“Wir müssen sehr wachsam sein”

salto Gespräch
Nina Horaczek ist Optimistin. Dennoch macht sich die FALTER-Journalistin in schwarz-blauen, dumpfen, verrohten und populistischen Zeiten auch um Österreich Sorgen.

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Kommentare

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Profil für Benutzer alfred frei
alfred frei So., 22.04.2018 - 11:21

Frage an den Landeshauptmann: könnte Frau Horaczek im Notfall die Doppelte Staatsbürgerschaft beantragen und was müßte der Südtiroler Einbürgerungstest vorsehen ? Danke

So., 22.04.2018 - 11:21 Permalink
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gorgias So., 22.04.2018 - 14:08

Antwort auf von alfred frei

Frage an Sie: Denken Sie überhaupt nach bevor Sie so eine Frage stellen?
1. Es gibt keinen Antrag auf doppelte Staatsbürgerschaft, sondern auf Staatsbürgerschaft. Nebenbei ist es die Regel für italienische Staatsbürger weitere Staatsbürgerschaften besitzen zu dürfen. Wenn schon müssten Sie die Frage an österreichische politische Repräsentanten stellen, weil in Österreich ist das die Ausnahme.
2. Es gibt wenn schon einen staatlichen Einbürgerungstest, weil die Staatsbürgerschaft keine Landeskompetenz ist. Was soll den bitte ein Südtiroler Einbürgerungstest denn sein?
3. Welchen Notfall könnte es geben, dass Frau Horaczek eine „doppelte Staatsbürgerschaft“ bräuchte. Als österreichische Staatsbürgerin genießt sie die Personenfreizügigkeit. Was für einen Notfall sehen Sie der eine Doppelte Staatsbürgerschaft vorsehen würde? Eventuell auch noch eine Südtiroler Staatsbürgerschaft?

So., 22.04.2018 - 14:08 Permalink
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Harald Knoflach So., 22.04.2018 - 11:40

das hab ich mir auch gedacht. die „auswandern müssen“-fragen sind generell lächerlich und in diesem fall beinahe arrogant. gerade bezüglich pressefreiheit gäbe es nämlich kaum ein land auf der welt, wohin ich auswandern könnte, auf dass die situation wesentlich besser wäre, als in österreich. laut reporter ohne grenzen liegt österreich was die pressefreiheit betrifft bei 180 bewerteten ländern auf platz 11 weltweit. italien hat 2017 zwar einen großen sprung von platz 77 auf 52 gemacht. liegt aber nach wie vor hinter papua neu guinea, tonga und burkina faso.
https://www.reporter-ohne-grenzen.de/fileadmin/Redaktion/Presse/Downloa…

So., 22.04.2018 - 11:40 Permalink
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Alfonse Zanardi So., 22.04.2018 - 13:16

Ich finde das Genre „Journalist interviewt Journalist“ generell fragwürdig, es ist für mich so relevant wie „Friseur schneidet Friseurin die Haare“.

So., 22.04.2018 - 13:16 Permalink
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Profil für Benutzer Alfonse Zanardi
Alfonse Zanardi So., 22.04.2018 - 14:34

Antwort auf von Manfred Klotz

ich finde es nicht die Kern-Aufgabe von Journalisten andere Journalisten zu befragen. Vielleicht kann ein Streitgespräch oder ein Fachinterbiew einen Sinn ergeben, aber das Beispiel hier hat eher etwas Betroffenheitscharakter.
Wobe ich nicht das geringste gegen den Falter habe im Gegenteil.

So., 22.04.2018 - 14:34 Permalink
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Manfred Klotz So., 22.04.2018 - 18:52

Antwort auf von Alfonse Zanardi

Ich bin selbst auch einer und ich finde Ihren Ansatz etwas eigenartig. Wenn ein Journalist etwas Interessantes zu einem Thema zu sagen hat, vielleicht weil er als Experte auf einem Gebiet gilt oder sich eingehend mit einem Thema beschäftigt hat (wie auch in diesem Fall), dann finde ich es absolut ok, wenn Journalisten andere Journalisten interviewen. Zumal es ja ein besonderer Anlass war und nicht einfach nach dem Motto „Ich interviewe mal eine Kollegin und wir machen auf betroffen“. Haben Sie jemals Interviews von Peter Scholl-Latour gelesen oder gehört, um nur einen Großen zu nennen? Es ist ja auch nicht so, dass hier dauernd Journalisten Kollegen interviewen. Verstehe daher nicht, wo Sie hier ein Problem sehen.

So., 22.04.2018 - 18:52 Permalink
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Profil für Benutzer Alfonse Zanardi
Alfonse Zanardi So., 22.04.2018 - 22:00

Antwort auf von Manfred Klotz

Ich finde als Leser persönlich dieses Genre weniger interessant weil ich die gegenseitige Bestätigung gleicher Meinungen nicht so gewinnbringend finde. Da sind die kontroversen Diskussionen der Leser hier oft spannender wenn auch anstrengender.
Wobei ich selbst die Beobachtungen von Frau Horeczek teile und auch bestätigen kann.
Der Hinweis auf Herrn Scholl-Latour ist nachvollziehbar, für mich war er aber schon mehr Autor und vor allem oft Experte für Länder oder Themen war wo man selbst weniger Wissen hatte.

So., 22.04.2018 - 22:00 Permalink
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Hartmuth Staffler So., 22.04.2018 - 15:21

Ich finde auch, dass sich das Klima in Österreich wesentlich verschlechtert hat. Wenn man abends durch Wien geht, muss man Angst haben, dass man von irgendwelchen Antifa-Linken oder Ausländern verprügelt wird. Wenn ich in Wien leben würde, so würde ich ernsthaft ans Auswandern denken.

So., 22.04.2018 - 15:21 Permalink
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Markus Lobis So., 22.04.2018 - 15:31

Das ist ein sehr umfangreiches und vielschichtiges Interview mit vielen Fakten, Einschätzungen und Eindrücken. Man wird ihm nicht gerecht, wenn man einen kleinen Aspekt herausgreift und alles darauf reduziert, ob die Schlußfrage jetzt punktgenau passt oder nicht. Ich finde, dass hier ein sehr aussagekräftiges und interessantes Zeitdokument vorliegt.

So., 22.04.2018 - 15:31 Permalink
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Markus Lobis So., 22.04.2018 - 16:08

Offenkundig wurde die Frage nicht ernst gemeint. Es steht so geschrieben:

"Wie blickt die Journalistin Nina Horaczek Ihrer Zukunft in Österreich entgegen? Befürchten Sie, irgendwann auswandern zu müssen?

(Lacht) Nein."

Aus dem Kontext leite ich ab, dass die Interviewerin vermutlich die Frage auch mit einem gewissen Schmunzeln gestellt hat.

So., 22.04.2018 - 16:08 Permalink
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Profil für Benutzer Robert Tam...
Robert Tam... So., 22.04.2018 - 16:50

Sehe es genauso wie Du, Oliver. Frau Gasser sollte sich die konstruktive Kritik, die ihr hier geschenkt wird, sorgfältig durchlesen und zu Herzen nehmen.
Immerhin steht sie noch am Anfang ihrer beruflichen Entwicklung. Ich glaube, dass sie irgendwann eine gute Journalistin werden könnte.

So., 22.04.2018 - 16:50 Permalink
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Profil für Benutzer Robert Tam...
Robert Tam... So., 22.04.2018 - 17:25

Antwort auf von gorgias

Habe auch nicht behauptet, dass sich Lisa M. Gasser über die Kritik beklagt. Ich kann nur hoffen, dass sie die Kritik zu Herzen nimmt und somit als Journalistin besser wird. Das obige Interview war ja durchaus verbesserungswürdig, wie Oliver und Harald aufgezeigt haben.

Ebenso glaube und hoffe ich, dass Frau Gasser in Zukunft sich nicht mehr so grobe Schnitzer wie diesen Artikel leistet: https://www.salto.bz/de/article/08022016/eine-gut-genutzte-chance
(damals hat eine Roberta Ciola Andersdenkende bals „Nicht-Menschen“ (!) bezeichnet. Dies wurde von Lisa Maria Gasser nicht nur kritiklos übernommen, sondern Frau Ciola auch noch positiv dargestellt („beschäftigt sich lieber mit nach vorne gerichteten Ideen“).

Höchstwahrscheinlich wird Frau Gasser in Zukunft auch frei erfundene Passagen über angebliche Streitereien nach einer Pressekonferenz unterlassen: http://m.salto.bz/it/article/03042018/freiheitliche-machen-schule

So., 22.04.2018 - 17:25 Permalink
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Profil für Benutzer Christoph Franceschini
Christoph Fran… So., 22.04.2018 - 19:39

Antwort auf von Robert Tam...

Herr Tamanini, jetzt ist aber langsam genug. Lisa Maria Gasser hat in den vergangenen drei Jahren rund 1.000 Artikel zum Großteil hervorragende Artikel geschrieben und sie hauen ihr hier immer wieder eineinhalb Schnitzer um die Ohren.
Vielleicht sollten Sie und ihre Altherrenbande sich einmal Gedanken über ihre selbstherrliche Kritik machen, die sie hier zur diesem ausgezeichneten Interview zum Besten geben. Sie scheinen anscheinend die journalistische Weisheit mit Kübeln gefressen zu haben, weil Sie sich anmaßen, meiner Redakteurin hier besonders gescheite Ratschläge geben zu müssen.
Wenn sich die Leser Gedanken über die politischen Anschauungen der Interviewerin machen, anstatt über das nachzudenken, was die Interviewte sagt, dann hat das für mich etwas Entlarvendes. Vielleicht wären Sie bei unersertirol24.com besser aufgehoben.
Mich graut es jedenfalls vor dem Journalismus, den Sie und Ihre Kollegen hier propagieren.
Wenn Sie jemand angreifen wollen, dann greifen Sie ruhig mich als Salto-Direktor an, aber lassen Sie meine MitarbeiterInnen mit ihren unsäglichen Kommentaren und ihrer stillosen Besserwisserei in Ruhe.
Wenn Sie und ihrer Kolllegen sich getrauen, dann lade Sie ich gerne zu einer Redaktionskonferenz ein und dann können Sie uns ins Gesicht sagen, was Ihnen nicht gefällt. Nur dann müssten Sie ihre so mutige Anonymität aufgeben. Dafür dürfte Ihnen aber der Mut fehlen.

So., 22.04.2018 - 19:39 Permalink
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Profil für Benutzer Robert Tam...
Robert Tam... So., 22.04.2018 - 20:32

Antwort auf von Christoph Fran…

Sehr geehrter Herr Chefredakteur, Lieber Christoph,

Du zeigst in Deinem langen Kommentar genau das auf, was ich gerade vor wenigen Wochen an Salto kritisiert habe: rabiate Rundumschläge einiger Redakteure auf kritisch-konstruktive Leserkommentare. Damit meinte ich in erster Linie genau solche Beiträge wie Dein obiger.

Leider muss ich schon wieder feststellen, dass Du wiederum viel Energie in wütende Kommentare steckst, statt an der Qualität von Salto zu arbeiten (weißt Du noch? Zum Beispiel die fehlende Trennung zwischen Berichterstattung und Meinung. Haben sich Eure Zugriffszahlen inzwischen verbessert? Ich hoffe es.)

Weißt Du noch, was Du nach der berechtigten Kritik auf den Artikel mit dem „Nicht-Menschen“-Spruch gemacht hast? Statt am Problem selbst zu arbeiten, hast Du (wieder einmal) einen grantigen Kommentar geschrieben, wie falsch doch alle Kritiker lägen. Du hast offensichtlich ein Problem mit Meinungen, die von Deiner abweichen.

Altherrenbande? Ja, ich bin alt. Älter als Du, Christoph. Na und? Ich gehöre aber zu keiner Bande.

„Selbstherrliche Kritik“? Schon mal Deine „Pollo der Woche“-Kommentare durchgesehen, Christoph? Selbstherrlich finde ich übrigens, wie Du mit fundierter Kritik an Deinem Medium umgehst. Du teilst gern aus, einstecken kannst Du nicht.
Sei doch froh, wenn sich Deine Leserschaft mit konstruktiver Kritik beteiligt. Du hast doch derzeit (noch) nicht so viele Leser, es schadet gewiss nicht, wenn Du ein bisschen auf sie hörst.

Ich finde Medienvielfalt in Südtirol bitter notwendig und wünsche mir deshalb ein starkes, hochwertiges Salto. Kurzum, Christoph: Salto kann es besser. Alles Gute!

So., 22.04.2018 - 20:32 Permalink
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Profil für Benutzer Manfred Klotz
Manfred Klotz So., 22.04.2018 - 21:08

Antwort auf von Robert Tam...

Verzeihen Sie, wenn ich mich hier einklinke Herr Tamanini, aber Sie kritisieren die Antwort von Christoph Franceschini und machen es genau in der Art, die er eben an Ihnen kritisiert. Sind Sie sich eigentlich bewusst, dass Sie dauernd mit dem erhobenen Zeigefinger schreiben? Franceschini hat recht, Sie sind selbstherrlich. Lesen Sie den Artikel „Eine gut genutzte Chance“ besser durch, dann verpufft viel Ihrer moralistischen Aufregung schon von vorn herein. Und im Allgemeinen - soll nicht eine Belehrung, sondern ein gut gemeinter Rat sein - sollten Sie vielleicht mit den verschiedenen journalistischen Genres auseinandersetzen, bevor Sie kritisieren. Sie verwechseln nämlich Artikel mit Kolumnen und Kommentaren.

So., 22.04.2018 - 21:08 Permalink
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Profil für Benutzer Robert Tam...
Robert Tam... So., 22.04.2018 - 21:15

Antwort auf von Manfred Klotz

Kein Verzeihen notwendig, Manfred. Es ist doch Sinn und Zweck von Kommentarbereichen, dass man kommentiert (auch wenn dies C. Franceschini offensichtlich nur so lange passt, so lange man seiner Meinung ist).
Erhobener Zeigefinger und Selbstherrlichkeit: das sind zwei Vorwürfe, die auf Franceschinis „Pollo der Woche“-Reihe wie die Faust aufs Auge passen.

So., 22.04.2018 - 21:15 Permalink
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Profil für Benutzer Manfred Klotz
Manfred Klotz Mo., 23.04.2018 - 07:42

Antwort auf von Robert Tam...

„Wie die Faust aufs Auge“ hat mittlerweile zwei entgegengesetzte Bedeutungen Herr Tamanini, da müssen Sie schon genauer werden;)
Der „Pollo der Woche“ ist eine Kolumne, also die Meinung eines Autors zu einem Thema. Da ist Kritik und Sarkasmus durchaus erlaubt. Ich kann mich zwar auch nicht immer mit den Aussagen oder der Wahl der „Zielscheibe“ anfreunden, aber es ist eben seine Meinung.

Mo., 23.04.2018 - 07:42 Permalink
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Profil für Benutzer Robert Tam...
Robert Tam... Mo., 23.04.2018 - 09:16

Antwort auf von Manfred Klotz

Richtig, Manfred. Franceschini tut im „Pollo der Woche“ seine Meinung kund. Ich tue meine Meinung hier im Kommentarbereich kund. Damit hat Franceschini aber ein massives Problem. Nicht gut. Aber vielleicht lernt Franceschini noch, dass Meinungsfreiheit nicht nur Meinungen deckt, die mit der seinen kompatibel sind.

Mo., 23.04.2018 - 09:16 Permalink
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Profil für Benutzer Christoph Moar
Christoph Moar So., 22.04.2018 - 20:57

Antwort auf von Christoph Fran…

Vorschlag an Franceschini: die Fragen der RedakteurInnen in Zukunft mit Emotikons versehen. Die konstruktive Kritik, auf die hier die Beiträge verweisen, scheint sich darum zu drehen, ob eine Frage, auf die die Interviewte mit (lacht) antwortet, von der Redaktion ernst gemeint war. Lässt sich lösen, würde ich meinen.

Ich grüble derweil weiter, ob hier nur Leser-Kommentare pointiert sein dürfen. Interviewer dürfen das wahrscheinlich nicht.

So., 22.04.2018 - 20:57 Permalink
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Profil für Benutzer Karl Trojer
Karl Trojer So., 22.04.2018 - 17:50

Dass Nina Horaczek sich als Optimistin erlebt, ermuntert. Fürihr Engagement bedsanke ich mich sehr ! Ganz allgemein tendieren unsere Gesellschaften derzeit dazu, Feindbilder zu stärken, um daraus „Kraft“ für die eigene Identität zu schöpfen. Eind wesentliche Ursache für diese Entwicklung sehe ich darin, dass wir zu wenig bei uns selber sind und Anderen die Schuld für Defizite zuschreiben. Unsere Zivilisation mißversteht „menschliche Würde“, aus der der Selbstwert von uns Menschen sich ableitet. In unsere Zivilisation ergeben sich beide als fremdbestimmt : ich bin würdig, wenn ich gelobt werde und unwürdig wenn ich getadelt werde. Würde aber, ist weder gebbar noch nehmbar, Würde hat der Mensch an sich. Ehre kann man geben und nehmen, nicht aber Würde. Auch ist unser Menschenbild, das uns als Individuen und die Gemeinschaft als Summe der Individuen definiert, eines, das den Egoismus fördert, die Angst vor dem Anderen, dem Fremden steigert und den Mauerbau als Lösung propagiert. Ich habe den Eindruck, dass wir als Menschen sowohl Individuen, in unserer Beschränktheit frei, als auch Zelle der Gemeinschaft sind, einer Gemeinschaft, die keine Summe, sondern ein lebendiger Organsimus ist, in der Solidarität selbstverständlich ist. Wir brauchen, so meine ich, verstärkt Wissen und Erfahrung um partizipatives Umgehen miteinander, gegenseitigen Respekt und Wertschätzung der Verschiedenheiten, wenn wir den Frieden, die relativ hohe Lebensqualität erhalten und weiter ausbauen wollen. Dazu sollten wir Europa als Friedensprojekt wesentlich stärken.

So., 22.04.2018 - 17:50 Permalink
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Profil für Benutzer gorgias
gorgias Mo., 23.04.2018 - 07:01

Antwort auf von rotaderga

Wenn Sie mit Kinder die Journalisten meinen, dann kann ich Ihnen nicht zustimmen, denn diese Revolution ging niemals vom Journalismus aus. Man hat höchstens darauf reagiert.
Die Revolution ging von Geeks und Nerds aus und später von Konsumenten die sich anders informieren. Journalisten haben die Notwendigkeit sich in diesen Verhältnissen neu zu positionieren.

Mo., 23.04.2018 - 07:01 Permalink
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Profil für Benutzer alfred frei
alfred frei Mo., 23.04.2018 - 13:45

Pardon, giorgas und Robert Tam …, nehme zur Kenntnis, meine Humoreinlagen sind für sie unerträglich oder bedürfen einer Vorerklärung.

Mo., 23.04.2018 - 13:45 Permalink