L'Invalsi boccia la scuola altoatesina

la statistica
Dalla rilevazione nazionale esce un quadro preoccupante: studenti altoatesini sotto la media in italiano e matematica. Risultati ottimi solo in inglese.

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Kommentare

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Profil für Benutzer pérvasion
pérvasion Do., 15.07.2021 - 17:06

„La distanza della scuola altoatesina dalla media italiana appare in realtà in linea con quelli degli anni scorsi e trae verosimilmente origine dall’enorme spazio riservato all’apprendimento della seconda lingua fin dalla prima infanzia.“

Hieß es nicht stets, dass das Erlernen einer weiteren Sprache der Muttersprache nicht schadet, sondern im Gegenteil auch ihr zum Vorteil gereicht!?

Do., 15.07.2021 - 17:06 Permalink
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△rtim post Fr., 16.07.2021 - 07:31

Dass nach dem zweiten Corona-Schuljahr jemand mit den Ergebnissen der Erhebungen besonders zufrieden ist bzw. sein kann, war wohl zu erwarten. Warum soll das nun gerade in Südtirol anders sein? Seit wann wollen bestimmte Kreise einen territorialen Wettbewerb oder gar autonome Wege?
In anderen Artikeln und auf Lehrer-innen-Plattformen Italiens werden neben Fernunterricht .... als weitere Ursachen für die auch dort festgestellten geringeren Kompetenzen (L1) Italienisch u.a. — ebenso wie in anderen Ländern auf dieser Welt bei PISA z.B. — die ständige Beschäftigung mit sozialen Plattformen, die Veränderung der Lesekultur, der mangelnde Umgang mit Büchern (vom Vorlesen durch Eltern, das eigenständige Entdecken, Lesen, Vortragen ... auch außerhalb der Schule) und die (zusehens kürzeren) Aufmerksamkeitspannen genannt.
Dass die vergleichsweise schlechteren Ergebnisse in den Fächern Italienisch (L1) und Mathematik an den italienischsprachigen Schulen Südtirols nun aber mit dem Erlernen der Zweitsprache Deutsch (L2) zusammenhängen sollen (s. Aussage dazu im obigen Artikel) kann man nur hierzulande kommen, in welchem offenbar noch immer italisch-koloniale bzw. faschistoide Denk- und Handlungsmuster der Vergangenheit fruchtbar sind.

Fr., 16.07.2021 - 07:31 Permalink
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Franz Hilpold Sa., 17.07.2021 - 17:49

Ein Vergleich mit den Ergebnissen der deutschen Schule in Südtirol wäre interessant, aber es fehlen eben diese Ergebnisse. Der Vergleich könnte Hinweise darauf geben, warum z.B. die Leistungen in Mathematik der italienischen Schule so schlecht sind. Dem etwas erweiterten Deutschunterricht die Schuld zu geben trifft die Sache nicht. Es ist schon wahr, dass die italienische Schule sehr sprachlastig ist und andere Fächer dafür geopfert werden; das bezieht sich vor allem auf Englisch, und darin haben die italienischen Schüler auch recht gute Ergebnisse.
Es ist schon erstaunlich, warum die deutsche Evaluationsstelle, ausgestattet mit viel Personal und reichlich finanziellen Mitteln, nicht näher am Ball ist und sich die Ergebnisse vom InvalSi in Rom erst ausrechnen lassen muss. Dann wird noch einige Zeit vergehen, bis die Ergebnisse auf Glanzpapier aufbereitet sind und im info, der Hauspostille des Schulamtes, veröffentlicht werden. Die schönen Grafiken liefert Rom.
War die neue Evaluationsstelle etwa zu stark ausgelastet mit überflüssigen Schulbesuchen und mit völlig nutzlosen Unterrichtsinspektionen? Jetzt in Corona-Zeiten?
Ursprünglich war gesetzlich vorgesehen, dass die Evaluationsstelle die Leistungen, aber auch die Schwächen des Schulsystems untersucht. Das wurde in der ersten Zeit, d.h von 2004 bis 2012, auch so gemacht, wenn auch mit kaum Personal und keine finanziellen Mitteln. Man war aber in der Lage, selber Daten auszuwerten und zu interpretieren. Diese Unabhängigkeit hat dem Schulamt und der Politik nicht gepasst. So hat man 2013 eine neue, völlig von der Bildungsdirektion abhängige Evaluationsstelle errichtet, sie mit viel Geld und Personal ausgestattet und ihr Wirken auf Schulinspektionen reduziert. Damit schiebt die Politik ihr Versagen auf die einzelne Schule. Das Wirken der früheren Evaluationsstelle wurde völlig totgeschwiegen, ihre Tätigkeit aus allen öffentlichen Papieren ausgemerzt und auch im lügnerischen Webauftritt der neuen Evaluationsstelle den Beginn der externen Evaluation erst auf 2013 angesetzt.
Nun wird das verkündet, was Bildungsdirektion und Landesrat vorgeben.
Dabei gäbe es auf der Ebene des Schulsystems sehr viel zu tun und interessante Gegebenheiten zu untersuchen. So könnte man z. B. die Leistungen des Universitätls in Brixen, das ja u.a. für die Lehrerausbildung zuständig ist, unter die Lupe nehmen. Von Interesse wären mit der Zeit auch die Untersuchung der Auswirkungen der kläglich gescheiterten Reform der Bildungslandschaft von 2011, als Sammelsurium-Oberschulen gebildet worden sind, ohne Sinn und Logik. Starke Schulen haben es überlebt, schwache dienen als soziales Auffangbecken. Auch der lustige Artikel 18 des Landesgesetzes 5/2008, mit dem jeder Landeskurs zu einer ordentlichen Schule erklärt worden ist, wäre einer näheren Betrachtung wert.
Es gibt natürlich auch gute Dinge, die zu Tage treten würden. Und gerade wegen einiger Aspekte der Exzellenz wäre der Bildungspolitik angeraten, soviel Mut zu haben, auch die Entdeckung von Problemfeldern zu riskieren. Dazu braucht es aber ein unabhängiges Organ, weniger Falschheit und den Verzicht auf Lügen.

Sa., 17.07.2021 - 17:49 Permalink