Gesellschaft | Monte Pana-Saltria

“È un segnale importante”

Die beiden Alpenvereine AVS und CAI Alto Adige begrüßen die Entscheidung des Gemeinderats von St. Cristina zur Liftverbindung Monte Pana-Saltria. Die Bevölkerung habe genug vom Massentourismus.
Simeoni - Zanella
Foto: Seehauserfoto/Privat
  • Gestern Abend wurde im Gemeinderat von St. Cristina ein Beschlussantrag der Bürgerliste zur Liftverbindung zwischen Monte Pana und Saltria angenommen und das Projekt somit abgelehnt. Der Alpenverein Südtirol (AVS) sowie der Club Alpino Italiano Alto Adige zeigen sich erfreut über diese Entscheidung.

  • „Sie haben einfach genug“

    AVS-Präsident Georg Simeoni: „Damit zeigt die Politik der Gemeinde Sensibilität für die Anliegen der Bürger und der Natur.“ Foto: Seehauserfoto

    AVS-Präsident Georg Simeoni spricht von einem ersten Schritt in die richtige Richtung. Das Projekt sei damit aber leider noch nicht vom Tisch, da die Entscheidung des Gemeinderats von Kastelruth bekanntlich noch bevorstünde. Und dann gebührt das letzte Wort immernoch der Südtiroler Landesregierung. Für die Umwelt- und Alpinverbände sei die Entscheidung der drei Grödner Gemeinden – auch St. Ulrich und Wolkenstein vertreten die Meinung von St. Cristina – eine Bestätigung ihrer Überzeugung, dass es keine weitere Verbauung des alpinen Lebensraums geben soll. Simeoni nehme die Entscheidung aus St. Cristina deshalb mit Genugtuung zur Kenntnis: „Damit zeigt die Politik der Gemeinde Sensibilität für die Anliegen der Bürger und der Natur.“ Der Kastelruther Gemeinderat habe die Entscheidung bislang immer verschoben. Die Grödner Entscheidung zeige auch, dass die Bevölkerung der Meinung ist, dass es keine neuen Liftprojekte unter dem Langkofel braucht und man genug habe. „Wir haben in der letzten Zeit gemerkt, dass die Menschen damit beginnen, umzudenken“, so Simeoni. Anfangs habe St. Cristina sich nie konkret positioniert, nun aber eine klare Seite bezogen. Die Gesinnung der Bevölkerung habe sich dahingehend also geändert. „Sie haben einfach genug von diesem Massentourismus“, kommentiert der AVS-Präsident.
    Klar politisch auf die Seite der Natur gestellt hätten sich auch Landesrat Peter Brunner und Landeshauptmann Arno Kompatscher. „Wir setzen auf ihr Gewicht bei der definitiven Entscheidung“, sagt Simeoni. Er ist der Meinung, dass bei einigen Politikern mittlerweile durchgedrungen ist, dass die Bevölkerung keine Projekte dieser Art mehr will, trotzdem gäbe es immer noch große Lobbys, die ebenfalls für ihre Interessen einstehen. Generell stelle er aber fest, dass Bauvorhaben, wie jenes unter dem Langkofel, heute wesentlich stärker hinterfragt werden. Ob es künftig also schwerer wird, derartige Projekte durchzuboxen, werde sich zeigen. Der AVS konzentriere sich jetzt darauf, die Forderung, die Lang- und Plattkofelgruppe in den Naturpark Rosengarten-Schlern einzugliedern, voranzutreiben. 

  • “L'associazione Nosc Cunfins dovrà continuare a vigilare"

    Il Presidente Carlo Alberto Zanella: “È ora che la politica cominci ad accorgersene.” Foto: Carlo Alberto Zanella

    Secondo Carlo Alberto Zanella, presidente del CAI Alto Adige si tratta di un segnale di svolta: “Senza la mobilitazione della popolazione non credo si sarebbe arrivati a questo punto. È ora che la politica cominci ad accorgersene, perché la gente è stufa dello sfruttamento senza limiti e anche alcuni albergatori e operatori turistici lo sono, perché la situazione in Val Gardena sta diventando invivibile e ingestibile”.  Secondo Zanella la mobilitazione è stata fondamentale per convincere politici e amministratori locali, come il sindaco di Santa Cristina Christoph Senoner, a opporsi al progetto. In tal senso, a suo avviso, è interessante anche la posizione dell'assessore provinciale Peter Brunner, che considera il progetto anacronistico. I politici devono essere sempre più attenti alle posizioni della popolazione, tra la quale sta crescendo l'opposizione a grandi progetti che snaturano le montagne. Secondo il Presidente CAI gli unici che potrebbero essere ancora favorevoli sarebbero gli impiantisti. “È un segnale importante, però bisogna continuare ad essere vigili. L'associazione Nosc Cunfins dovrà continuare a tenere molto alta l'attenzione su questo progetto e controllare che venga effettivamente fermato”, afferma ancora Zanella. L’unità e la coesione di tutte le associazioni ambientaliste – “ben radicate nel territorio e con tanti soci” - è stata fondamentale, dice ancora. Per rafforzare questo legame il CAI è di recente entrato a far parte del Dachverband, la Federazione altoatesina che fa da tetto agli ambientalisti, con l’obiettivo di coinvolgere ancora di più i cittadini di Bolzano nelle questioni che riguardano la montagna.

    Il Club alpino e l'AVS parteciperanno anche alla manifestazione organizzata a Caldaro da "Unser Wald - Il nostro bosco" sabato 8 marzo contro la costruzione di bacini idrici.

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Josef Fulterer Do., 06.03.2025 - 20:27

Bei den 3 Grödner Gemeinden war sicher auch die leise Angst dabei, dass die Schifahrer mit einer besseren Verbindung von den verschatteten Pisten flüchten könnten!

Do., 06.03.2025 - 20:27 Permalink
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Profil für Benutzer alexander prinoth
alexander prinoth Fr., 07.03.2025 - 08:26

Antwort auf von Josef Fulterer

Lieber Josef, hoffe in Zukunft überlegen Sie bitte bevor Sie einen solchen Kommentar posten. Das Thema ist für uns viel zu ernst um eine so lächerliche - um nicht einen anderen Ausdruck zu verwenden - Antwort stehen zu lassen.
Populismus, Desinformation und Unwissen sehen genau so aus. Mit freundlichen Grüssen Alexander

Fr., 07.03.2025 - 08:26 Permalink