Politik
| Goetheschule
Dichtung und Wahrheit
Die Aktion in der Bozner Goetheschule ist auf Druck des deutschsprachigen Bozner Bürgertums entstanden. Weil das Schulamt eine rein deutschsprachige Klasse verboten hat, lanciert man über die Dolomiten eine politische Pressekampagne.
Wenn sich heute am Nachmittag die SVP-Parteileitung trifft, um eine Arbeitsgruppe zur Schulproblematik rund um die Aufregung in der Bozner Goethe einzusetzen, dann dürfte das Thema zur Sprache kommen.
Saubande!
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"Angenommen, ein Drittel…
„Angenommen, ein Drittel davon - also 20 Kinder - spricht die deutsche Sprache nicht, bestünde jede Klasse aus 13 bis 14 Kindern deutscher und aus 6 bis 7 nichtdeutscher Muttersprache. “
Na ja, diese „Rechnung“ überzeugt mich mitnichten, das „angenommen“ ist ziemlich schwach recherchiert. Angenommen zwei Drittel davon - also 40 Kinder - spricht die deutsche Sprache nicht?
Sind die "gutbürgerlichen…
Sind die „gutbürgerlichen Bozner“ der deutschen Sprache wirklich mächtig?
traurig traurig, die gut…
traurig traurig, wenn es wirklich so ist .... die gut betuchten.... was kommt als nächstes ?
Bei der Reformpädagogik…
Bei der Reformpädagogik handelt es sich um ein alternatives Unterrichtskonzept, dessen Ziel es ist, Eigenverantwortlichkeit, Eigenaktivität, Teamarbeit und Individualisierung zu fördern. Diese Klasse kann von Jedem (egal welcher Muttersprache) freiwillig gewählt werden. In manchen Jahren gibt es sogar so viele Bewerber, dass am Ende des Tages ausgelost werden muss. Es kann also nicht die Rede davon sein, dass gleich zu Schulbeginn 20 Kinder in diese Klasse „abgezogen“ werden. Jeder der von diesem Unterrichtsmodell überzeugt ist, bekommt die Möglichkeit, dieses zu wählen.
Fakt ist auch, dass sich in den Reformpädagogischen Klassen sehr wohl Kinder italienischer Muttersprache oder mit Migrationshintergrund befinden.
Sie sollten bei Ihrem nächsten Artikel besser recherchieren, Herr Franceschini!
Antwort auf Bei der Reformpädagogik… von vpan
Das hat aber auch Herr…
Das hat aber auch Herr Mahlknecht bestätigt. Dass die 1R Klasse nur aus Kinder deutscher Muttersprache besteht.
Antwort auf Das hat aber auch Herr… von Evelin Grenier
Eigentlich hat er nur Frau…
Eigentlich hat er nur Frau Falkensteiner zitiert, welche mit dieser Aussage vielleicht Ihre Entscheidung bezüglich der Goetheschule etwas entschärfen wollte...
Wie bereits gesagt, die Reformpädagogische Klasse sollte nicht mit diesem Thema in einen Topf geschmissen werden. Jeder der möchte, kann sich für diese Klasse einschreiben, unabhängig von Sprache oder Herkunft.
Antwort auf Bei der Reformpädagogik… von vpan
Le informazioni su R sono…
Le informazioni su R sono corrette. È vero che la classe R può essere scelta da chiunque, ma bisogna sapere che esiste e cosa significa.
Zitat 1: “Angenommen, ein…
Zitat 1: „Angenommen, ein Drittel davon - also 20 Kinder - spricht die deutsche Sprache nicht, bestünde jede Klasse aus 13 bis 14 Kindern deutscher und aus 6 bis 7 nichtdeutscher Muttersprache“:
Der Satz beinhaltet meiner Ansicht nach einen wesentlichen Fehler in der Aussage, da es NICHT um die Muttersprache, sondern um die KENNTNIS DER UNTERRICHTSSPRACHE geht;
wenn jede Klasse aus 13 bis 14 Kindern deutscher und aus 6 bis 7 nicht deutscher Muttersprache bestünde, gäbe es ja kein Problem, wenn diese Kinder vorher etwas deutsch gelernt hätten. Richtig würde der Satz also heißen:
‚... bestünde jede Klasse aus 13 bis 14 Kindern deutscher und aus 6 bis 7 Kindern, welche die deutsche Unterrichtssprache nicht beherrschen‘.
weiter im Text Zitat 2:
„Eine Zusammensetzung dieser Art wäre für alle Kinder, deren Eltern und für die Lehrkräfte durchaus akzeptabel und gut zu bewältigen“:
nadann, Christoph Franceschini, auf in die erste Klasse als Lehrer, in der ein Drittel der Schüler dich erst gar nicht versteht, wenn Du sprichst. Das ist für Dich „gut zu bewältigen“.
Bitte höflich, meine Sichtweise respektvoll zu tolerieren. Besten Dank.
.
Sein Kind in eine Klasse einzuschreiben, dessen Unterrichtssprache es nicht versteht, ist grausam dem Kind gegenüber.
Was dagegen spricht, zuerst in Sprachkursen die Unterrichtssprache zu lernen, verstehe ich nun wirklich nicht: die Sorgsamspflicht und die Liebe dem Kinde gegenüber sollten dies eigentlich und selbstverständlich fordern.
Antwort auf Zitat 1: “Angenommen, ein… von Peter Gasser
Herr Franceschini hat es a…
Herr Franceschini hat es a bissl gneatig gehabt und vielleicht nicht so gut formuliert, aber ich denke er hat recht.
Wenn eine Klasse besteht aus :
70% Kinder dt Muttersprache und Kinder die gut Deutsch beherrschen und
30% Kinder die wenig bis kein Deutsch können
Wäre es sicher einen akzeptablen Kompromiss für die Gemeinden mit großem Anteil an italienischsprachigen Familien.
Hingegen sollte man Situationen vermeiden wo dieser 30% überschritten wird.
Antwort auf Zitat 1: “Angenommen, ein… von Peter Gasser
Hallöchen Herr Gasser, seit…
Hallöchen Herr Gasser, seit wann kennen Sie sich eigentlich mit dem Spracherwerb von nicht Muttersprachlern aus? Haben Sie konkrete Erfahrungen? Worauf beruht Ihre Annahme, dass Segregation durch Sprachkurse dem Kindeswohl zuträglicher sei als gemischte Klassen?
Antwort auf Hallöchen Herr Gasser, seit… von Ludwig Thoma
Ich bitte Sie! Wie kommen…
Ich bitte Sie!
Wie kommen Sie dazu, mich hier nach konkreten persönlichen Erfahrungen zu fragen, wenn Sie nicht einmal bereit sind, im Gespräch Ihren Namen zu nennen?
Doch präpotent und etwas schlecht erzogen, meine ich dazu.
Antwort auf Ich bitte Sie! Wie kommen… von Peter Gasser
Präpotent und schlecht…
Präpotent und schlecht erzogen ist es bestenfalls, seinem Gegenüber das Recht auf Namen abzusprechen.
Zurück zur Sache: Worauf fußen Ihre Vermutungen zum Spracherwerb?
Quindi è proprio come…
Quindi è proprio come scrivevo nel mio commento precedente sotto all’articolo di Valentino.
Non va bene formare classi solo per bambini „di buona famiglia“ e poi per tutti gli altri. 👎
Anche nelle scuole italiane succede comunque. Ogni tanto si sente anche lì parlare di classi „élite“.
Eine ungute Geschichte.
Eine ungute Geschichte.
Nach der Darstellung des…
Nach der Darstellung des Anwalts O. Mahlknechts jetzt im Detail stellen sich umso mehr Fragen: Wieso traute man so wenig der gepriesenen Autonomie der Schule und der konsens-orientierten Partnerschaft (Schule-Eltern) zum Wohle des Kindes?
Wie kann bei einem so hohen Anteil Integration/Inklusion auf Deutsch überhaupt gelingen?
Werden jetzt in der Folge noch mehr Eltern ihre Kinder aus Klassen mit Deutsch als Bildungsstranfer auf Substandard-Niveau nehmen und tagtäglich bis nach Eppan … bringen (müssen)?
All das ist doch nicht mehr vermittelbar, insbesondere wenn anderseits gleichzeitig für eine besondere Zielgruppe ja sogar ein neuer Sonderklassenzug mit der Hauptunterrichtssprache Englisch möglich ist:
https://www.tageszeitung.it/2024/09/06/wertvolle-ergaenzung/
Wieso diese „wertvolle Ergänzung“ (für sehr wenige), wie sonst auf der Welt, nicht auch privat organisiert und getragen werden kann, sollte LR Achammer auch mal erklären.
Das Thema stößt allen…
Das Thema stößt allen hiesigen Eltern auf, die ihre Kinder in einer Klasse finden, bei der die Mehrheit der Kinder nicht die Unterrichtssprache beherrschen. Wahlen gewinnt man so nicht. Das Problem ist jahrelang bekannt und hat sich stetig verstärkt, ohne dass den Zuständigen eine sinnvolle Lösung dazu eingefallen ist.
Also Grundsatz jeden…
Also Grundsatz jeden Fachunterrichts sollte sein, dass die Schüler die Unterrichtssprache beherrschen um den Inhalten, die in den Fächern vermittelt werden folgen zu können. Nun ist es aber gängige Praxis, dass vor allem Kinder aus italienischsprachigen Elternhäusern, oft ohne genügend Deutschkenntnisse in Schulen mit deutscher Unterrichtssprache eingeschrieben werden, damit sie „Deutsch lernen“.
Nun ist es aber so, dass die Schulen mit deutscher Unterrichtssprache keine Sprachschulen sind, sondern dass die Kenntnis der deutschen Sprache Voraussetzung ist um dem Sach-und Fachunterricht zu folgen, auf der das Konzept der Schule mit deutscher Unterrichtssprache aufgebaut ist.
Folglich gibt es nur eine Möglichkeit: Wer in die deutsche Schule eingeschrieben werden will, muss ausreichende Sprachkenntnisse nachweisen. Italienischsprachigen Familien haben dazu jahrelang Zeit und können sich privat organisieren, wenn sie vorhaben ihr Kind in die deutsche Schule zu schicken.
Für Migrantenkinder, die schon länget hier sind gilt dasselbe. Die anderen müssen zuSprachkursen vor Schuleintritt und später parallel zum Unterricht auch und vor allem außerhalb der Unterrichtszeit verpflichtet werden.
Die Sprachkenntnisse müssen vor Unterrichtsantritt überprüft werden.
Diesen Weg würde man halt von verantwortlich denkenden Menschen erwarten und ist auch der einzig vernünftig nachvollziehbare.
Aber da kommt die Politik mit ihren ideologischen Vorurteilen und politischen Zielen daher, und macht das alles zunichte. Das geht es dann nicht mehr um die Kinder (die einen sowie die anderen) sondern darum welchen Eindruck man in der Öffentlichkeit erzeugt, ob es ideologisch motivierten Gegenwind gibt, wie die Presse auf das Thema einsteigt und wie man politisch beim Wähler ankommt. Also nix mit Vernunft.
Deshalb gibt es längerfristig nur einen Weg: Die Gründung von Privatschulen.
Denn wie kommen wir Bürger dazu uns von der Politik die (politisch motivierten) didaktischen Konzepte für einen optimalen Lernerfolg vorsetzen zu lassen und dass jeder berufen oder nicht, sich einmischt.
Mir scheint dass Politik und Staat sich grundsätzlich zunehmend in die privaten Belange der Bürger einmischen, indem alles politisch kommentiert, den Bürgern vorgesetzt und instrumentalisiert wird.
Also mögen sich Gleichgesinnte zusammenschließen und selbst gemeinsam mir Fachleuten dahingehend wirken, die Schule zumindest als Alternativangebot zu privatisieren.
Eine durch und durch…
Eine durch und durch ideologische Debatte auf dem Rücken der Kinder
https://www.brennerbasisdemokratie.eu/?p=87921
Es vergeht kaum ein Tag, an…
Es vergeht kaum ein Tag, an dem man nicht über politische Nachrichten staunt und sich fragt, was machen die im Hohen Haus eigentlich.