Omertà am Netz

Skandal
Beim TC Rungg arbeitet ein Trainer, der rechtskräftig wegen sexuellen Missbrauchs an zwei 13jährigen Schülerinnen verurteilt und vom Verband lebenslang gesperrt wurde.

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Kommentare

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Profil für Benutzer Evi Seebacher
Evi Seebacher Fr., 06.03.2020 - 10:00

Einfach nur beschämend was da abläuft! So etwas darf es nicht geben! Und ich meine hier nicht nur die Vergangenheit des Trainers. Man kann jedem Menschen eine zweite Chance geben, das ist mehr als nur OK aber mit so einer Vergangenheit einen Trainer weiterhin mit Jugendlichen arbeiten zu lassen ist unverantwortlich. Und die Machenschaften des Vereins sind einfach nur grausig.
Ich hoffe für uns alle, dass dieser Artikel von Christoph Franceschini Folgen hat und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zieht.

Fr., 06.03.2020 - 10:00 Permalink
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Profil für Benutzer Herta Abram
Herta Abram Fr., 06.03.2020 - 10:30

Meine Frage an diese haltungslosen Charaktere: „Gibt es noch eine Moral jenseits des Eigeninteresses?“

Eine weitere Fassade bröckelt, weil Journalist Franceschini - nach Sherlock Manier - , Allmachtsvorstellungen, Selbstherrlichkeit, Arroganz und Komplizentum, ans Licht bringt! Bravo!
Wenn wir ein ernsthaftes Interesse an einer gesellschaftlichen Veränderung haben, MÜSSEN wir Frauen uns solidarisieren, wenn sexuelle Gewalt bekannt wird. Und Männer müssen sich klar gegen hegomoniale Tendenzen stellen und von patriachalen Männlichkeiten lossagen.

Fr., 06.03.2020 - 10:30 Permalink
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Profil für Benutzer Felix Huber
Felix Huber Mo., 09.03.2020 - 19:15

Ich finde:
- Sexueller Missbrauch an Minderjährigen ist ein besonders schweres Verbrechen, das aufzuklären und zu bestrafen ist.
- Der sogenannten „Unschuldsvermutung“, die bis zur rechtskräftigen Verurteilung gilt, steht ebenso ein Tatverdacht gegenüber. Trotzdem und „im Zweifel“ wird man um das rechtsstaatliche Prinzip nicht drum herum kommen.
- Wenn eine Straftat gesühnt und verbüßt ist, und keine Wiederholungsgefahr zu erkennen ist, gibt es ein Recht auf Vergessen und Rehabilitation (Wiederherstellung des Ansehens ).
- Alle Beteiligten haben das Recht zu erfahren, mit wem oder was sie es zu tun haben und können danach selbst entscheiden, ob sie dem vertrauen und sich darauf einlassen. – Insofern finde ich diesen aufdeckenden Artikel in Ordnung, auch wenn er nach Journalistenart selbstherrlich, reißerisch aufgemacht ist.
- Wo das Gesetz Lücken hat und Freiraum lässt, ist es legitim diesen zu nützen. Ob man das moralisch verwerflich, verschämt, unverschämt oder skandalös findet, ist persönliche Auslegungssache.
- Der nationale Tennisverband ist – wie andere nationale Sportverbände auch – ein übermächtiger aber privater Verein und kein Organ des Rechtsstaates. Das heißt: a) jemanden Problematischen fallen zu lassen oder hinauszuwerfen ist für so einen eher ein Kinder-Machtspielchen. b) Wo der Geld eintreiben kann, ist das wichtiger als die Wahrheitsfindung. c) Sein Berufsverbot ist nicht mit einem Urteil „Im Namen des italienischen Volkes“ gleich zu setzen.
… Ich weiß einen größeren, berichtenswerten Skandal. An den scheint sich der Herr Franceschini aber nicht heranzutrauen.

Mo., 09.03.2020 - 19:15 Permalink