....(Und ich wette ein Tetra Pak „In vino veritas“ den hupft kein SARS-CoV-2 an - auch ein Virus hat seine Würde)." .... ein Genuss zu lesen. Kompliment!!
Wieso kommen hier die Ebner’schen so ungeschoren davon? War doch alles nur inszeniert, damit die ihre Athesia als erste wieder aufsperren können. Aufwachen! HALLO!!!11!!
Am Anfang Oliver, war ich wie immer fasziniert davon, welche Einfälle du hast und wie du sie so köstlich zusammen kombinierst. Wie immer ein Kompliment.
Aber im Schlussteil dachte ich, du müsstes nicht jedesmal auch noch jede lokale Scheiße der Reihe nach abhacken. Also die ersten zwei Drittel des Beitrags hätten mir genügt!
@Bacher, es scheint als wüssten Sie mehr als unsereins. Selbstverständlich toleriere ich jedermanns Anonymität, aber es würde mich brennend interessieren zu erfahren, wer sich hinter dieser genialen Schreibkunst verbirgt.
Lieber Goggel Totsch! Interessant, welche Tabuthemen du anschneidest und in welche Situationen du dich gedanklich versetzt: „Als wär’s im weltoffenen Südtirol eine Schande, sich nach zwölf Jahren Ehe als schwul zu outen.“
Ja das gibt es, dass bisexuelle Männer im Laufe ihrer Ehe merken, dass das mit einer Frau doch nicht das ihre ist und bei einer evtl Trennung die Gelegenheit nutzen, um eine Beziehung mit einem schwulen Mann zu suchen. Das gilt genauso oder vielleicht noch öfters bei lesbischen Frauen. Sie sind dann alleinerziehende Mütter oder Väter und ihre Kinder bekommen oft eine Patchwork-Familie; - hoffentlich nicht so kompliziert, wie du es andeutest. Ja solche Situationen gibt es, man spricht kaum darüber. Es ist zwar keine Schande, es scheint aber eher ein Tabu zu sein.
„Auf jeden Fall wollen mein Dani und ich nun voll durchstarten. Wir werden uns eine Leihmutter in USA suchen……“ Man kennt inzwischen auch in Südtiroler Schwulenpaare mit Kleinkind von einer Leihmutter. Es ist aber trotzdem schwer vorstellbar, wie zwei Männer dies in den ersten Wochen und Monaten hinkriegen. Da habe ich immer noch die Vorstellung, dass es die Mutter braucht, die das Kind stillt usw. Man weiß aber, dass auch das funktioniert – und auch besser ist, als wenn ein Findelkind in ein Waisenhaus kommt.
Eine Studie der US-amerikanischen Kinderärzte hat ergeben, dass es bei Kindern gleichgeschlechtlicher Eltern keine besonderen Probleme gibt.
Eine ins Detail gehende Diskussion will hier nicht gelingen. Ich versuche es ein zweites Mal, ein vom Goggl Totsch angeschnittenes Thema herauszugreifen:
„Kein Renteninstitut kann so eine umgedrehte Alterspyramide auf die Dauer stemmen. In der “Endlösung der Rentenfrage„ sollte mit dem maßgeschneiderten Virus der Reisfresser, die 65+ etwas ausgedünnt werden.“ Ja, ich finde es gesellschaftlich gesehen auch nicht so tragisch, wenn mit Covid 19 mehr Alte gestorben sind, und die verzerrte Alterspyramide hatte ich auch schon einmal in Vergangenheit angeschnitten. Aber niemand wollte da einsteigen und mitdiskutieren. Dieser Überhang bei uns alten Menschen ist nicht nur für die Rentenkasse ein Problem, sondern auch für die gesellschaftliche Dynamik. Aber wie auch immer: jemand hat mir einmal geschrieben, mit dem Thema des rechtzeitigen Sterbens wirst du dir keine Freunde machen! Das will ich auch nicht, ich möchte nur an diesem Tabu ein bisschen stochern und rütteln! https://www.salto.bz/de/article/31102019/tod-und-sterben-ein-tabu-1
Kommentare
....(Und ich wette ein Tetra
....(Und ich wette ein Tetra Pak „In vino veritas“ den hupft kein SARS-CoV-2 an - auch ein Virus hat seine Würde)." .... ein Genuss zu lesen. Kompliment!!
Wieso kommen hier die Ebner
Wieso kommen hier die Ebner’schen so ungeschoren davon? War doch alles nur inszeniert, damit die ihre Athesia als erste wieder aufsperren können. Aufwachen! HALLO!!!11!!
Am Anfang Oliver, war ich wie
Am Anfang Oliver, war ich wie immer fasziniert davon, welche Einfälle du hast und wie du sie so köstlich zusammen kombinierst. Wie immer ein Kompliment.
Aber im Schlussteil dachte ich, du müsstes nicht jedesmal auch noch jede lokale Scheiße der Reihe nach abhacken. Also die ersten zwei Drittel des Beitrags hätten mir genügt!
Antwort auf Am Anfang Oliver, war ich wie von Sepp.Bacher
@Bacher, es scheint als
@Bacher, es scheint als wüssten Sie mehr als unsereins. Selbstverständlich toleriere ich jedermanns Anonymität, aber es würde mich brennend interessieren zu erfahren, wer sich hinter dieser genialen Schreibkunst verbirgt.
Antwort auf @Bacher, es scheint als von Philipp Fallmerayer
Eigentlich, hat sich Goggel
Goggel Totsch hat sich in Vergangenheit schon geoutet, deshalb kenne ich seinen Namen. Er schreibt hie und wieder auch unter seinem richtigen Namen.
Lieber Goggel Totsch!
Lieber Goggel Totsch! Interessant, welche Tabuthemen du anschneidest und in welche Situationen du dich gedanklich versetzt: „Als wär’s im weltoffenen Südtirol eine Schande, sich nach zwölf Jahren Ehe als schwul zu outen.“
Ja das gibt es, dass bisexuelle Männer im Laufe ihrer Ehe merken, dass das mit einer Frau doch nicht das ihre ist und bei einer evtl Trennung die Gelegenheit nutzen, um eine Beziehung mit einem schwulen Mann zu suchen. Das gilt genauso oder vielleicht noch öfters bei lesbischen Frauen. Sie sind dann alleinerziehende Mütter oder Väter und ihre Kinder bekommen oft eine Patchwork-Familie; - hoffentlich nicht so kompliziert, wie du es andeutest. Ja solche Situationen gibt es, man spricht kaum darüber. Es ist zwar keine Schande, es scheint aber eher ein Tabu zu sein.
„Auf jeden Fall wollen mein Dani und ich nun voll durchstarten. Wir werden uns eine Leihmutter in USA suchen……“ Man kennt inzwischen auch in Südtiroler Schwulenpaare mit Kleinkind von einer Leihmutter. Es ist aber trotzdem schwer vorstellbar, wie zwei Männer dies in den ersten Wochen und Monaten hinkriegen. Da habe ich immer noch die Vorstellung, dass es die Mutter braucht, die das Kind stillt usw. Man weiß aber, dass auch das funktioniert – und auch besser ist, als wenn ein Findelkind in ein Waisenhaus kommt.
Eine Studie der US-amerikanischen Kinderärzte hat ergeben, dass es bei Kindern gleichgeschlechtlicher Eltern keine besonderen Probleme gibt.
„Kein Renteninstitut kann so
Eine ins Detail gehende Diskussion will hier nicht gelingen. Ich versuche es ein zweites Mal, ein vom Goggl Totsch angeschnittenes Thema herauszugreifen:
„Kein Renteninstitut kann so eine umgedrehte Alterspyramide auf die Dauer stemmen. In der “Endlösung der Rentenfrage„ sollte mit dem maßgeschneiderten Virus der Reisfresser, die 65+ etwas ausgedünnt werden.“ Ja, ich finde es gesellschaftlich gesehen auch nicht so tragisch, wenn mit Covid 19 mehr Alte gestorben sind, und die verzerrte Alterspyramide hatte ich auch schon einmal in Vergangenheit angeschnitten. Aber niemand wollte da einsteigen und mitdiskutieren. Dieser Überhang bei uns alten Menschen ist nicht nur für die Rentenkasse ein Problem, sondern auch für die gesellschaftliche Dynamik. Aber wie auch immer: jemand hat mir einmal geschrieben, mit dem Thema des rechtzeitigen Sterbens wirst du dir keine Freunde machen! Das will ich auch nicht, ich möchte nur an diesem Tabu ein bisschen stochern und rütteln!
https://www.salto.bz/de/article/31102019/tod-und-sterben-ein-tabu-1