte, „ist größte Vorsicht ...!?“
Ja, manch Politiker lässt…
Ja, manch Politiker lässt andere für sich denken und vertritt dann die lukrativste Idee!